Forum: Reise
Geänderte Reiseroute: Frustrierte Passagiere rebellieren auf Kreuzfahrtschiff
Twitter/Cody McNutt

Zwei Wochen auf See, mit Stopps unter anderem in den Niederlanden und Island: So hatten sich Reisende auf der "Norwegian Spirit" ihren Urlaub vorgestellt. Doch dann kam alles anders als geplant - und der Frust war groß.

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handyjo 11.10.2019, 08:32
20. Nix gelesen?

Zitat von MarkusW77
typisch Kreuzfahrt Touristen. Im Hotel auf Mallorca würde niemand wegen schlechtem Wetter randalieren, aber ein Kreuzfahrer, der König der Pauschalis, hat natürlich Anrecht auf gutes Wetter. Zu lustig.
Erstmal hat niemand randaliert. Und dann ging es auch nicht um "gutes Wetter", sondern um eine gebuchte Leistung, die nicht erbracht wurde. Aber wer nicht lesen kann... zu lustig!

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inmado 11.10.2019, 08:33
21. Leider nur eine Pressemeldung

Schlecht recherchiert, wollte ich zuerst schreiben, aber recherchiert wurde hier offenbar überhaupt nicht... - Dass ein Schiff wetterabhängig ist und ggf. gewisse Routen/Ziele nicht möglich sind, sollte jedem einleuchten. Sicher ist das auch im Buchungsvertrag, den jeder Reisende unterschrieben hat, schriftlich niedergelegt. Interessant wäre es hingegen, ob bei der geplanten Route zur dieser Jahreszeit nicht eher mit solchem Wetter zu rechnen ist. Daraus ließe sich schon eher ein Vorwurf gegen den Anbieter herleiten...

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handyjo 11.10.2019, 08:34
22. Moralinsauer?

Zitat von sfgr
vielleicht bringen solche erfahrungen den einen oder anderen dazu, bei diesen umweltsauereien nicht mitzumachen. kreuzfahrten sind einfach nur mist. jaja, individuelle verwirklichung und so. jeder hat das recht auf spass, und so weiter. nein, hat man nicht. zumindest, wenn unsere nachkommen mit dem dreck zurecht kommen müssen.
Zuviel Greta Thunberg gelauscht? Und natürlich hat jeder das Recht auf Spass, wie auch das Recht, so einen Unsinn zu verzapfen und zu veröffentlichen. Auch eine Art v on "Spass", oder?

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rambazambah 11.10.2019, 08:34
23. Schiffe und so

Auch wenn man den Eindruck hat, sich in einem Hotel zu befinden, ist man auf einem Schiff unterwegs. Und auf einem Schiff muss man sich wohl oder übel dem Wetter anpassen. Der Kapitän weiß genau, was er seinem Schiff zumuten kann und welche Häfen er anlaufen kann und welche nicht (Strömungen, Seitenwinde etc). Darüber sollte man sich im klaren sein, wenn man eine Schiffsreise bucht.

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whitewisent 11.10.2019, 08:44
24.

Jeder konnte die Wetterberichte der letzten Wochen sehen. Ein Tiefdruckgebiet nach dem anderen kam über die Nordsee, teilweise mit Sturm und starken Niederschlägen. Es ist schlicht Pech, wenn bei solcher Reise Anfang Oktober tatsächlich Oktoberwetter herscht.... Wenn man sich die Unglücke der letzten Jahre anschaut, oft gingen die Schiffsführungen Risiken ein, um Erwartungen von Reisenden und damit der Veranstalter zu erfüllen. Hier hat nunmal Jemand genau diese Sicherheit vorangestellt, auch wieder nicht richtig. Und was "nicht angemessene Reaktionen" von Mitarbeitern betrifft, wenn diese als Blitzableiter für Frust dienen, kann man vieleicht verstehen, das ab Gast Nr. 20 die Reaktionen nicht mehr so sind wie bei den Ersten in der Beschwerdeschlange. Das so eine Meldung es zu SPON schafft? Dann gibt es zum Glück auf der Welt keine anderen Probleme mit Bootspassagieren.

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kuebel 11.10.2019, 08:47
25. KLeingedrucktes

Im Artikel geht leider nicht hervor, was exakt die Gründe waren, dass die geplannten Stopps nicht funktioniert haben. Scheinbar war es der Wettersituation geschuldet. Kreuzfahrt hin oder her. Auf hoher See ist nicht immer alles planbar und ich vermute, dass im Kleingedruckten steht, dass man sich bei Unwägbarkeiten Änderungen vorbehält. Dass es so schlecht läuft ist sicherlich ausergewöhnlich und ich kann den Bordkoller verstehen. Mich würde trotzdem die Sichtweise des Kapitäns interessieren.

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kuebel 11.10.2019, 08:50
26. KLeingedrucktes

Im Artikel geht leider nicht hervor, was exakt die Gründe waren, dass die geplannten Stopps nicht funktioniert haben. Scheinbar war es der Wettersituation geschuldet. Kreuzfahrt hin oder her. Auf hoher See ist nicht immer alles planbar und ich vermute, dass im Kleingedruckten steht, dass man sich bei Unwägbarkeiten Änderungen vorbehält. Dass es so schlecht läuft ist sicherlich ausergewöhnlich und ich kann den Bordkoller verstehen. Mich würde trotzdem die Sichtweise des Kapitäns interessieren.

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Garda 11.10.2019, 08:50
27. Liebe SPON-Zensur, auf diesen Beitrag möchte ich gerne reagieren

Zitat von Gela2006
Da soll man den aktuellen Mist hinnehmen UND voll bezahlen, um dann dazu gezwungen zu sein, wieder viel Geld anzusparen, um sich erneut auf solche Methoden einzulassen? EIN WITZ UND AN DREISTIGKEIT NICHT ZU TOPPEN. Wer sich darauf einlässt sollte sich darauf einstellen, dass versucht wird diese 25% Rabatt wieder einzufahren - das ist wohl so sicher, wie das Amen in der Kirche. Wer wird diese neue Zeche also wohl bezahlen? GANZ SICHER NICHT DER UNTERNEHMER!
Ist Ihnen eigentlich bewusst, dass die Reederei und der Kapitän in diesem Fall auf das Leben der Passagiere Rücksicht nimmt? Glauben Sie ernsthaft, NCL macht das, um die Gäste zu schikanieren? Glauben Sie ernsthaft, dass NCL auf die Einnahmen der überteuerten Landausflüge verzichtet? Sollten Sie bei Ihrer Einstellung bleiben, dann empfehle ich Ihnen dringend zu Hause zu bleiben. Und bei Regen bitte nicht rumstänkern, sondern einen Schirm benutzen.

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anonlegion 11.10.2019, 08:56
28. Product placement?

Auffällig häufig widmet sich der SPIEGEL den Bedürfnissen der Kreuzfahrt-Industrie. Nicht Umweltschäden durch die Verbrennung von Schweröl oder die Unmengen von Müll, geschweige denn die unmenschlichen, ausbeuterischen Arbeitsbedingungen der Angestellten auf den Luxuspalästen auf See treiben die Redakteure um, sondern neu in Dienst gestellte Schiffe, Sorgen und Nöte der alle o.g. Faktoren ignorierenden Passagiere stehen im Vordergrund der Berichte. Im Frühjahr kommen dafür sicher wieder die 12-seitigen Beilagen der Konzerne zur Bewerbung der neuen Routen.
Kommt mal in der Zeit von Umweltschutz, Klimawandel und der Ausbeutung von Menschen an, werte SPIEGEL Readktion. Das hier ist ein Armutszeugnis bzgl. journalistischer Verantwortung. Ganz zu schweigen von ihrer Verantwortung als Mitbürger. Da stellen Sie sich auf die gleiche Stufe der Ignoranz wie Veranstalter und Passagiere dieser Müllpaläste auf See.

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c.PAF 11.10.2019, 08:59
29.

Rebellion bei den Umweltschweinen, wie herrlich...

Ich traue mich zu wetten: wenn ich den Vertrag lese, wird sich ziemlich schnell eine Klausel finden lassen, dass witterungsbedingt Ersatzhäfen angefahren werden können.

Warum wird dann so ein Vertrag erst unterschrieben und dann rebelliert? Ok, wer sich nicht für die Umwelt interessiert, wird sich wohl auch nicht für die Vertragsbedingungen interessiert haben.

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