Forum: Reise
Extremwanderung durch Deutschland: Morgens sehen, wo man abends ankommt
Raphael Kusch

1100 Kilometer in 22 Tagen: Ohne Geld und eigenen Proviant ist Raphael Kusch durch Deutschland gewandert. Der 22-jährige Auszubildende vertraute auf die Hilfsbereitschaft seiner Mitmenschen und wurde nicht enttäuscht - vorrausgesetzt er hielt sich ans Zeitfenster.

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downi 09.10.2012, 11:49
10. Gab es doch schon so oft!

Selbst einer von der Kelly-Family hat es gemacht!
Naja, macht sich später gut im Lebenslauf! Und wer diesen Herren später als Chef hat, darf sich immer gerne anhören: "Man schafft alles, wenn man nur will!"

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lorberost 09.10.2012, 12:19
11. Au weh ........

Zitat von downi
Selbst einer von der Kelly-Family hat es gemacht! Naja, macht sich später gut im Lebenslauf! Und wer diesen Herren später als Chef hat, darf sich immer gerne anhören: "Man schafft alles, wenn man nur will!"
Glaub ich gar nicht. Porbier mal auch ein paar Tage, müssen ja nicht gleich 1.000 km sein. Sowas erhellt auch die Psyche.
So wie ich das verstanden habe, ging´s bei der Geschichte gar nicht darum, der Erste zu sein, der sowas macht. Es ist einfach die Geschichte über jemanden, der´s gemacht hat. Vielleicht bekommt der eine oder andere auch Lust oder Mut? Einach einen Schritt setzen rein ins Leben?

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lorberost 09.10.2012, 12:26
12.

Zitat von jürgenm
. ..........In Kolumbien wurde er mit vorgehaltener Schußwaffe ausgeraubt. Selbst das bischen Geld, daß er in der Socke versteckt hatte, nahm man ihm ab. Dann weiß ich von einer Frau, die auch nach Jerusalem pilgern wollte, merkwürdigerweise in einem Brautkleid - in der Türkei wurde sie vergewaltigt und ermordet..........
Na ja, ein bisserl Hausverstand, Anpassungsfähigkeit, das Ego ein bisserl herunterfahren, hilft schon oft auch. Vor allem in fremden Ländern. Und halt auch Vorsicht.
Ich bin damals in einem Zigeunerviertel gelandet und dann 2 Monate bei denen geblieben. Es hat nie richtig gefährliche Situationen gegeben, aber halt schon manchmal Situationen, wo man ein bisserl Demut üben sollte...:-)

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R3dFox 09.10.2012, 12:58
13.

Zitat von lorberost
Glaub ich gar nicht. Porbier mal auch ein paar Tage, müssen ja nicht gleich 1.000 km sein. Sowas erhellt auch die Psyche. So wie ich das verstanden habe, ging´s bei der Geschichte gar nicht darum, der Erste zu sein, der sowas macht. Es ist einfach die Geschichte über jemanden, der´s gemacht hat. Vielleicht bekommt der eine oder andere auch Lust oder Mut? Einach einen Schritt setzen rein ins Leben?
Sehr gute Antwort! Wenn 100 Leute reisen, gibt es 100 verschiedene Geschichten. Es geht dabei um dich selbst, nicht um die anderen ..

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Tilted_Arc 09.10.2012, 13:01
14. O__o

"Kusch wollte seinen eigenen Schweinehund überwinden."

War das nicht bisher der innere Schweinehund?

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murphy83 09.10.2012, 13:08
15. Eine tolle Leistung

Hut ab für die Leistung - kein Pappenstil.
Ich bin ja auch mehrmals im Jahr zu Fuß auf Langstrecke unterwegs - allerdings mit anderen Zielen (Ulmer Laufnacht - 100km am Stück in etwas mehr als 11:30 => das kann man aber nicht jeden Tag machen ...)
Noch heftiger sind die Freunde hier:
http://www.transeurope-footrace.org/tel_09/index.php

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raphaelkusch 09.10.2012, 18:35
16. hier das Videotagebuch abboniert einfach meinen Kanal....die anderen Tage folgen

https://www.youtube.com/watch?v=Nt_eaQJO5oY&list=UUzF28nzq2_pZOswO5SdL--A&index=13&feature=plcp

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marypastor 09.10.2012, 18:51
17. Bei allem Respekt

Zitat von sysop
1100 Kilometer in 22 Tagen: Ohne Geld und eigenen Proviant ist Raphael Kusch durch Deutschland gewandert. Der 22-jährige Auszubildende vertraute auf die Hilfsbereitschaft seiner Mitmenschen und wurde nicht enttäuscht - vorrausgesetzt er hielt sich ans Zeitfenster.
vor der koerperliche Leistung, finde ich es nicht richtig, die Hilfsbereitschaft der Menschen derartig fies auszunutzen. Man hilft Menschen in Not. Aber hier wurde ohne notwendige Bedingung einfach gebettelt, oder geschnorrt. Aber gut, wenn das die Idee war, bitte.

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jürgenm 09.10.2012, 20:12
18. Interessanter Aspekt

Zitat von marypastor
...finde ich es nicht richtig, die Hilfsbereitschaft der Menschen derartig fies auszunutzen. Man hilft Menschen in Not. Aber hier wurde ohne notwendige Bedingung einfach gebettelt, oder geschnorrt. Aber gut, wenn das die Idee war, bitte.
Bei allem Respekt für die Leistung, war es doch nur ein Selbstverwirklichungstrip. Interessant ist, daß viele Leute gerne dafür spenden, aber bei echt Not leidenden wesentlich geiziger sind.

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bonnerinmünster 09.10.2012, 20:50
19. Ich weiß nicht, warum sich alle hier so feiern,.....

geht es hier darum, zu loben, wie hilfsbereit und toll die Menschen doch überall in Deutschland sind, stellt sich anschließend die Frage, wie lange noch. Wenn einem in einer Notsituation geholfen wird, ist es eine Sache. Wenn man sich aber auf Kosten der Mitmenschen aufmacht, der erlebt seinen speziellen kleinen Abenteuerurlaub mit Kick - eben auf Kosten der Mitmenschen - die nun mal es nicht übers Herz bringen, das arme kleine (wir waren ja auch mal jung und hatten kaum Geld) Hascherl an der Bushaltestelle schlafen zu lassen.
ich finde es einfach respektlos, fies und charakterlich komplett daneben, sich eine schöne Urlaubswanderung mit Selbsterfahrungsanteil schamlos unter Ausnutzung der voreinkalkulierten Hilfsbereitschaft der Mitmenschen zu machen. Und dies noch hier zur Nachahmung zu empfehlen...mir fehlen die Worte... Bald heißt es: da kommt schon wieder so ein Vogel, der sich Essen und Unterkunft erschnorren will...

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