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Fahrverbote in Österreich: Hunderte Autofahrer müssen auf Brenner-Schleichwegen umkeh
Daniel Liebl/dpa

Weil Urlauber Nebenstraßen der Brennerautobahn verstopfen, verhängte Tirol Fahrverbote - seit diesem Wochenende gelten sie. Polizisten schickten Hunderte Autos zurück.

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Sharoun 23.06.2019, 16:49
10.

So langsam glaube ich doch, zuviel Auto fahren macht einfach nur bekloppt!
Das Denken scheint sich der Mechanik der Maschine anzugleichen.

Was ist so schwer daran zu verstehen, daß die Menschen dort vor Ort ein LEBEn leben wollen?
Und sich nicht Untertan einer ewig dahinwälzenden Blechlawine machen wollen?

Stattdessen wird vom Oberbayern komplett verständnislos herumgepoltert und damit nicht etwa die hochwichtige Selbstreflexion der Autofahrer als Massenphänomen gefördert, sondern nur der eigene Egoismus abgesegnet.
Na dann: gut mecker!

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thunderstorm305 23.06.2019, 16:50
11. Es kann mich niemand zur Nutzung der Autobahn zwingen!

Ich kann den Unmut der Anwohner in den betroffenen Gebieten verstehen. Allerdings gibt es auch bei uns solche Orte die zu bestimmten Zeiten überlastet sind. Hier geht es ja nicht nur um das Thema Umfahrung von Staus, sondern um die Vermeidung von Mautgebühren. Da kann man nur sagen, willkommen als weiteres Transitland. Es kann mich aber niemand zwingen einen Weg zu nutzen auf dem ich eine Gebühr bezahlen muss, wenn es parallel dazu eine Strecke gibt, auf der ich nichts zahlen muss. Ich werde jedenfalls weiterhin über Mittenwald Richtung Brenner fahren, auch wenn mich das in der Regel eine halbe Stunde mehr kostet. Nach dem was sich Österreich bei der geplanten Einführung der deutschen Maut geleistet hat, habe ich kein Interesse eine Maut für Österreich zu zahlen.

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noalk 23.06.2019, 16:52
12. Die Kapazitätsgrenze ist erreicht

Verkehrspolitisch hat es keinen Sinn, die Kapazitäten zu erweitern. Dass Söder jammert, ist mir auch unverständilch. Immerhin wird der Verkehr von A nach D so einigermaßen dosiert, und die Staus bleiben in Tirol. Allenfalls hätten Südtirol und Italien Grund zur Beschwerde, weil Urlaubern möglicherweise das Reiseziel vermiest wird und sie künftig nicht mehr kämen. Auf das Urteil zu Söders Klage vor dem EuGH bin ich gespannt. Ich wünsche mir eine richterliche Klatsche für ihn.

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Minette 23.06.2019, 16:53
13. Super, liebe Ösis

endlich mal ein wichtiger Schritt , der Bewohner der Orte und Städten vor den Blechlawienen zu schützen. Das ist die Pest für Anwohner. Die Autofahrer müssen halt noch mehr Zeit einplanen...
Der Fahrer mitfem Wunsch, komplett Landstraße zu fahren, sollte nicht neben Autobahnen fahren - viel schöner..

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hertha.bauer 23.06.2019, 17:00
14. Österreich wehrt sich, einfach aber wirksam

Man muss ja die österreichischen Politiker nicht alle mögen, aber das, was die Österreicher machen ist der richtige Weg. Die 'Freiheit' des Menschen, Tag und Nacht alles machen zu dürfen, was man gerade will ist die Ursache für den Zustand unserer Erde und der Grund, weshalb unsere Kinder jeden Freitag auf die Straße gehen.

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PeterAlef 23.06.2019, 17:05
15. ...gottlob gibt's nicht nur Kommentare wie den des @mwroer...

...der meint, die Anwohner brauchten ja nicht Autofahren sondern könnten ja auch mit der Bahn fahren...

...also Leute, die in den Urlaub fahren oder am Wochenende zum Gardasee, denen kann man ein wenig mehr Planung zumuten, und auch ein paar Kosten. Wenn einer auf die Zugspitze will, gibt es auch kein Recht auf freies und kostenloses Auf- und Abfahren (laufen kann man immerhin).
Irgendeiner hat's gepostet: jemand der ein 80.000€ Auto kauft, wird auch mal für die Autobahnbenutzung zahlen können. Ein Menschenrecht auf Vermeidung von Zeitaufwand und Kosten beim Autofahren gibt es nicht.
Auch der Kaufpreis eines Autos behindert die Reisefreiheit, Herr Söder (oder sagen wir besser Herr Seesöder?)...

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axlbsp 23.06.2019, 17:07
16. @mwroer

Schon mal ein paar Tage auf dem Land verbracht? Wäre doch schön, den Gedanken erst mal zu Ende zu führen, bevor er geäußert wird. "Gerade mal 1,5 km vom Bahnhof entfernt...". Wohnt der auch fußläufig von einem Bahnhof? Bei der dortigen Siedlungsstruktur eher unwahrscheinlich... wo sind Kindergarten, Schule, Supermarkt? Alles fußläufig, natürlich! Ach ja... Kematen hat 2.963 Einwohner... da fährt natürlich eine S-Bahn im 10-Minuten-Takt...
Kunden? Unhaltbares Argument: die Kunden aus der Gegend und auch die Touristen am Ort sind genauso vom Verkehr betroffen wie die Mitarbeiter - Durchreisende Richtung Adria kaufen wohl kaum in der Gärtnerei ein.
Fakt ist, die Einwohner und das bisschen verfügbare Fläche in Tirol werden vom Transitverkehr regelrecht niedergetrampelt. Darunter leiden Umwelt, Anwohner, Gewerbe und Tourismus. Von Verkehrsbehinderung kann keine Rede sein - Österreich investiert sehr viel Geld in den Ausbau von Bahn-Transitstrecken, pro Einwohner dreimal so viel wie die BRD. Aber Deutschland und Bayer bremsen die Verkehrswende massiv. Österreich hat das Recht und die Pflicht, seine Umwelt und seine Anwohner zu schützen. Österreich drängt bloß die Autofahrer, die nur durchfahren wollen, das auf die verträglichste Art und Weise zu tun - ich kann daran nichts Verwerfliches entdecken!

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Sharoun 23.06.2019, 17:07
17. Körperverletzung???

Zitat von rocco_dino
...und natürlich stehen sie jetzt wieder da, die Sonnenbrillen Bewaffneten der Trachtengruppe, die man doch sofort aushebeln kann. Wer aus dieser Trachtengruppe will mir die erforderliche Zufahrt zu einer Öffentlichen Toilette verwehren? Klage wegen Körperverletzung...
Da glotzt der deutsche Autofahrer verdutzt durch die Windschutzscheibe:
die Schilder haben doch tatsächlich eine Bedeutung, und die wird von der "Trachtengruppe" sogar durchgesetzt.

Unerhört!
Hat schon jemand UNO und Unesco informiert?
Von wegen Folter und so?

Schließlich haben die Bergbewohner mit all dem Dreck und Lärm und der kompletten Beeinträchtigung ihres Lebens klarzukommen, wenn der Herrenmensch mit seinem Blechpanzer irgendwo durch will.

Wo sind die guten alten Zeiten hin, wa?!

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Sharoun 23.06.2019, 17:11
18. Erwähnte ich bereits, das zuviel Autofahren bekloppt macht

Zitat von mens
Die Zuständigen Regierungsstellen sind überfordert. Es gibt kein großes Verkehrskonzept. Daher wird auf juristisch fragwürdige Maßnahmen zurückgegriffen. Der jeweilige Stammtisch klatscht. Ebenso könnte Deutschland aus einer angeblichen Not für deutsche Produzenten heraus irgendwelche österreichischen Produkte immer in das unterste Supermarktregal verbannen. Und das ganze auch ausweiten. Bei Bedarf. Wegen der Notlage! Beka...te Amateure hat einer mal in einem Film gesagt. Hier sind sie auch am Werk.
Nein, der Stammtisch zetert sich hier um Hirn und Verstand.

Die, die klatschen, sind die Anwohner, denen man zunehmend die Grundlagen für ein menschenwürdiges Dasein entzog.

Aber das wird der Motorbürger in seinem Blechkäfig nie verstehen -- außer..
Außer, das ganze wäre bei IHM im Wohngebiet so.
Dann aber holla die Waldfee...

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charlybird 23.06.2019, 17:12
19. Man mag

von der österreichischen Bundesregierung und vor allem der FPÖ mit Recht entsetzt sein, aber in manchen Dingen machen die Ösis tatsächlich ganz sinnvolle Nägel mit Köpfen.
Ab irgendwann ist zuviel Auto auch mal zuviel des Guten. Wir werden es auch noch lernen müssen.

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