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Großer Basar in Istanbul: So alt, so schön, so baufällig
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Hunderttausende Menschen drängeln sich jeden Tag durch den Großen Basar von Istanbul. Doch der überdachte Markt bröckelt und verfällt. Nun wird der Touristenmagnet saniert.

bretone 02.02.2016, 13:00
1. Kleine Korrektur!

Eine Karawanserei ist auf Türkisch ein kervansaray. Ein Han ist gewissermaßen die Endstation im Großen Gedeckten Basar (so wie er dort heißt) der ehemaligen großen Handelsrouten, wie beispielsweise der sog. Seiden-, der Tuch und Gewürzstrassen. In den Hans konnten die Karawanen, nebst Tragtieren, vor der Rückkehr mit allem Wichtigen versorgt werden und vor allem rasten.

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cassikov 02.02.2016, 13:07
2. Restauration

Die ist auch dringend notwendig. Im letzten Sommer konnten wir auch einmal das Dach des großen Basars besichtigen. Das es dort bisher nicht zu einem Einsturz gekommen ist, grenzt an ein Wunder. Die Bausubstanz ist jedenfalls stark geschädigt.

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bayernmuenchen 02.02.2016, 13:11
3. Mehr

als 90% Schrott für Touristen.

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loeweneule 02.02.2016, 13:50
4.

Zitat von bayernmuenchen
Mehr als 90% Schrott für Touristen.
Das ist wohl leider so. Allerdings ändert das nichts an der Tatsache, daß es sich um ein hochinteressantes, historisch wichtiges Gebäude handelt, das absolut erhaltenswert ist.

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newliberal 02.02.2016, 14:11
5. Gut angelegtes Geld.

Ich war das letzemal vor einem Vierteljahrhundert in Istanbul, die Türkei war immer mein Ziel zu Oberstufenzeiten, billig per Anhalter zu erreichen, spottbillig zum Leben (Busticket 20 DM von Istanbul bis zur iranischen Grenze). Der grosse Basar war immer stark - zwar nicht so exotisch wie die Basare in Marrakesh oder Kairo- aber man konnte damals billigst Markenware (natürlich gefälscht) kaufen. Wie gesagt, eines der Highlights, neben vielen anderen, von Istanbul

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maximizer 02.02.2016, 14:47
6. Tendenziös

Zitat von bayernmuenchen
als 90% Schrott für Touristen.
Das ist natürlich Ihre ganz eigene Sichtweise. Man kann dort auch wunderbare Markenware kaufen, nicht gefälscht und die Geschäfte sind sogar auf der Homepage der Hersteller als Lizenznehmer gelistet. Ich habe dort z.B. eine seltene Jaeger-le-Coultre Uhr gekauft. Nach drei Tagen Verhandlungen, in denen mir der Verkäufer sein Leid und ich ihm mein Leid geklagt hebe, konnten wir uns auf einen Preis einigen, der ihm eine vernünftige Marge und mir eine schöne Ersparnis gelassen hat.
Danach haben wir entspannt gemeinsam Tee getrunken. Das hat zumindest mir Spass gemacht und ich hoffe auch dem Verkäufer. Und ja, die Uhr ist echt, das habe ich mehrfach bei den Wartungen bestätigt bekommen. Und es gibt viele solcher Läden, beileibe nicht nur Schrott, aber es passt eben besser in die Vorurteile vieler (deutscher) Reisender.

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primavesi 03.02.2016, 01:01
7. @ Tendenziös

Das haben sie schön erzählt !
Diese Erfahrung gehört sehr wohl zu der Atmosphäre dort, macht - nebenbei - auch den Sinn oder Reiz des Reisens aus .

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