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Einreise in die USA: Zum Gespräch ins Hinterzimmer
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Trotz Trump brummt das US-Reisegeschäft aus Deutschland. Allerdings müssen sich Reisende offenbar häufiger einer Sonderbehandlung unterziehen. Auch ein Status auf manchen Bordkarten macht die Einreise mühselig.

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paysdoufs 26.10.2017, 10:08
20.

Keine Ahnung warum SPON sich an der Verbreitung von Horrorstories bzgl. Einreise in die USA beteiligt. Mein letztes halbes Dutzend Einreisen in Newark und Washington verlief ereignislos (bis auf einen verpassten Anschlussflug). Was die Freundlichkeit des Personals angeht ist alles dabei, aber das habe ich in anderen Ländern auch nicht anders erlebt...

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alt-nassauer 26.10.2017, 10:10
21. Auch in der EU...

Zitat von cholst99
Der Durchschnittsdeutsche verlernt langsam, was es bedeutet Landesgrenzen zu passieren. Die USA ist da nix besonderes. Reisen Sie mal in die Türkei ein... Oder kommen Sie als Brasilianer (oder US Amerikaner) nach D ein. Mal gehört was eine Fiktionsbescheinigung ist? Muss man als nichtEUer in D haben... Und wenn man öfter rüber will, gibt es GlobalEntry als Privileg für US Freunde... damit dauert die Enreise etwa 2,5 Minuten...
Auch in der EU gibt es Grenzkontrollen - Pass vorzeigen. In meinen Fall weiß ich das von Irland, weil diese nicht zum Schengen-Raum gehören. Zu dem machen diese auch wie an anderen Flughäfen die üblichen Sicherheitschecks. Was völlig normal ist. Aber der Ton macht schon die Musik und der ist Freundlich!

Ich kenne noch die Zeiten als man zwischen den Niederlanden oder zu Frankreich am Grenzhäuschen schon mal aufgehalten wurde. Zu dem wenn man unter 20 war und ein "paar" Freunde hatte die Langhaarig auf Einreise bzw. Ausreise mit dabei waren. Es hegte immer einen Verdacht, der Unbegründet war. Trotzdem blieb man Höflich, beide Seite. Kann mich sogar Erinnern, Späßchen gemacht zuhaben und es wurde nicht verübelt.

Selbst in Paris im Jahr 1987 sind wir als Gruppe von Jungen Deutschen von Französischen Polizisten spontan aufgefordert worden unseren Personalausweis zu zeigen. Auch alles entspannt. Keiner hat sich irgendwie daran gestört.

Nur auch da der Ton macht die Musik. Ich kann mir natürlich auch nun vorstellen das hier so einige Personen gibt die gleich lospoltern. Das merkt auch das Gegenüber und der ist oft Staatsbediensteter und sitzt am längeren Hebel.

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cholst99 26.10.2017, 10:10
22.

Zitat von Nelson_50
Sorry man, die USA sind durchaus etwas Besonderes. So freundlich die Menschen im Allgemeinen dort auch sind, es gibt zwei gravierende Ausnahmen: Bei der Einreise fühlt man sich stark an Filme aus US-Gefängnissen erinnert, jedenfalls was die "Herzlichkeit" der Kontrolleure betrifft. Ich habe so etwas noch in keinem anderen Land erlebt; es scheint, als wolle man dem Reisenden seinen Aufenthalt vom ersten Moment an vermiesen. Die Behandlung ist nicht menschenwürdig, sondern abstoßend. Zugegeben, in der Türkei war ich noch nie, habe aber ansonsten den größten Teil des Globus schon bereist. ... Übrigens, meine amerikanischen Freunde, die teilweise mit den dort üblichen Vorstellungen vom rüden Deutschen erstmals hier angekommen sind, haben sich ausnahmslos erstaunt gezeigt über die höfliche Behandlung bei der Einreise. Erzählen Sie also bitte keine Ammenmärchen! Ihre unterschwellige EU-Kritik können Sie sich übrigen auch gern sparen ... .
Nu mal langsam :-) ich reise etwa 7-8 x pro Jahr nach USA ein oder gehe im Transit da durch, gelangweilte oder genervte Einreisebeamte habe ich schon gesehen, bisher aber keinen erlebt, der unhöflich oder rüde war.
Polizeikontrollen sind übel, wenn man sich aber korrekt verhält, nicht versucht, auf den Polizisten zuzulaufen und die Sprache einigermassen beherrscht, aber in der Regel kein Umstand. In anderen amerikanischen Ländern ist das manchmal wirklich recht unkalkulierbar...
Die Fiktionsbescheinigung sei nur als Beispiel genannt für Leute, die ohne Visum nach D einreisen, ich habe auch nicht gesagt, dass es um Touris geht...
Letzten Punkt haben Sie leider völlig missverstanden: Gerade weil wir hier soviel Vorteile durch die EU haben, wie z.B. Freizügigkeit verlernen wir, dass es eben in der Welt nicht immer so entspannt wie in der EU zugeht.

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Steve.Joe 26.10.2017, 10:37
23. Unterschiede in Freundlichkeit

Ich reise regelmäßig in die USA ... einfach Ruhe bewahren und Fragen freundlich beantworten ...
Manchmal sind die "officer" nicht unbedingt freundlich; meistens sehr sachlich und ich habe aber oft auch schon sehr freundliche Gespräche geführt ... generell unfreundlich kann ich absolut nicht bestätigen.

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lupidus 26.10.2017, 10:39
24.

Also ich finde es ist sogar besser geworden. Vor einigen Jahren musste man sogar noch die Schuhe ausziehen. Die Befragung des Zollbeamten empfand ich eher als routiniert-teilnahmslos, am Ende hat er doch noch gelächelt. Ich weiß nicht wie sich manche Leute am Zoll aufführen, dass die Beamten gegenüber denen so pampig auftreten. Selbst als ich um Hilfe bei den doofen Zollautomaten gebeten hatte, gab mir eine Dame freundlich und bereitwillig Auskunft. Ebenso wird man nicht sofort von Polizisten über den Haufen geschossen. Wenn man nett fragt bekommt man eine nette Antwort. Reist mal nach China oder Russland. Das ist auch nicht besser. Aber egal wo man sich aufhält, ein Lächeln und Worte wie „Bitte“ und „Danke“ in Landessprache helfen sehr viel weiter.

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Nelson_50 26.10.2017, 10:53
25. Polizeikontrolle im Land of the Free

Zitat von cholst99
... Polizeikontrollen sind übel, wenn man sich aber korrekt verhält, nicht versucht, auf den Polizisten zuzulaufen und die Sprache einigermassen beherrscht, aber in der Regel kein Umstand. In anderen amerikanischen Ländern ist das manchmal wirklich recht unkalkulierbar... Die Fiktionsbescheinigung sei nur als Beispiel genannt für Leute, die ohne Visum nach D einreisen, ich habe auch nicht gesagt, dass es um Touris geht... Letzten Punkt haben Sie leider völlig missverstanden: Gerade weil wir hier soviel Vorteile durch die EU haben, wie z.B. Freizügigkeit verlernen wir, dass es eben in der Welt nicht immer so entspannt wie in der EU zugeht.
Natürlich kommt man in der Regel mit dem Leben davon - ich bin jedenfalls noch nie erschossen worden :-). Ich wurde allerdings von einer Highway Patrol mal wegen einer geringfügigen Geschwindigkeitsüberschreitung angehalten (was ja ok war) und dann darüber aufgeklärt, dass ich dafür im Knast landen könnte, wo ich bestimmt üble Erfahrungen machen würde (was ich nicht so ok fand). Nachdem er noch meinte, Deutsche sollten lieber zu Hause bleiben, wenn sie zu dumm wären die amerikanischen Verkehrsbestimmungen zu kapieren, verzog er sich dann grußlos - übrigens ohne mir ein Ticket zu verpassen (war aber auch nur 6 Meilen zu schnell). Also drohen und beleidigen finde ich bei dem Sachverhalt schon mehr als grenzwertig. Ich blieb natürlich sehr höflich und zeigte mich angemessen zerknirscht. Mein Englisch ist auch recht brauchbar, denke ich.

Zu der Fiktionsbescheinigung: In Ihrem vorherigen Post schrieben Sie: "Mal gehört was eine Fiktionsbescheinigung ist? Muss man als nichtEUer in D haben." Das klingt schon so, als ob das eben jeder nicht EU-Bürger bräuchte. Das wollte ich nur richtig stellen.

Und für meine falsche Interpretation bezüglich Ihrer Einstellung zur EU entschuldige ich mich!

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rxra99 26.10.2017, 11:04
26. Gibts bei US Airlines schon immer

Die beschriebene Prozedur gibts bei US Airlines schon immer. Es wird Zeit, dass die europaischen Airlines dieses mehr an Sicherheit auch bieten. Es geht ganz reibungslos bei US Airlines.

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neuropandemie 26.10.2017, 11:14
27. Eines muss doch klar sein:

Jeder der in die USA reist unterstützt damit die Art und Weise wie in und durch die USA Politik gemacht wird. Zunehmender offener Rassismus, Hass auf "Andersgläubige", Unterdrückung und Diffamierung von Homosexuellen und Transgendern, Folter von Gefangenen, Polizeiwillkür, Nationalismus, Isolationismus, Leugnung der Evolution und vieles mehr..
Jeder der plant in die USA zu reisen sollte vorher in einen Spiegel schauen und sich fragen, ob er all das genannte gut findet und sich selbst damit identifiziert - falls Ja, kann er ruhigen Gewissens dort hinfahren.
Falls Nein, bleiben sie zu Hause und seien sie stolz darauf in den Spiegel schauen zu können!

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3daniel 26.10.2017, 11:39
28. Artikel ist reine Panikmache

Reise auch mehrfach in die USA. Wenn man mit dem gleichen Pass und Esta einreist, kann man das Einreiseterminal benutzen. Das dauert 10 Minuten und man ist drin. Den Anschlußflug habe ich trotzdem verpasst weil die LH zu spät in FRA losgekommen ist. Aber auch das null Problem, kurz beim United Schalter, neue Bordkarte und neues Gepäcktag und dann zum Gate. Easier geht es nicht. Ich bin in den letzten (fast) dreißig Jahren noch nie von einen wirklich unfreundlichen Einreisebeamten befragt worden. Alle professionell und "machen ihren Job".

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dubsetter 26.10.2017, 11:41
29. na..

Zitat von DirtyDuck
Ich reise mehrmals im Jahr beruflich und privat in die USA. Seit 4 Jahren bin ich im sog. Global Entry Programm. Dabei wird sowohl auf deutscher als auch auf amerikanischer Seite ein biometrischer Pass mit Iris-Scan und Fingerabdrücken gefordert, zusätzlich eine Hintergrundüberprüfung, bei welcher die Arbeitsstätten und Wohnorte der letzten 5 Jahre angegeben werden müssen. Hinzu kommt dann eine "Befragung" durch die US Border Control, dabei werden lediglich nochmals die Daten der letzten 5 Jahre abgefragt. Weder Handyeinsicht, noch Fragen nach sozialen Netzwerken, noch "raue" Beamte noch sonst irgendeine Schikane. Mit dem Status "Trusted Traveller" des Global Entry Programms dauert die Einreise in die USA dann nur noch wenige Minuten, es gibt eine eigene Abfertigung (meist zusammen mit Diplomaten), man bekommt für Inlandsflüge und Reisen mit US-Fluglinien den Status "TSA Preapproved", mit dem man an den Sicherheitskontrollen eigene Bereiche nutzen kann (ohne Laptop auspacken, ohne Gürtel und Schuhe ablegen etc.). Klappt seit 4 Jahren völlig problemlos, man wird fast behandelt wie ein US-Amerikaner. Und was das übrige Procedere angeht: Es ist das gute Recht eines Landes, sich zu schützen und diejenigen, die einreisen wollen zu überprüfen. Hätten Europa und insbesondere Deutschland das 2015 und 2016 in ähnlicher Konsequenz getan, wäre wohl der eine oder andere Anschlag verhindert worden.
.. das sind ja schöne aussichten...

klingt für mich eher nach orwells 1984...

aber macht nichts,lassen sie sich ruhig wieter durchleuchten.

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