Forum: Reise
Extremtaucher: Kuscheln mit dem Hai
Caters News Agency

Schön das Maul aufmachen: Wer Jan Philip Morton neben Haien schwimmen und sie dann auch noch füttern sieht, hält den erfahrenen Taucher für irre. Ist er aber nicht.

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eifelginster 12.12.2014, 23:20
1. Haie

Seit dem Film 'Der weiße Hai' habe ich keinen Respekt mehr vor Spielberg. Ein übler Streifen. Daran haben auch Schindler und Ryan später nichts geändert.

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LasseBela 12.12.2014, 23:29
2. Ich hab es echt satt!!!!!!

Liebe Spon Redaktion. Ich bin es wirklich leid, alle paar Wochen zerrt ihr irgendeine dämliche Hai - Geschichte durch Eure Seiten. Das ist unterstes Bild-Niveau.

So, und nun noch einmal für Euch zum Mitschreiben:
1. Die meisten Hai-Arten sind extrem bedroht!
2. Die allermeisten Hai-Arten sind extrem scheu!
3. Haie sind meist sehr berechenbar, wenn sie in ihrer natürlichen umgebung beobachtet werden!
4. Kein - wirklich kein!!!! seriöser Taucher füttert irgendein Tier. Schon gar nicht Haie. Diese werden dadurch aus ihrem natürlichen Verhalten gerissen und können unberechenbar werden. Man füttert auch keine Pferde, die man nicht kennt weil diese sich dann ggf. gegenseitig beißen. Das machen nur Dummköpfe oder Menschen, denen das Tier egal ist und die sich an den daraus folgenden Bildern bereichern wollen, weil nicht ganz so intelligente Redakteure immer und immer wieder den gleichen Mist bringen. Ihr beteiligt Euch also aktiv an nicht artgerechtem Umgang und am Ende an Tierquälerei!!! Was soll ich von einem "Qualitätsmedium" halten, dass solchen Mist baut? Also bitte bitte hört auf damit! Und ja, auch ich schwimme -wenn ich einmal Glück habe- mit Haien, wie tausende enthusiastscher Hobbytaucher auch. Da ist nichts dabei.

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lemmy 13.12.2014, 02:25
3. Sorry, echt bescheuert

Um den Ruf einer Tierart zu verbessern, muss man diese gewiss nicht füttern. Insbesondere nicht solche gefährlichen Tiere. Blinder Aktionismus, der nur ein Ziel hat: die reisserische Selbstdarstellung der Akteure. Selbst Tierschützer halten solche Aktionen für äußerst fragwürdig. Da gibt es sicherlich zahlreiche sinnvollere Alternativen, aber an denen sind solche Leute eh nicht interessiert, denn es geht ihnen gar nicht darum. Ganz im Gegenteil.

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agrajag2 13.12.2014, 02:28
4. H(a)i!

Endlich mal ein Artikel, der nicht unreflektiert von Haiattacken berichtet. Haie sind, je nach Gebiet, beim Tauchen häufig anzutreffen und es ist faszinierend, sie in Ihrem Lebensraum bei der Jagd zu beobachten.

Leider nicht erwähnt wird im Artikel, dass das Anfüttern von Haien sehr kontrovers diskutiert wird. Experten raten davon ab.

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vulcan 13.12.2014, 06:55
5. Tatsächlich?

In so ziemlich jedem zweiten Artikel betreffend Haie wird der Satz "spätestens seit dem Film 'Der weiße Hai/Jaws' haben Haie einen schlechten Ruf" bemüht - so oder ähnlich.
Ich frage mich: Ist das wirklich so? Bei mir hatten Haie noch nie einen schlechten Ruf und schon gar nicht wegen eines Films.
Man muss eben nur wissen, dass es sich um Raubtiere handelt - Löwe und Tiger haben ja auch keinen schlechten Ruf.
Will sagen, derjenige, bei dem Haie wegen des Films einen 'schlechten Ruf' haben, muss ein rechter Simpel sein...vorsichtig formuliert.
Im übrigen gehören alle diese widerlichen Haifischflossen-Tierquäler samt Fangschiff versenkt.

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Kuscheln mit dem Hai 13.12.2014, 08:05
6. Lebensraum...

Ich muß mich immer sehr darüber wundern, wenn ich in einem Beitrag über die Gefährlichkeit von Haien oder anderen Raubfischen lese, das durch Bienenstiche mehr Menschen getötet werden als durch Angriffe von eben diesen Haien: Könnte das daher kommen, das es unwesentlich mehr Bienen in unserem Lebensraum gibt, als z. B. Haie?
Möglicherweise könnte der Verfasser solcher Artikel Vergleiche heranziehen, die sich nicht auf völlig unterschiedliche Spezies und deren Lebensräume beziehen? Dafür danke ich schon jetzt - es kommt nämlich sonst zu gravierenden Fehleinschätzungen, an welchen Orten das Leben deutlich ungefährlicher sein müsste, im Wasser nämlich. Da bin ich dann für den Rest meines Lebens vor Angriffen von Raubinsekten sicher...?!

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LasseBela 13.12.2014, 12:59
7.

Zitat von Kuscheln mit dem Hai
Ich muß mich immer sehr darüber wundern, wenn ich in einem Beitrag über die Gefährlichkeit von Haien oder anderen Raubfischen lese, das durch Bienenstiche mehr Menschen getötet werden als durch Angriffe von eben diesen Haien: Könnte das daher kommen, das es unwesentlich mehr Bienen in unserem Lebensraum gibt, als z. B. Haie? Möglicherweise könnte der Verfasser solcher Artikel Vergleiche heranziehen, die sich nicht auf völlig unterschiedliche Spezies und deren Lebensräume beziehen? Dafür danke ich schon jetzt - es kommt nämlich sonst zu gravierenden Fehleinschätzungen, an welchen Orten das Leben deutlich ungefährlicher sein müsste, im Wasser nämlich. Da bin ich dann für den Rest meines Lebens vor Angriffen von Raubinsekten sicher...?!
Na, da kann ich helfen. Ein paar passende Vergleiche:
Das Baden in tropischen Gewässern ist erheblich gefährlicher als das Tauchen mit Haien. Z.B. ist die Rate derer, die sich in Ägypten lebensgefährlich verletzen, weil sie auf einen Steinfisch treten extrem viel höher als Tauchunfälle - Haiattacken gibt es meines Wissens gar keine. Auch die Unfallrate von Schwimmern an der Nordsee auf Grund der Strömung ist erheblich höher als Hai-Unfälle. 95% aller Unfälle mit Tieren im Wasser beruhen auf vorsätzlicher Unvernunft, wie Füttern oder Anfassen sowie auf Unkenntnis. Insbesondere bei Badegästen. So ist der niedliche, bunte Drückerfisch in der Nähe seines Nests extrem bissig. Wirkliche Gefahren, die nicht aus Fehlverhalten kommen sind z.B. Nesseltiere oder deren Fasern. Man muss es sich ein wenig so vorstellen wie ein Spaziergang durch die Stadt. Würde ein "Wassermensch" ohne irgendwelche Kenntnis durch eine Stadt gehen, würde er wahrscheinlich an einer roten Ampel ohne zu gucken vor ein Auto laufen. Wenn man weiß wie es geht, gibt es (fast) kein Problem. So ist es mit Haien. Und die meisten Menschen sterben sowieso im Haushalt. :-)

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meckerziege24 13.12.2014, 15:03
8. so gesehen

ist der gemeine Haushund viel gefährlicher -
und auch da es in der Regel menschliches Fehlverhalten.

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jkl21 14.12.2014, 08:32
9. RTL Niveau

Das Füttern von wildlebenden Tieren ist unverantwortlich. Haie sind sehr neugierig und kommen oft von ganz allein vor die Kameras. Wer Aktionbilder haben will bekommt, diese auch so. Überall wo die Leute anfangen zu füttern, gibt es aber Probleme. Sei es mit Napoleonfischen, Zackenbarschen oder Haien. In den amerikanischen Nationalparks werden oft Bären erschossen,,da Sie von idioten gefüttert wurden und dies nun auch von anderen Besuchen erwarten und Ihren Entäuschung dann leider nicht mit Worten ausdrücken.

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