Forum: Reise
Griechischer Tourismus in Krisenzeiten: "Eine Rückkehr zur Drachme wäre verheerend"
AP

Die Schuldenkrise verdirbt manchen griechischen Hoteliers das Geschäft. Wer kommt, hilft der Bevölkerung, sagt der Chef des Tourismusverbandes Sete, Andreas Andreadis. Doch die Last-Minute-Buchungen brechen massiv ein.

Seite 12 von 23
sleepingsunbln 02.07.2015, 17:48
110. Euro

Klar wollen sie (die Griechen) den Euro behalten. Wollen aber nichts dafür tun. Gebt denen die Drachme und verschont Europa mit dubiosen Spielchen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
coloneltw 02.07.2015, 17:49
111. was habt ihr eigentlich ständig mit

der eigenen währung. die ist nur gut wenn unkontrolliert geld drucken will weil man mit seinen einnahmen nicht mehr zurecht kommt. das wäre gut gewesen bevor die gr. milliadäre ihr geld abgezogen haben aber jetzt? kommt die drachme werden viele reiche griechen noch reicher da der wechselkurs ihr vermögen in die höhe treibt. der euro hat auch die aufgabe die regierungen zu ermuntern mit den einnahmen klar zu kommen. was wäre wenn jeder arbeitnehmer seinen lohn selbst bestimmen könnte? er würde den lohn nach oben treiben und damit die preise. das nennt sich hyperinflation. verlierer der drachme sind die griechen die so wenig hatten das sie nichts wegschaffen konnten. daher dreht sich gerade das stimmungsbild auf ja. denen wird plötzlich bewusst das sie auf das falsche pferd gesetzt haben. eine wahre hilfe wären 20k eu steurrbeamte die dort die steuererklärungen bearbeiten und überprüfen und ca. 200mio euro für den aufkauf diverser datenträger.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tailspin 02.07.2015, 17:54
112. Alles Gute fuer die naechsten 2000 Jahre

Zitat von karlsiegfried
Oliven, Wein, Weintrauben, Wein, Weinbrand, Käse und andere griechische Produkte sind für mich nun an tabu. Und schöne Strände gibt es anders auch. Also Griechenland adieu - für immer oder nur für die Durchreise
Ich hatte als Altsprachler immer eine Verbundenheit mit Griechenland, und ich kann Ihnen berichten, dass deren Geschichte deutlich ueber 2000 Jahre alt ist. Die haben bereits Geschichte geschrieben, lange bevor sich die Vorfahren der Merkel und Schaeuble im Teutoburger Wald verkrochen haben.

Die Griechen werden wahrscheinlich eine vergleichweise kurze rauhe Phase haben und danach froh sein, dass sie die chaotischen und unseligen 10 - 15 EU Jahre ueberlebt haben. Ich denke, sie werden dabei auch speziell auf Sie verzichten koennen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
böseronkel 02.07.2015, 17:54
113.

Zitat von tageskolumne
Sehr erfolgreiche Tourismus-Länder haben keinen Euro: man denke an die Türkei, die relativ günstigen Luxus anbieten kann, wovon Touristen und Gastgeber gleichermaßen profitieren. Dann hat sich ja seit jahren abgezeichnet, dass Griechenland nicht reif für den Euro war und wohl auch bei strengerer Prüfung der Wirtchaftsdaten gar nicht zugelassen hätte werden dürfen. Nun sagen führende Ökonomen weltweit, dass die Rückkehr zur Drachme durchaus viele aktuelle Vorteile für die Griechen mit sich bringe: Förderung einheimischer Produkte, die ja in Hülle und Fülle vorhanden sind, von Obst und Gemüse über Wein und andere Lebensmittel bis hin zu Handwerks- und Bauleistungen. Die Drachme als Konjunkturprogramm würde aber auch ausländische Investoren anreizen, denn der Einstige in den Produktions-Standort Greece würde sich vergünstigen. Stabilität wäre aber das noch wichtigere Argument. Ein Land, das so wenig Steuer-ehrlich ist wie Griechenland, bracht Spielraum bei seiner Währung, um Defizte besser kompensieren zu können. Und da die Drachme dann ja nicht ein anonymes, virtuelles Zahlungsmittel "aus Brüssel" wäre, sondern etwas "eigenes", was allen Griechen gehört, würde der Druck auf Steuersünder automatisch steigen. Wie offenbar Sahra Wagenknecht sagte: wenn die reichsten 600 griechischen Familien ihre Steuern zahlen würden, gäbe es diese Krise nicht. Wohlan! Mit der Drachme und einem neuen Soidaritätsgefühl haben die Griechen mehr denn je die Chance, als Volkswirtschaft zu gesunden.
Wenn die reichsten 600 griechischen Familien ihre Steuern zahlen würden, gäbe es diese Krise nicht. Da dürfte Frau Dr. Wagenknecht den Nagel auf den Kopf getroffen haben. Das wirkliche Problem ist allerdings die reichsten 600 griechischen Familien werden auf keinen Fall Steuern zahlen, weder in Drachme noch in € und sie werden auch auf keinen Fall mit der Methode Ulli Hönes ermuntert fällige Steuern zu entrichten. Der griechische Staat hat bekanntlich auf Druck der Troika Beamte der Finanzverwaltung in die Arbeitslosigkeit ohne staatliche Unterstützung entlassen, während die verdienten Plakatkleber der christ- und sozialdemokratischen Schwesterparteien ihre Jobs in den Finanzbehörden behalten haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
skruffi 02.07.2015, 17:55
114. Es geht nur mit der Drachme

Diese Aussagen des Herrn Andreadis sind doch nicht
ernst zu nehmen.
Als wenn die Menschen nur in Länder führen, in denen
es Euro gibt.
Mit einem großen Schuldenschnitt und einer anschl.
Einführung der Drachme kommt GR vielleicht wieder
auf die Füße (ich sehe schon den Aufschrei hinsichtlich
Schuldenschnitt, der im Übrigen D nach dem Krieg
das Wirtschaftswunder beschert hat).
Aber es geht nicht anders.
Durch die Einführung der Drachme wäre GR ge-
zwungen, selbst viele Dinge des täglichen Lebens, die jetzt importiert werden, selbst herzustellen. Das
brächte die am Boden liegende Wirtschaft wieder
in Schwung.
Die bisher (den Banken) gelieferten Milliarden sind
ohnehin verloren. Und mit der Lieferung von immer
mehr Euro muss es aufhören. Also geht nur dieser
Weg!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
claudiusoptimus 02.07.2015, 17:57
115. Ich

war noch nie in Griechenland. Meine Ziele liegen auf der iberischen Halbinsel und ihren Inseln, sowie dem azorischen Archipel. In der Vergangenheit kaufte ich Produkte aus Deutschland und der iberischen Halbinsel, sowie aus Südamerika. Seit ungefähr einem halben Jahr kaufe ich griechische Produkte, wo immer es auch geht. Das ist meine Solidarität für Griechenland. Seit Monaten erlebe ich hier in den Foren ein Griechenlandbashing auf unterstem Pöbelniveau. Ich fordere alle gutmeinenden Deutschen zur Solidarität auf und dazu es mir nachzumachen: Bringt dadurch Geld nach Griechenland, indem Ihr massiv griechische Produkte kauft!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
derkandesbunzler 02.07.2015, 17:57
116. Übergriffe auf Touristen

Ich würde gerne meinen Urlaub in Griechenland verbringen. Wer weiß, was noch kommt? Ob sich nicht auch mal der Frust auf Deutschland gegen Touristen richtet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Erwan 02.07.2015, 17:57
117. Wenn es stimmt, was dieser Herr hier gesagt hat, nämlich:

"Um einen weiteren Abfluss von Kapital ins Ausland zu verhindern, müssen Überweisungen auf ausländische Konten derzeit vom Finanzministerium genehmigt werden. Griechische Unternehmen importieren aber viel. In der zuständigen Kommission im Finanzministerium sitzen derzeit lediglich fünf Leute - sie sind angesichts massenhafter Anträge offenbar überlastet."
Es seien also nur fünf Leute da für die Genehmigung dieser Anträge. Die Regierung hat doch gewusst, daß Kapitalverkehrskontrollen eines Tages kommen MÜSSEN, wenn immer mehr Geld abwandert, was sie schon früher hätte verhüten oder zumindest einschränlen hätte können. Warum stellt man dann nur so wenig Personal zur Verfügung. Man kann zu so einer Regierung nur sagen: Das sind doch ganz extreme Nichtskönner und Dilletanten, wie man sie selten sieht.
Ein weiterer Punkt: In der Drachme wäre GR ja deutlich preisgünstiger für Urlauber so etwa wie die Türkei.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
PerIngwar 02.07.2015, 18:00
118. Drehbuch aus Hanau

Zitat von Ichbines2
Panorama von gestern abend mal ansehen. Die GRIECHEN haben demnach gar kein Hilfspaket gekriegt, sondern nur die deutschen und französischen Banken. Durch die Abwertung des Euro ist - im Gegenteil - die griechische mittelständige Wirtschaft in den Ruin getrieben worden. Was die Menschen durchmachen, muss katastrophal sein. Niemand spricht wohl auch darüber, dass Griechenland überflutet wird von Flüchtlingen aus Nordafrika (die, die vor dem demokratischen Frühling und die durch ihn entfachten Bürgerkriege fliehen). Um diese Flüchtlinge kümmern sich die Griechen ohne einen Euro Unterstützung der EU......, es wurde berichtet, von dem Wenigen, das ihnen geblieben ist, gäben sie auch noch den Flüchtlingen ab und behandelten sie nicht wie Menschen zweiter Klasse. Erst recht zünden sie ihnen nicht die Behausungen unter dem Hintern an. Soli lieber für Griechenland als für diese rechten Ossis.
Leider fängt für "Panorama" die Bibel mit der Sintflut an.

Wofür haben "wir" die deutschen und französischen Banken denn bezahlt?
So zum Spaß?

Nein, wir haben hunderte Milliarden zurückgezahlt, die die Griechen vorher verprasst hatten - für die Griechen!

Ach ja, wenn "wir" das nicht getan hätten?
Dann wäre das Geld der armen Griechen bei ihren Banken schon damals weg gewesen, und die Schlangen um einiges länger.

Also: die Bibel beginnt mit Adam und Eva.
Das heißt mit hunderten Milliarden, die von Griechen verprasst wurden.

PS: Das Drehbuch zur Panorama-Sendung soll übrigens ein bekanntes Brüderpaar aus Hanau geschrieben haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
flytogether 02.07.2015, 18:00
119. Bitte um Erklärung

Wie passt das zusammen? angeblich sind die Griechen furchtbar nett zu uns Deutschen (Touristen). Gewählt haben sie aber mehrheitlich eine Regierung, die auf das übelste über Deutschland herzieht. Sorry, aber genau was Hr. Schäuble vertritt, nämlich Geld nur gegen Reformen, ist auch meine Ansicht. Vielleicht ist es diese verlogene Freundlichkeit gegenüber der wandelnden Geldbörse, über die sich mancher Urlauber freut.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 12 von 23