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Gestrandete Bahnreisende wegen "Xavier": Es fährt kein Zug aus Ludwigslust
DPA

Wegen des Sturms "Xavier" fiel am Donnerstag der Zugverkehr in Norddeutschland aus. Hunderte Reisende steckten an Bahnhöfen in der ganzen Republik fest. Einer von ihnen war Clemens Bosch. Ein Erfahrungsbericht.

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dickbohne 07.10.2017, 11:45
30. Haha

Es geht doch nichts über einen anständigen Fuhrpark aus eigenen PKW. Da ist für jedes Wetter was dabei. Ich gucke mir belustigt die ganzen Leute an die öffentliche Verkehrsmittel oder noch viel schlimmer Car Sharing nutzen. Hoffentlich gibt es noch viele Stürme dieser Art mit den entsprechenden Ausfallerscheinung der Massentransportmittel. Haben, nicht Teilen ist meine Devise- was ist das
bequem in meinem eigenen Wagen. Macht mal so weiter mit Eurem Bahnfahren, Car Sharing und weiteren fancy

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jujo 07.10.2017, 11:49
31. ...

Zitat von Hagbard
Tatsächlich? Was wäre denn so ein "richtiger Notfall"? Drei Bäume über den Gleisen statt einer? Was der Autor beschrieben hat, sind genau die Dinge, die passieren, wenn ein Zug nicht fährt oder Verspätung hat und man nicht einfach auf einen anderen ausweichen kann, weil der auch nicht fährt. Er hat nur genau hingeschaut.
Ein "richtiger Notfall " ist für mich etwas existenzielles (!) keinesfalls abhängig von einer X Anzahl von Bäumen auf einer Bahnstrecke.
Die Leute welche in Ludwigslust gestrandet waren befanden sich mit Sicherheit nicht "in Not"!
Ich kann Sie aber beglückwünschen da in Ihrem Leben ein Notfall anscheinend noch nicht vorgekommen ist.

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murrle01 07.10.2017, 12:40
32. Gemecker ...

hilft nicht. Und bevor zu viel Kritik losgelassen wird: Nachdenken!
Die Entscheidung Züge gar nicht erst auf die Strecke zu lassen, war RICHTIG! Denn auf freier Strecke zu stranden, ist schlechter als in einer Bahnhofshalle zu sein. Zudem würden liegen gebliebene Züge auch noch die Reparaturfahrzeuge (Turmtriebwagen ) behindern.
Und was viele vergessen: Viele, noch nicht umgestürzte Bäume sind später doch noch gestürzt, weil der Boden durch den Regen weich war. Damit war auch nach der Beseitigung der akuten Fälle immer noch Gefahr vorhanden. Das die Infos zugegebener Weise mangelhaft waren, liegt an fehlendem Personal, und nicht an Unfähigkeit oder mangelnder Motivation der vorhandenen Mitarbeiter - die überwiegend freiwillig Überstunden machten!! Dafür wäre auch einmal das eine oder andere freundliche Wort nett gewesen?

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murrle01 07.10.2017, 12:45
33. Abgesehen davon,

Zitat von ex-optimist
Ist dort eigentlich auch der gesamte Bahnverkehr zusammen gebrochen?
das der Sturm in Dänemark bei weitem nicht so krass war wie hier....
kennen Sie die Strecken in Dänemark, oder auch in Holland?? Nein?
Warum bringen Sie dann so einen Beitrag! Informieren, dann meckern, wenn noch nötig! Wo keine Strecken so viel durch Mischwald führen, können nicht so viele Bäume auf die Fahrleitungen fallen! Logisch - oder??

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Maler 07.10.2017, 13:00
34.

Am schlimmsten ist die weitgehend nicht vorhandene Informationspolitik der Bahn. Bei den dauerhaften Verspätungsvorkommnissen die schon sprichwörtlich sind ein Unding. Im Zeitalter der Echtzeitkommunikation müsste es selbstverständlich sein, das ein Zugchef innerhalb von 5 Minuten seine Fahrgäste per Lautsprecher über den Ausfall und die voraussichtliche Verspätung informiert, und, bei Änderungen, diese sofort ALLEN kommuniziert. Ausserdem, warum Taxis, die im Niemandsland an den Händen abzuzählen sind? Warum macht man mit Busunternehmen für solche Fälle keine Notfall-Vorverträge und stellt bei gravierenden Problemen wie jetzt innerhalb ein, zwei Stunden ein paar Busse vor den Bahnhof anstatt die Fahrgäste allein zu lassen mit der Hotelsuche in der abgelegensten Provinz, oder sie zu einer Nacht in der Turnhalle zu nötigen? Bei gravierenden Wettervorfällen kann man z.B. Bus- und Taxiunternehmen in der Region zumindest 12 Stunden vorher auf Eventualitäten vorbereiten. Die Fahrgastinformationspolitik der Bahn ist unwillig-unfähiges Monopolistengehabe, nichts anderes.

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Maler 07.10.2017, 13:10
35.

Zitat von murrle01
hilft nicht. Und bevor zu viel Kritik losgelassen wird: Nachdenken! Die Entscheidung Züge gar nicht erst auf die Strecke zu lassen, war RICHTIG! Denn auf freier Strecke zu stranden, ist schlechter als in einer Bahnhofshalle zu sein. Zudem würden liegen gebliebene Züge auch noch die Reparaturfahrzeuge (Turmtriebwagen ) behindern. Und was viele vergessen: Viele, noch nicht umgestürzte Bäume sind später doch noch gestürzt, weil der Boden durch den Regen weich war. Damit war auch nach der Beseitigung der akuten Fälle immer noch Gefahr vorhanden. Das die Infos zugegebener Weise mangelhaft waren, liegt an fehlendem Personal, und nicht an Unfähigkeit oder mangelnder Motivation der vorhandenen Mitarbeiter - die überwiegend freiwillig Überstunden machten!! Dafür wäre auch einmal das eine oder andere freundliche Wort nett gewesen?
Die vielen willigen Techniker und sonstigen Helfer kritisieren wohl die wenigsten. Das diese bei solchen Notfällen (Massiv) Überstunden machen müssen, sollte aber eine Selbstverständlichkeit sein. So etwas macht jeder, der seinen Job ernst nimmt.
Die Fehler der Bahn liegen im kompletten Fehlen einer effektiven Informationskette und in der oft hilflosen Reaktion der Angestellten im Zug. Da wird eher Stille Post gespielt und einzelne Fahrgäste meist auf Druck informiert, anstatt ALLE Passagiere per Lautsprecher REGELMÄSSIG (also mindestens alle 15, 20 Minuten) zu informieren.
Wenn doch Durchsagen, sind es oft nur Durchhalteparolen ohne greifbaren Informationswert. Dabei gibt es Leitstellen bei der Bahn, die ihr Wissen weiterleiten könnten, ja müssten.

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murrle01 07.10.2017, 13:19
36. Ganz einfache Antwort:

Zitat von Maler
Am schlimmsten ist die weitgehend nicht vorhandene Informationspolitik der Bahn. Bei den dauerhaften Verspätungsvorkommnissen die schon sprichwörtlich sind ein Unding. Im Zeitalter der Echtzeitkommunikation müsste es selbstverständlich sein, das ein Zugchef innerhalb von 5 Minuten seine Fahrgäste per Lautsprecher über den Ausfall und die voraussichtliche Verspätung informiert, und, bei Änderungen, diese sofort ALLEN kommuniziert. Ausserdem, warum Taxis, die im Niemandsland an den Händen abzuzählen sind? Warum macht man mit Busunternehmen für solche Fälle keine Notfall-Vorverträge und stellt bei gravierenden Problemen wie jetzt innerhalb ein, zwei Stunden ein paar Busse vor den Bahnhof anstatt die Fahrgäste allein zu lassen mit der Hotelsuche in der abgelegensten Provinz, oder sie zu einer Nacht in der Turnhalle zu nötigen? Bei gravierenden Wettervorfällen kann man z.B. Bus- und Taxiunternehmen in der Region zumindest 12 Stunden vorher auf Eventualitäten vorbereiten. Die Fahrgastinformationspolitik der Bahn ist unwillig-unfähiges Monopolistengehabe, nichts anderes.
Weil früher jeder Bahnmitarbeiter Verantwortung übernommen hat und durfte.. Kann mich an Fälle erinnern, wo Aufsichtsbeamte auf einem Bahnhof von sich aus normal durchfahrende Züge angehalten , oder einen Buss bestellt hat. HEUTE würde er bestragft, und müsste ggf. die Kosten selber tragen! Niemand kann oder darf bei der heutigen Bahn etwas machen oder entscheiden, wozu er nicht genau berechtigt ist. Sobald das Management sich übergangen fühlt...müssen andere dafür gerade stehen!
Und mal eben einen Bus bestellen?? Versuchen Sie das doch einmal kurzfristig! Oder glauben Sie das ein Busunternehmer immer einen Bus ungenutzt stehen lässt, ggf. ein ganzes Jahr, mit Fahrer? Um bei einem solchen Fall dann einzuspringen? Was träumen Sie in der Nacht?

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DaimliebGottler 07.10.2017, 14:28
37. Skandal

Zitat von dickbohne
Es geht doch nichts über einen anständigen Fuhrpark aus eigenen PKW. Da ist für jedes Wetter was dabei. Ich gucke mir belustigt die ganzen Leute an die öffentliche Verkehrsmittel oder noch viel schlimmer Car Sharing nutzen. Hoffentlich gibt es noch viele Stürme dieser Art mit den entsprechenden Ausfallerscheinung der Massentransportmittel. Haben, nicht Teilen ist meine Devise- was ist das bequem in meinem eigenen Wagen. Macht mal so weiter mit Eurem Bahnfahren, Car Sharing und weiteren fancy
Ich stand mal auf der Fahrt von Bremen nach Lübeck bei Hamburg auf der Autobahn sieben Stunden im Stau. Es war kaum zu glauben: Kein WC-Häuschen neben der Autobahn, keine Lautsprecherdurchsagen, wieso und warum und wann es denn weitergeht, keine Informationstafel weit und breit. Ein Skandal!! ;-)

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spon-leser2015 07.10.2017, 19:23
38. Warum sollte denn ...

die Bahn sich um solche Banalitäten, wie die Infrastruktur, kümmern (Baumpflege an Bahntrassen)? Es ist doch wohl wichtiger, dass die Bahn Gewinne abwirft. Sonst könnte man die Bahn ja gleich abwickeln...

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Etienne LM 08.10.2017, 08:13
39. Alles so gewollt.

Die Bahn soll ja privat und profitabel sein, am besten als Aktiengesellschaft.
Dafür kann man dann halt nicht, wie früher, tausende Leute in Bereitschaft sitzen haben die bei solchen Fällen eingreifen. Die Folgen sieht man regelmäßig.
Ändern wird sich daran nichts. Ein paar warme Worte und vielleicht zehn Baumfäller mehr.. was anderes ist nicht drin.

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