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Flüge gestrichen: Streiks treffen Zehntausende Reisende
DPA

Frankfurt, Köln/Bonn, München - an den zentralen Flughäfen Deutschlands streiken Bodenpersonal und Feuerwehr. Flüge werden gestrichen, viele Reisende müssen ihre Reisepläne ändern.

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ckha 27.04.2016, 09:14
1. Streik im öffentlichen Dienst

Hallo SPON, könnt Ihr bitte in euren Berichten erwähnen das es sich hier um einen Streik des öffentlichen Dienstes handelt und nicht um einen Streik der Lufthansa.

Die Fluglinien betreiben weder die Bodenabfertigung, die Gepäckverladung oder die Feuerwehr

Danke

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galeano 27.04.2016, 09:15
2. Bsirske-Streiks durch deutsche Nuit debout ergänzen!!

Bsirske-Streiks beginnen fast immer mit fast linksradikaler Attitude. Enden meist Papiertiger-haft..-Ich erinnere selektiv an die Kita-Streiks mit ihrem mageren Ergebnis, besonders was die verweigerte Realisierung einer besseren sozialen und institutionellen Bewertung der Kita-ArbeiterInnen angeht.
Streiks à la Bsirske-scheinradikal und letztlich schlapp töten im Gegensatz etwa zu den kämpferischen Streiks der GdL, der Piloten immer mehr jeden kollektiven Kampfesmut -wer sich nicht wehrt lebt verkehrt- jeden Optimismus zur Aufnahme eines gemeinsamen Kampfes für die eigenen Rechte der durch schlechte Bezahlung Gedemütigten usw.
Es gibt inzwischen in Europa ermutigerende Beispiele breiten sozialen Widerstands gegen Kapitalistenarroganz- und Menschenschinderei durch Arbeitszeitverdichtung, Kündigungsrechtunterlaufen, Billiglöhnen-
worüber man in den meisten , tendenziell neoliberalen Kapitalisteninteressen zuliebe gleichgeschaltet scheinenden BRD-Medien & leider auch auf Spiegel -online so gut wie n i c h t s erfährt- nämlich über die seit Wochen "sich ereignende" großartige N u i t d e b o u t (Nacht aufrecht auf den Beinen- auf großen Plätzen in vielen Städten) in F r a n k r e i c h gegen die Einführung der entwürdigenden und knebelnden
französische Version der Agenda 2010 und Hartz-4-Gesetze !!!
Eine Schande ! Und mir ist auch keine in den BRD-Medien veröffentlichte Solidaritäts-Erklärung von DGB-Bonzokraten mit der Nuit debout, die sich inzwischen auch auf K a n a d a ausgeweitet hat.
Wie wäre es mit einem deutschen Auftakt der Nacht-aufrecht auf den Beinen in der Nacht zum 1. Mai, Herr Bsirske ????

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Korken 27.04.2016, 09:19
3. Diesmla leider notwendiges Übel

Bevor wieder geschimpft wird sollte man bedenken, dass es bei diesem Streik einmal NICHT um Einzelinteressen von Spartengewerkschaften mit überzogenen Privilegienforderungen geht sondern um Millionen von Beschäftigten des Öffentlichen Dienst der Kommunen und des Bundes.

Viele Sparten der dort Angestellten verdienen nicht angemessen (obwohl es auch Gegenbeispiele gibt), in höheren Einstufungen sind die Gehälter kaum mehr mit der freien Wirtschaft konkurrenzfähig. Um fähige Leute zu bekommen und zu halten, darf ver.di hier nicht lockerlassen. Bisherige Streiks waren ebenso notwendig, da nur dadurch einigermaßen die Inflation ausgeglichen wurde! Sonst würde das Gehaltsniveau noch mehr sinken.

Übrigens sollte man bedenken, dass es eine Mär ist vom sicheren Arbeitsplatz mit Privilegien zu sprechen! Das ist Schnee von vorgestern. Heutzutage ist der Standard ein Zeitvertrag und man zögert nicht, ihn auch einfach auslaufen zu lassen. Hinzu kommen niedrige Einstufungen, man kuscht eben, die wiederum eine niedrige Rente ergeben, auch unter Sozialhilfeniveau. Der ÖD hat erstmal rein gar nichts mit den gut eingepackten Beamten und deren Pensionen zu tun, es sind viele Arbeiter darunter, die eine zweijährliche mindestens Lohnanpassung an die Inflation verdienen, die berühmt berüchtigten "Schreibtischtäter", die nur arbeiten wenn sie wollen, ist der ÖD, der nun streikt, nicht.

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Korken 27.04.2016, 09:22
4. Diesmal leider notwendiges Übel

Bevor wieder geschimpft wird sollte man bedenken, dass es bei diesem Streik einmal NICHT um Einzelinteressen von Spartengewerkschaften mit überzogenen Privilegienforderungen geht sondern um Millionen von Beschäftigten des Öffentlichen Dienst der Kommunen und des Bundes.

Viele Sparten der dort Angestellten verdienen nicht angemessen (obwohl es auch Gegenbeispiele gibt), in höheren Einstufungen sind die Gehälter kaum mehr mit der freien Wirtschaft konkurrenzfähig. Um fähige Leute zu bekommen und zu halten, darf ver.di hier nicht lockerlassen. Bisherige Streiks waren ebenso notwendig, da nur dadurch einigermaßen die Inflation ausgeglichen wurde! Sonst würde das Gehaltsniveau noch mehr sinken.

Übrigens sollte man bedenken, dass es eine Mär ist vom sicheren Arbeitsplatz mit Privilegien zu sprechen! Das ist Schnee von vorgestern. Heutzutage ist der Standard ein Zeitvertrag und man zögert nicht, ihn auch einfach auslaufen zu lassen. Hinzu kommen niedrige Einstufungen, man kuscht eben, die wiederum eine niedrige Rente ergeben, auch unter Sozialhilfeniveau. Der ÖD hat erstmal rein gar nichts mit den gut eingepackten Beamten und deren Pensionen zu tun, es sind viele Arbeiter darunter, die eine zweijährliche mindestens Lohnanpassung an die Inflation verdienen, die berühmt berüchtigten "Schreibtischtäter", die nur arbeiten wenn sie wollen, ist der ÖD, der nun streikt, nicht.

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ihawk 27.04.2016, 09:28
5. Flughafen Wirtschaft

Lohndumping, unmenschliche Arbeitspläne und das Zusammenstreichen von freiwilligen Leistungen steht im Widerspruch zu den Milliardengewinnen die nicht mit einem Lohnkostenvorteil zusammenhängen.
Das Management wird dich eiskalt üppige Erhöhungen der Bezüge genehmigen. Wieviel Menschenverachtung verträgt das Land.
Wenn die AfD deutlich und flächendeckend über 30% springt, werden die politischen Analysten mal wieder im Dunklen fischen.
Diese Streiks sind ein Ergebnis der "Politik Gnadenlos" von Angela Merkel.

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Wolfgang Porcher 27.04.2016, 09:29
6. Willkür dominiert Deutschland

Grund ist , den Deutschen geht es zu gut. Es geht nicht um uns, es geht um Recht haben , das Sagen haben, alles ohne Verstand. Für Unternehmen immer mehr Grund, den Firmensitz ins Ausland zu verlegen, für die Jugend und Sachunkundige provozierend weit nach rechts zu gehen

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Educa15 27.04.2016, 09:34
7. Typisch für unsere Politiker

Anstatt den Beschäftigten mit einer kräftigen Lohnerhöhung von 5-7% (das wäre für die meisten etwa €2-3000/Jahr) die Kaufkraft des Bürgers zu erhöhen, wird lieber das Geld für Anreizprogramme zum Kauf von Elektroautos ausgegeben. Während ersteres die Binnenkonjunktur ankurbeln würde, führt die Autoprämie lediglich dazu, dass sich ein paar wohlhabende dazu animiert fühlen, die überhöhten Listenpreise der Autohersteller zu zahlen. Denn man bekommt dann ja was geschenkt.
Vor diesem Hintergrund soillte man/frau jetzt erst recht streiken!

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Central Park 27.04.2016, 09:39
8. Kein Streik, sondern Erpressung

Dieser "Warnstreik" hat nichts mit der Ausübung von Grundrechten zu tun, er ist schlicht Erpressung. Da streiken also die, die in unserem Wirtschaftssystem gleich nach den Beamten die sichersten Arbeitsplätze haben. Und sie nehmen die zur Geiseln, die mit ihren Steuern die Gehälter im öffentlichen Dienst erwirtschaften. Keine Frage: gutes Geld für gute Arbeit; egal ob in der Wirtschaft oder bei Vater Staat. Aber was die Bsirskes dieser Welt gerne unterschlagen, ist, dass die grenzenlose Arbeitsplatzsicherheit Teil der Entlohnungssystems im öffentlichen Dienst ist. Wer sich für eine Tätigkeit im öffentlichen Dienst entscheidet, weiß: hier wird etwas weniger bezahlt, aber ich muss mir keine Gedanken um meinen Arbeitsplatz machen.

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Central Park 27.04.2016, 09:43
9. Schon witzig

Zitat von galeano
(...) blablabal Menschenschinderei durch Arbeitszeitverdichtung, Kündigungsrechtunterlaufen, Billiglöhnen- worüber man in den meisten , tendenziell neoliberalen Kapitalisteninteressen zuliebe gleichgeschaltet scheinenden BRD-Medien blablabla (...)
Ich finde es immer wieder lustig, dass Menschen, die diesen Staat ablehnen, eine sichere Anstellung im öffentlichen Dienst (also beim Schweinesystem) für das höchste Glück auf Erden halten.

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