Forum: Reise
Fotoexpedition am 100. Längengrad: "Die raue Großartigkeit des Drecks und der Leere"
Andrew Moore

Einmal durch die USA zieht sich der 100. Längengrad - von North Dakota bis Texas. Der Fotograf Andrew Moore hat die Prärien und ihre Bewohner in einem zehnjährigen Projekt porträtiert.

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Entgrenzt 20.09.2018, 07:51
1. 10 Jahre

Solange er Freude daran hatte, ist ja alles gut. Die Fotos sprechen mich persönlich nicht an. Schon traurig nur 1 Mensch sein zu können.

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j.w.pepper 20.09.2018, 14:07
3. Sehr schöne Fotos einer tollen Landschaft...

...aber trotzdem die Anmerkung, dass das Rinderland "Cattle Country" und nicht "...County" heißt. Anders also als die genannten Landkreise in den Bildunterschriften. Siehe auch den Wikipedia-Artikel zu "Cattle Country".

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fatherted98 21.09.2018, 07:43
4. naja...

...ziemlich öde Gegend mit ziemlich runtergekommener (wenn überhaupt vorhandener) Infrastruktur. Die Leute leben weitgehend am Existenzminimum in baufälligen Hütten, die bei uns höchstens in Schrebergärten stehen würden. Das hat natürlich einen maroden Charme....aber tauschen wollte man nicht mit ihnen. Die Landschaft ist schon sehr "weit"....ein weites Land eben wie es im Western mit Gregory Peck einst hieß. Das kann man...muss man aber nicht mögen. Übrigens....die indigenen Völker haben das Land vor den weißen Siedlern auch ausgebeutet....wird heute nur romantisiert dargestellt...eben damals nur nach ihren Möglichkeiten.

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Papazaca 21.09.2018, 08:01
5. Poetische Fotos, die mich traurig machen ..

Wenn man zynisch wäre, könnte man vermuten, das hier jeder Trump wählt. Einsamkeit, vergessen, verlassen, bruchreif fallen mir als Wörter dazu ein. Da ist das kleine Mädchen, die das Kalb füttert, richtig wohltuend.

Bei der Bruchbude, die sich Capa Hotel nennt, weiß man nicht, ob man sich über das schöne Foto freuen soll, über die Vergangenheit nachdenkt oder gleich eine Depression bekommt.

Ja, schöne Fotos. Die viel über diese Landschaften aussagen, seine Menschen, Tiere und Häuser, aber noch mehr über den Fotografen. Hoffentlich irre ich mich und er ist ein Ausbund an Lustigkeit, Hmm ...

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nadennmallos 21.09.2018, 08:45
6. Häh, was soll das denn ...

Zitat von fatherted98
....die indigenen Völker haben das Land vor den weißen Siedlern auch ausgebeutet....wird heute nur romantisiert dargestellt...eben damals nur nach ihren Möglichkeiten.
... die konnten das gar nicht, wie heute ausbeuten (Schreiben Sie ja auch), die haben von dem Land gelebt und das ist ein Unterschied. Das die indigenen Völker aber keine "Heiligen" waren, sieht man z.B. am Lebenslauf von Geronimo

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henrifive 21.09.2018, 09:23
7. Ganz schön, aber ...

Was nachhaltig stört ist die einseitige Bildauswahl nur aus den nördlichen Bundesstaaten. Es fehlen Bilder aus Kansas, Oklahoma und Texas. Was das Bild aus Wyoming mit dem 100. Längengrad zu tun haben soll erschliesst sich mir nicht.

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der schlägel 21.09.2018, 10:45
8. Vor 18 Jahren ...

im Jahr 2000 bin ich durch 5 der 6 Staaten am 100°W gefahren. Gesamt 28.000 km, 27 Staaten, 1/2 Jahr. Die Photos geben die Gegebenheiten sehr gut wieder. Für mich begann das "wahre" Amerika am Panhandle von Oklahoma westwärts; doch schon von den Great Plains in Kansas habe ich noch analoge Photos (Dias) mit der geerbten Leica M5 in die "Leere" gemacht. Viele wunderbare Menschen getroffen. 300 Seiten Tagebuch geschrieben, das ich oft gerne wieder in die Hand nehme. Bumper Note: "I love my country! It's the government, I'm afraid of!"

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Ronald Dae 21.09.2018, 10:47
9. Schade, das die Bilder so unglaublich langweilig sind

Nach zehn Jahren hinter dem Fotoapparat hätte man ja vllt auch mal ein Gespür für Bildkomposition erlernen können. So bleibt alles Bild fade, öde, mittelachsig. Schade.

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