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Erste Fahrt mit der "Aida Prima": Queen Clean
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Die "Aida Prima" ist das erste Kreuzfahrtschiff, das auch umweltfreundliches Flüssigerdgas nutzt. Während die alte Aida-Flotte sich eher an Prosecco-Publikum richtete, hat man jetzt auch die Champagner-Trinker im Visier.

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igelei 22.04.2016, 08:52
20.

Seid ihr jetzt komplett verrückt geworden lieber SPON. Seit wann ist Erdgas umweltfreundlich? Es ist vielleicht umweltfreundlicher, aber die Bilanz ist immer noch besch..eiden. Bitte berrichtigen. Das ist Fehlinformation und kontraproduktiv für die wirklichen Bemühungen umweltfreundliche Antriebssysteme und Kraftstoffe zu entwickeln. Da wird denn passagieren dieser Schiffe impliziert dass das ohne Gewissen konsumieren können. Auch wenn ein Riesenschiff wie dieses eine riesen Sauerei für Weltmeere und unsere Atmosphäre bedeuten. Mal die konsumtempel im Inneren nicht mitgerechnet.

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112211 22.04.2016, 08:57
21. Twen ???

Wohl weniger Twen. Die Aida hat den Spagat geschafft, vom "Revoluzzer" direkt in die Prä-Rentnerliga. Für Twens ist das Angebot nicht. Das jetzt angebotene Ambiente zielt eindeutig auf die Generation 59+

"In ihrem 20. Jahr ist Aida Cruises damit erwachsen geworden: vom Revoluzzer-Jungspund, der damals die verschnarchte Kreuzfahrtbranche aufmischte und die Seereise für viele bezahlbar machte, zum gesettelten Twen, der auch erfolgreiche Konzepte anderer akzeptiert - wie etwa Edelkabinen mit "Seeyacht-Feeling", mit exklusivem Zugang zu einem Pooldeck samt Bar."

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mulli3105 22.04.2016, 09:46
22. Augenwischerei

nichts weiter. Diese schwimmenden Kleinstädte mit ihrer 24Std-Bespaßung sind nach wie vor die schlimmsten Umweltsünder, die je die Meere befahren haben. Was die Menschen dazu treibt, sich ein, zwei Wochen auf so einen überfüllten Schwimmkirmes zu versammeln, wird mir nie einleuchten. Aber wahrscheinlich sind die extrem niedrigen Passagen der Grund, dass sich viele mal so fühlen wollen wie die oberen Zehntausend, denen die Kreuzfahrten bis vor wenigen Jahren ja aufgrund der horrenden Kosten noch vorbehalten waren.

Mich sehen die Anbieter sicherlich nicht auf diesen Spaßkästen. Ich hoffe nur, dass es nicht mal auf offener See zu einem Unfall á la Costa Concordia kommt und die unterbezahlten Crews dann eine solche Kleinstadt mit 4-5000 Leuten evakuieren müssen.

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NauMax 22.04.2016, 11:00
23. @22

Ich wage mal zu behaupten, dass die alten kohlebefeuerten Transatlantikfampfer (Olympic, Titanic, Imperator, Vaterland, etc) auch nicht unbedingt ein Segen für die Umwelt waren. Denen kann man nur zugute halten, dass es damals weder eine Alternstive zum Schiff noch zum verwendeten Antrieb gab. Und besonders der (ja, der verwendete Artikel war auf Geheiß des Kaisers tatsächlich maskulin) Imperator war ein Protzkoloss vor dem Herren, inklusive übergroßem Reichsadler-Bugzier. Heute würde man dazu wohl "leider geil" sagen. Ist also an sich kein modernes Problem und sicher gab es damals auch Menschen, die die alten Klipper wesentlich eleganter fanden, als die "modernen" Riesenschiffe.

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o.b.server 22.04.2016, 11:04
24. Lol!

Zitat von fleischzerleger
Wofür? Für die Schiffe? Das versteht sich von selbst Aber meines Wissens nach sind bei Fahrten über den Atlantik Versorgungschiffe notwendig.
Genau! Da fährt ein Tanker für Treibstoff und einer für Frischwasser hinterher, sowie eine schwimmende Müllverbrennungsanlage, auch ein Getränke-Versorgungsschiff ist dabei und eine schwimmende Fleischzerlegungsanlage.

Mann, watt hev wie lacht.

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kalim.karemi 22.04.2016, 11:16
25. Ihr Wissen ist veraltet

Zitat von fleischzerleger
Wofür? Für die Schiffe? Das versteht sich von selbst Aber meines Wissens nach sind bei Fahrten über den Atlantik Versorgungschiffe notwendig.
Versorgungsschiffe für die Fahrt über den Atlantik brauchten zum letzten mal die Deutschen U-Boote unter Dönitz, alternativ die Bundesmarine, wenn Sie wochenlang in den Subtropen rumdümpelt.

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kalim.karemi 22.04.2016, 11:22
26. nicht doch

Zitat von fatherted98
...ich würde gern mal mitfahren...kann es mir aber bei den extremen Preisen nicht leisten...egal ob man das Bespassungsangebot in Anspruch nimmt oder nicht...es ist sicher ein Erlebnis. Und die vielen Leute verlaufen sich auch auf dem Riesen-Pot....insofern wenn ich mal im Lotto gewinne...
das kostet in der Nebensaison so wenig, wie 2 Wochen im Hotel auf Canaria, verlaufen kann man sich auch nicht, außer man leidet generell unter Koordinationsschwierigkeiten. Tipp, warten Sie nicht, weil Sie denken, es sich nicht leisten zu können, eine Woche für unter 1000€, alternativ auf "Mein Schiff", alles inclusive, ist das Erlebnis wert.

Und für die "ich bin individuell und würde niemals auf solch einen Pott, igitt...". Man kann tatsächlich beides, Kreuzfahren, individuell die Orte erkunden an denen man anlegt, oder generell individuell verreisen und sich zwischendurch mal eine Woche (igitt) pauschal auf solch einem Schiff vergnügen. Dümmer wird man dadurch nicht.

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derfreiebuerger 22.04.2016, 11:28
27. Tourismus folgt der Weltlage

Kreuzfahrtschiffe sind die Botschafter eines neuen Tourismus.
Man fällt morgens an einem touristischen Punkt ein und zieht sich zum schlafen in seine sichere Burg oder soll man es selbstgewähltes Gefängnis nennen, zurück.

In der Burg hat man dann vermeintliche Sicherheit auf reisen.
So einfach und so folgerichtig.

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Don Lucio 22.04.2016, 11:51
28. Auf den Punkt getroffen

Zitat von io_gbg
Vielleicht haben andere einfach Anderes im Sinn als Sie, sind deshalb auch keine schlechteren Menschen, und vielleicht gibt es einfach gar keinen ursprünglichen Sinn.
Danke für diesen Kommentar. Er spricht mir aus der Seele.

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Don Lucio 22.04.2016, 11:57
29. Mir wird angst und bange

Zitat von Zaphod
Diese Art von Kreuzfahrtschiffen verkennt den Sinn von Kreuzfahrten und Reisen. Es geht nicht mehr darum, möglichst zahlreiche fremde Länder und Städte kennen zu lernen, sondern ausschließlich um das billige, aber nicht preiswerte Vergnügen in einer Schein-Umwelt. Die Passagiere zahlen viel und erhalten doch wenig Substanz. Sie amüsieren sich und ignorieren die Umgebung. Wenn derartige Schiffe schon nicht verboten werden können, so sollte diese Art des Reisens doch in keinster Weise unterstützt werden.
... wenn ich solche verbiesterten Ansichten von selbsternannten Weltverbesserern lesen muß. Es scheint Sie zu quälen, dass diese Veranstaltungen "schon nicht verboten werden können". Am liebesten würden sie es tun.

Am liebsten alles, was einem selbst nicht in die von Verbitterung geprägte Weltsicht passt, verbieten. Prima. Die Muslime habe das Bilderverbot, die Taliban sogar ein Musikverbot. Wir, die "liberalen" und "aufgeklärten" Europäer, wir haben Menschen wie Zaphod.

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