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Fern- und Regionalverkehr: Lokführer streiken am Wochenende
DPA

Freie Fahrt am Wochenende? Daraus wird nichts: Erneut treten die Lokführer in den Streik. Personenzüge sollen ab dem frühen Samstagmorgen stillstehen - bis Montag früh.

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irgendwieanders 17.10.2014, 10:40
1. Genial

Die GDL arbeitet wirklich hart daran, dass es einen breiten gesellschaftlichen Konsens gibt, der die Spartengewerkschaften entmachtet.
Und sie kurbelt auch noch die Industrie und Forschung an, zum Thema fahrerlose Züge.
Und das einfach nur durch nichts tun.

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kdshp 17.10.2014, 10:40
2.

17.10.2014
Einheit bei Lohn- und ArbeitsbedingungenNahles will Anfang November Gesetz zur Tarifeinheit vorlegen
http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/unternehmen-nahles-will-anfang-november-gesetz-zur-tarifeinheit-vorlegen_id_4209320.html

Wenn das dann nicht mal zum eigentor wird! Und war es nicht sinn der politik von damals die gewerkschaften zu zerschlagen damit man als arbeitgeber besser druck machen kann. Und jetzt fördert ma so doch wieder die großen gewerkschaften und wenn die dann entsprechend viel fordern und dann auch streiken dann steht aber alles still. Der staat soll sich hier raushalten!

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Anay2 17.10.2014, 10:41
3. Sorry

Sorry, aber ich habe kein Verständnis mehr dafür. Einen Tag am Wochenende könnte ich ja noch hinnehmen, aber gerade hier in Berlin ist das eine Unverschämtheit, wenn man bedenkt, was man da in den Fängen der S-Bahn (DB) schon im Alltag erlebt: Verspätungen, ausgefallene Züge, keine ausreichende Sicherheit, Zugführer, die vergessen, die Türen zu entriegeln/öffnen und einfach weiterfahren (!), jahrelange Bauarbeiten pro Streckenabschnitt, Willkür des Personals usw. usf. Ich werde drei Kreuze machen, wenn die BVG bei der nächsten Ausschreibung den Betrieb der Berliner S-Bahn bekommt. Die Bahn muss weg.

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Mittmett 17.10.2014, 10:42
4. Kluger Schachzug ...

... um sich auch die letzten verbliebenen Sympathien in der Bevölkerung zu verderben. Ein Streik über ein komplettes Wochenende, dazu zu Ferienbeginn/-Ende.
Damit dürften am Wochenende tausende Leute irgendwo in Deutschland "stranden", die entweder am Montag gerne wieder gearbeitet hätten oder im Urlaub gewesen wären. Und wenn ich Pech habe, gehöre ich selbst dazu ... Danke GDL!
Bleibt noch das Ausweichen auf Auto oder Fernbus. So kann man sich seinen eigenen Job natürlich auch gefährden ...

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justus65 17.10.2014, 10:42
5. GdL

Ein Unternehmen - eine Gewrkschaft!
Demnächst mach jede Berusgruppe ihre eigene Gewerkschaft auf und so manches Unternehmen und seine Kunden haben ca. 10 Tarifverhandlungen mit Streiks und allem was dazugehört am Hals. Weg mit GdL, Cockpit und Marburger Bund. Nach diesem unsäglichen Urteil des Bundesarbeitsgerichts (sie sind Juristen und auch sonst von geringem Verstande) muss endlich eine vernünftige gesetzliche Regelung her.
Ich habe nichts gegen Gewerkschaften, wir brauchen starke Gewerkschaften. Aber eine Streikwelle im Jahr reicht.

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Despair 17.10.2014, 10:43
6.

Es wird Zeit, dass der GDL endlich das Handwerk gelegt wird. Der geht es ganz augenscheinlich nicht um das Wohl der eigenen Mitglieder sondern um mehr politische Macht. Das Streikrecht ist ein wichtiges und hohes Recht, aber was die GDL hier abzieht grenzt an politische Erpressung und hat nichts mehr mit einem normalen Arbeitskampf zu tun. Denn wenn es ihnen nur um eine passende Lohnerhöhung gehene würde, hätte man sich schon lange einigen können (auch wenn die Vorderungen der GDL auch dahingehend unverschämt hoch sind).
Hoffentlich reagiert die Politik bald und schränkt das Streikrecht für Spartengewerkschaften ein. Denn so kann und darf es nicht weitergehen. Eine Nation in Geiselhaft eines profilneurotischen Gewerkschaftsboss und seiner willigen Lemminge, die vermutlich gar nicht merken, dass sie mittlerweile keine Sympathien mehr haben. Zumindest waren bisher die Reaktionen auf den Bahnhöfen eindeutig (wobei mir die ältere Dame die Anfing Tomaten auf die Lokführer zu werfen bisher noch am besten gefiel).

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sunrise560 17.10.2014, 10:43
7. Frau Nahles,

ich kann Sie nur bitten, möglichst rasch einen Gesetzentwurf vorzulegen, der es diesem Amokläufer von der GDL zukünftig unmöglich macht, andere Bürger zu schädigen!

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heinz.mann 17.10.2014, 10:45
8. Das sind die Folgen der hochgelobten Privatisierung

da muss man eben auch mal mit langen Streiks rechnen.

Die Bahn sollte ja dringend privatisiert werden.

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Humboldt 17.10.2014, 10:54
9. Ein Unternehmen = gleiche Entlohnung?

Zitat von justus65
Ein Unternehmen - eine Gewrkschaft! Demnächst mach jede Berusgruppe ihre eigene Gewerkschaft auf und so manches Unternehmen und seine Kunden haben ca. 10 Tarifverhandlungen mit Streiks und allem was dazugehört am Hals. Weg mit GdL, Cockpit und Marburger Bund. Nach diesem unsäglichen Urteil des Bundesarbeitsgerichts (sie sind Juristen und auch sonst von geringem Verstande) muss endlich eine vernünftige gesetzliche Regelung her. Ich habe nichts gegen Gewerkschaften, wir brauchen starke Gewerkschaften. Aber eine Streikwelle im Jahr reicht.
Nun, dann aber auch ein Unternehmen = ein Tarifvertrag für alle, und keine Leiharbeiter, Teilzeitkräfte, Minijober und Werksverträge und Outsourcing und subsub-Unternehmer....
Damit - also die ungerechte Entlohnung bei z.T. völlig gleicher Arbeit - kann der DB-Konzern ja auch so wunderbar leben, warum also dann nicht mit zwei Tarifverträgen in einer Berufsgruppe?

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