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Folgen des Lokführer-Ausstands: Mega-Bahnstreik - Mietwagen werden knapp
DPA

Ausnahmezustand bei der Bahn: Der unbefristete Lokführer-Streik trifft Millionen Pendler und Pfingsturlauber. Das Geschäft mit Fernbussen brummt, Mietwagenfirmen können die Nachfrage kaum bedienen - und Autofahrern drohen Super-Staus.

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steff68 20.05.2015, 13:26
50. Bahnstreik

Zitat von buecker
Die Bahn sollte schnellstmöglich neue Lokführer ausbilden. Der Streik der (wenn ich mich nicht irre 6000) Lokführer schadet nicht nur der Bahn und der Wirtschaft, sondern verursacht der Bevölkerung eine Menge Unkosten.
Ich oute mich jetzt mal.Ich bin einer der streikenden.Wenn die Öffentlichkeit wüßte,wie die Bahn mit ihrem Fahrpersonal umgeht,dann würde sich die öffentliche Meinung ganz schnell ändern.

Kommen wir zum Thema Ausbildung von Lokführern:
Das versucht die Bahn gerade,aber soviel Kollegen wie in den nächsten Jahren in den Ruhestand gehen,kann die Bahn gar nicht ausbilden.Hinzu kommt,daß wir eine Durchfallquote von fast 75% haben.Das ist erstaunlich hoch,wo wir doch einige Experten hier im Forum haben,die diesen Beruf ja ständig abqualifizieren.
Von den 25% die die Prüfungen bestehen,gehen die meisten freiwillig wieder.Es kann sich also jeder ausrechnen,was an Neueinstellungen übrig bleibt.
Und zum Thema Solidarität nur mal folgendes.
Das Fahrpersonal wird in vielen Dingen den anderen Mitarbeitern gegenüber ständig benachteiligt.Von Solidarität der anderen Kollegen höre ich allerdings nichts.Die wird dann ausgegraben ,wenn es mal wieder um Lohnforderungen geht.

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Robert_Rostock 20.05.2015, 13:27
51.

Zitat von Nemetz
ausweichen auf http://www.sncf.fr oder http://www.oebb.at oder http://www.transsibirischeeisenbahn.me oder http://www.sbb.ch Alle genannten Bahnen fahren kreuz und quer durch Dland und sind, Ueberraschung, billiger, zum Teil deutlich billiger als die Deutsche Bahn bei gleicher Leistung.
Bei gleicher Leistung?
Also ICE-Verbindung im Stundentakt?
Wo fährt die ÖBB, die SBB quer durch Deutschland?

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realist7777 20.05.2015, 13:28
52. Unglaublich wie zusammenhanglos und leichtgläubig...

diesen Streik viele hier sehen. Seit 25 Jahren haben die Gewerkschaften mit der Vereinigung viele ihrer Rechte verloren. Sicher durch innere Streitigkeiten aber vor allem, weil sich die Menschen ihrer Grundrechte nicht mehr bewusst sind. Auch jetzt denken viele nur klein an ihr Weiterkommen. Die Gewerkschaft GDL hat eine Führungskraft, wie sie es heute kaum noch gibt. Jedoch nach 8 Streikrunden, ist es an der Zeit zu erkennen, dass leider nur halbherzig gestreikt wird. Richtigerweise sollte kein einziger Zug fahren. Dann würden innerhalb von 3 Tagen keine Kraftstoffe mehr für Autos, LKW, Busse und Flugzeuge zur Verfügung stehen, es damit keine Alternativen geben. Erst in diesem Fall würde es nicht lange dauern und es würden Ergebnisse in den Verhandlungen erreicht werden. Dann wäre das ein Arbeitskampf mit einem wirklich schnellen Erfolg und vor allem würde dieser Arbeitskampf nicht ausschließlich auf den einfachen Bürger abgewälzt werden. Diese Auswirkungen würden die Politiker, alle Verantwortlichen und auch die Superreichen spüren. Und erst dann kann man von einem Volk sprechen, wo die Auswirkungen gerecht verteilt sind. Erst dann werden sich wieder die vielen Genussbürger der Ungerechtigkeiten und ihrer Grundrechte erinnern. Also GDL und Herr Weselsky, auch ich fahre mit der Bahn zur Arbeit, würde jedoch gern einen solchen zielführenden Streik unterstützen. Nur Mut, bei einem Zurück wären alle vergangenen Streiks jetzt unnötig gewesen. Verhindert das Tarifeinheitsgesetz und lasst euch nicht beirren. Alle Menschen mit gesundem Verstand werden das, wenn sie gewillt sind mal richtig nachzudenken, das erkennen.

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hockeyversteher 20.05.2015, 13:28
53. Merken Sie was?

Zitat von huddi03
welch falsches Spiel der Bahnvorstand hier spielt. Lt. ihrem Sprecher Stauss rollen zwei Drittel des Güterverkehrs,sogar hier im tiefsten Osten. Der Personenverkehr ist dagegen nahezu zum Erliegen gekommen. Wer nimmt nun also die Kunden in Geiselhaft?
Auch Kunden des Güterverkehrs sind Kunden.

Und wenn sie wollen, das Kraftwerke ohne Kohle, Tankstellen ohne Sprit oder VW und Audi ohne Zulieferteile bleiben - müssen sie so weiterpolemisieren.

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thorthe37 20.05.2015, 13:28
54. Imageschaden

Allein der Imageschaden für die DB, den dieser Streik durch die Sturheit beider "Parteien" verursacht, wird wohl um ein Vielfaches höher sein als eine Einigung jemals gekostet hätte. Das sowas der Vorstand nicht einkalkuliert ist für mich unverständlich. Echt arm!

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marka 20.05.2015, 13:29
55.

Zitat von emme2711
Mit diesem Streik haben wohl auch die letzten ihr Verständnis für die GDL verloren. Ich finde enorm wichtig, dass alle Grundrechte verteidigt werden, aber Herr Weselsky leidet m.E. an einer Profilneurose...
Hätte Weselsky eine Profilneurose, würde er das machen was sonst EVG/Transnet Funktionäre machen: Eine hohe und gut bezahlte Arbeitsstelle vom Vertragsgegner annehmen. Kennen sie Hansen? Der war Chef der EVG/Transnet und wurden dann mir nichts dir nichts Personalchef der DB, einem 300000 Mitarbeiterkonzern. Das ist Profilierung auf kosten der Mitarbeiter.

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mainstreet 20.05.2015, 13:29
56. Die Kunst der Hauptmedien....

Es ist schon äußerst interessant wie oft Griechenland in den letzten Jahren vor der Pleite steht und dann immer im letzten Moment alles doch bekommt an internationalen Hilfen.
Eigentlich sollte man solche Artikel gar nicht mehr zur Kenntniss nehmen denn mit Sicherheit wird Griechenland im Juni auch weitere Hilfen bekommen und irgendwann wird das Interesse an solchen Artikeln doch spürbar abflachen aber dennoch ist verwunderlich wie sich die Hauptmedien immer wieder an Griechenlandartikeln und einer Pleite die nie kommt bedienen und damit ist nicht nur der Spiegel gemeint denn das sind auch andere.
Die Pressefreiheit ist eine gute Sache daran gibt es keinen Zweifel aber die Artikelwahl mit Griechenland läßt einem fast vergessen das Deutschland und Europa ein Wirtschaftsstandort wo es weit wichigere Probleme zu bewältigen gibt als dem Faktum das Griechenland nicht aus Europa entlassen wird...

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markus_wienken 20.05.2015, 13:31
57. Lustig

Zitat von buecker
Die Bahn sollte schnellstmöglich neue Lokführer ausbilden. Der Streik der (wenn ich mich nicht irre 6000) Lokführer schadet nicht nur der Bahn und der Wirtschaft, sondern verursacht der Bevölkerung eine Menge Unkosten.
Die Bahn würde sicherlich gerne mehr Lokführer ausbilden, findet sich nur kaum jemand, der diesen Job zu diesen miesen Konditionen machen will.
Und die vorhandenen Lokführer schieben Überstundenkontingente im 3-4stelligen Bereich mit sich rum.

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dr.wardezki 20.05.2015, 13:32
58. Lokführerstreik

Der Wortführer der Lokführer ist Christ. Wie kann es sein das ein Christ sich hergibt ein christliches Fest, durch Streik,die Beweglichkeit von vielen zu nehmen die zu ihren Familien wollen, oder christliche Gedenkorte besuchen wollen ? Christlich heist für das Gemeinwohl zu handeln und das ist größer als die Zahl der Lockführer.
Hier geht es um den Charakter des Herren W. Politisch ist zu fragen was hält Herr W von einen Grundprinzip der Demokratie,dem Konsens, ohne dem funktioniert unsere Gesellschaft nicht,den hat die Lokführergewerkschaft defakto aufgekündigt. Daraus muss keine Existenzfrage abgeleitet werden,jedoch sollte es Pflichten geben die verhinder dass eine Aufkündigung des Konsens einen derartigen Schaden anrichten kann.

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gympanse 20.05.2015, 13:33
59.

Schon zu Himmelfahrt wurde ein Megastau angekündigt. Aber einen Bericht gab es darüber nicht. Sollte es zu Pfingsten zu Megastaus kommen bitte diesmal auch auswerten und darüber berichten. Nur ankündigen und Panik schüren, finde ich ehrlich gesagt etwas arm.

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