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Flugausfälle am Montag: Personal an Berliner Flughäfen streikt erneut
DPA

Flugreisende in Berlin müssen sich am Montag wieder auf lange Schlangen und ausgefallene Flüge einstellen. Ver.di hat einen 25-Stunden-Streik des Bodenpersonals angekündigt.

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Luna-lucia 12.03.2017, 09:47
1. Streik ist ein Grundrecht

aber so wie es die Gewerkschaften machen, so kann es echt nicht weitergehen! Das ist auf Dauer schwer wirtschafts- schädigend. Und das sollte so auch nicht sein dürfen. Von daher sollte es auch gesetzlich möglich gemacht werden, Streiks anmelden zu müssen, und genehmigen zu lassen. Zudem könnte ein gesetzlich festgelegtes Zeitfenster angegeben werden, innerhalb dessen Streiks genehmigt, oder eben verboten werden können. Sicher! Streik hat auch viel Gutes bewirkt. Dennoch sollten Bürger nicht darunter leiden müssen! Das wird in Zukunft möglicherweise auch zu Demonstrationen gegen Gewerkschaften führen! Und noch was - Frage: wer finanziert eigentlich die ganzen Streiks? Kaum zu glauben, dass die ganzen Gewerkschaften zusammengenommen, soviel in ihren Streikkassen haben

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andreasehli 12.03.2017, 09:53
2. Unerträglich

Warum wird auf dem Rücken der Fluggäste dieser Konflikt ausgetragen?
Verdi sollte sich schämen.
Schließt euch solange ein, bis ihr eine Lösung findet, aber zieht uns als Kunden nicht mit hinein.

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heikich 12.03.2017, 10:07
3. Nur auf diese Idee kommen sie nicht

Zitat von andreasehli
Warum wird auf dem Rücken der Fluggäste dieser Konflikt ausgetragen? Verdi sollte sich schämen. Schließt euch solange ein, bis ihr eine Lösung findet, aber zieht uns als Kunden nicht mit hinein.
Warum ist Verdi schuld. Verdi hat Vorschlage. Nur die Seite der Arbeitgeber will nicht! Also ist die Ursqache , die Verweigerung der AG!
Die AG sollten sich schämen.

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Denkt mal selber nach 12.03.2017, 10:08
4.

Zitat von Luna-lucia
aber so wie es die Gewerkschaften machen, so kann es echt nicht weitergehen! Das ist auf Dauer schwer wirtschafts- schädigend. Und das sollte so auch nicht sein dürfen. Von daher sollte es auch gesetzlich möglich gemacht werden, Streiks anmelden zu müssen, und genehmigen zu lassen. Zudem könnte ein gesetzlich festgelegtes Zeitfenster angegeben werden, innerhalb dessen Streiks genehmigt, oder eben verboten werden können. Sicher! Streik hat auch viel Gutes bewirkt. Dennoch sollten Bürger nicht darunter leiden müssen! Das wird in Zukunft möglicherweise auch zu Demonstrationen gegen Gewerkschaften führen! Und noch was - Frage: wer finanziert eigentlich die ganzen Streiks? Kaum zu glauben, dass die ganzen Gewerkschaften zusammengenommen, soviel in ihren Streikkassen haben
Genau darum geht es doch. Streik soll weh tun, sonst ist er zwecklos. Sie fordern also per Gesetz das Streikrecht zu beschränken. Man muss kein Genie sein, um zu wissen, wie die Streikrunden dann ausgehen. Dann können sich Gewerkschaften auch gleich auflösen.

Beschweren Sie sich nicht über die Gewerkschaft, die ohnehin sehr schwach sind, sondern über die Unternehmen, die auf dem Rücken der Kunden versuchen die Verhandlungen zu unterlaufen. Die von den Gewerkschaften ausgehandelten Tarifverträge lassen sich wirklich nicht als Kantersieg für Gewerkschaften bezeichnen.

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theo2103 12.03.2017, 10:11
5. tu mir nicht weh

Was soll bitte ein Streik ausrichten, der niemanden weh tut? Nur so lässt sich genau Druck aufbauen, um zu einer Regelung zu kommen.

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Henning Boetel 12.03.2017, 10:12
6.

Zitat von Luna-lucia
aber so wie es die Gewerkschaften machen, so kann es echt nicht weitergehen! Das ist auf Dauer schwer wirtschafts- schädigend. Und das sollte so auch nicht sein dürfen. Von daher sollte es auch gesetzlich möglich gemacht werden, Streiks anmelden zu müssen, und genehmigen zu lassen. Zudem könnte ein gesetzlich festgelegtes Zeitfenster angegeben werden, innerhalb dessen Streiks genehmigt, oder eben verboten werden können. Sicher! Streik hat auch viel Gutes bewirkt. Dennoch sollten Bürger nicht darunter leiden müssen! Das wird in Zukunft möglicherweise auch zu Demonstrationen gegen Gewerkschaften führen! Und noch was - Frage: wer finanziert eigentlich die ganzen Streiks? Kaum zu glauben, dass die ganzen Gewerkschaften zusammengenommen, soviel in ihren Streikkassen haben
Ich fasse es nicht: Streiks nur noch in den Betriebsferien oder am Wochenende, wenn die Produktion ruht? Aber nur mit Genehmigung des Wirtschaftsministeriums? Sie sollten vielleicht doch noch einmal nachdenken. Und keine Sorge- bezahlt wird das Streikgeld immer noch von den Gewerkschaftsmitgliedern mit ihren Beiträgen....

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eine_oma 12.03.2017, 10:18
7. Offenbar besinnt sich ver.di darauf, was Gewerkschaftsaufgabe ist

Haben die etwa Angst, dass die Bodendienste ansonsten zur GdL gehen könnten? Die hat mit dem jüngst erzielten Schlichtungsergebnis gezeigt, dass Kampf sich lohnt. Arbeitnehmer müssen von Vollzeichtjobs leben können, ohne aufzustocken.
In diesem Land ist genug Geld für allerlei Blödsinn vorhanden (100 Mio für Flinten-Ursulas Beraterarmee, BER-Loch ohne Boden und Aussicht auf Inbetriebnahme, diverse alberne Prestigebauten).
Neider sollten, anstatt zu lamentieren, sich auch organisieren und für ordentliche Bezahlung kämpfen. Geschenkt wird niemandem nichts.
Auch wenn ich demnächst vom Streik betroffen sein könnte, werde ich die Verantwortung dort suchen, wo sie liegt: bei der Arbeitgeberseite, die sich nicht bewegen will.

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smokiebrandy 12.03.2017, 10:34
8. Begrenzung des Streikrechts?

Warum wird die Eskalation einer Tarifrunde in Deutschland nur und immer den Gewerkschaften vorgeworfen? Die AG Seite sollte halt den wirtschaftlichen Schaden sowie den Prestigeverlust durch Arbeitskampf vor der Ablehnung sämtlicher Tarifverhandlungen und Vorschläge bedenken. Nur weil es im Transportwesen auch unbeteiligte Kunden trifft, soll ein Arbeitskampf genehmigungspflichtig sein?

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ornis 12.03.2017, 10:36
9. Finanzierung?

Zitat von andreasehli
... Frage: wer finanziert eigentlich die ganzen Streiks? ...
Schauen Sie sich das Verhandlungsergebnis für den TVL an: nach großspurigen Versprechungen und nur einem einzigen Tag Warnstreik, der zudem noch zum Teil so schlecht organisiert war, daß eine Streikteilnahme beispielsweise für Pflegepersonal faktisch unmöglich war, da sie zu einer gefährlichen Unterversorgung der Patienten geführt hätte, wurde im Februar eine Tariferhöhung vereinbart, die unter der aktuellen Inflationsrate lag (Tariferhöhung 2% für 2017, Inflationsrate im Februar 2,1%).
Solange hunderttausenden Beitragszahlern ohne echten Arbeitskampf derart lächerliche Ergebnisse präsentiert werden, kann man in derart medienwirksame Streiks für wenige Tausend Mitarbeiter auch ganz leicht unverhältnismäßig hohe Summen pumpen.

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