Forum: Reise
Hauptbahnhof in Hannover: Züge stehen stundenlang still
DPA

Viele Fahrgäste zeigten sich wütend, andere nahmen es mit Humor: Am Hauptbahnhof Hannover gab es über Stunden Behinderungen im Nah- und Fernverkehr. An den Schaltern bildeten sich lange Schlangen.

Seite 1 von 3
MisterD 13.01.2019, 22:19
1. Das Netz der Deutschen Bahn...

stammt in vielen Gegenden noch aus Kaisers Zeiten. Das spricht einerseits für die gute Arbeit unserer Vorfahren, andererseits spricht es aber Bände, wie die Bahn mit ihrer Infrastruktur umgeht. Die Zeiten der vorbeugenden Instandhaltung sind vorbei, es wird auf Verschleiß gefahren, repariert wird nur, wenn was kaputt geht... das machen alle Firmen so, klar. Aber wenn bei Daimler die Bänder stehen, liegt der Schaden bei Daimler. Wenn die Bahn nicht fährt, liegt der Schaden (auch) bei mir bzw. meiner Firma. Denn wenn ich bei 5°C und mit Gepäck am Bahnhof stehe und warte, kann ich nicht arbeiten. Der volkswirtschaftliche Schaden, den die Bahn jeden Tag verursacht... puh... man kann nur hoffen, dass die Bahn endlich investiert, sonst geht in 10 Jahren gar nix mehr...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
marlang 13.01.2019, 22:35
2. Was ein Glück...

...jetzt wirds der Pofalla richten.
Erste Maßnahme: Hannovers Hauptbahnhof schließen, damit es dort keine Pannen mehr geben kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
holger_s. 13.01.2019, 23:19
3.

seitdem die "CeBit" nun Geschichte ist, braucht man ja auch keinen Bahnhof gemäß der entsprechenden (ehemaligen) Kapazitäten mehr. die Bahn ist da durchaus konsequent :-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
new#head 14.01.2019, 00:03
4.

Wenn der wirtschaftliche Schaden direkte Konsequenzen hätte und für die Verantwortlichen direkte persönliche Konsequenzen, dann sähe das anders aus bei der Bahn. In jedem verantwortungsbewussten Unternehmen gibt es Notfallpläne und entsprechende technische Lösungen, die in solchen Fällen greifen
Aber letzendlich hat die Bahn das Monopol und vertraut blind auf ihre Technik. Wenn es schief geht, dann gibt es die Generalformel:
" Kann ja mal passieren"

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hansriedl 14.01.2019, 01:48
5. Züge stehen stundenlang still

Nach fünfzig Jahren wieder mal mit der Bahn gefahren. Musste von Vorarlberg nach Tirol, Bad Häring. Wegen den schlechten Wetter wählte ich die sichere Reise mit den Zug. Schon vor den Arlberg die
erste Ankündigung, Wartezeit wegen??
Mit einer Verspätung von 30 Minuten angekommen.
Rückreise. Schon Anfangs 30 Minuten Verspätung, unterwegs gleich zwei mal Wartezeit. Insgesamt ca. eine gute Stunde.
Aber was wichtiger ist, wieder sicher zu hause angelangt.
Was mir am besten gefallen hat, die modernen Waggons, ein Quantensprung seit den Sechzigern.
Was noch? bei der Rückreise eine lustige Damengesellschaft aus Chur, da dauert sogar die Verspätung nicht lange genug.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
randhesse 14.01.2019, 02:08
6. Störungsuhrsaceh unklar

Du liebe Güte.
Da ist _nichts_ "unklar".
Das Problem heißt: "DB AG".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
histei-ikania 14.01.2019, 02:14
7. DB - Irgendwas is immer. Und nein: NO PATIENCE ANYWAY!

Ja, wie ich diese überfüllten Hannover-Bahnsteige liebe, wenn sich dort Wartende von vier bis sechs (oder mehr?) Verbindungen von zwei Gleisen drängeln. Hamburg scheint eh zusehends ungnädig zu werden, versprochene Züge nach Hannover loszuschicken… Und dann meine Bewunderung fürs DB-Improvisationstalent: ICE-Anschluß kommt nicht? Warten Sie auf den nächsten laut Fahrplan! Als ob der dann pünktlich wäre. Und wenn er dann nur 10 Minuten zu spät ist, so daß ein neuer Anschluß noch passen würde – Zack! – schon werden wieder 30 Minuten daraus. Damit-es-auch-ja-nicht-funktioniert!! Zuletzt dann deutsche Präzision, wenn der letzte Regionalzug des Tages auf die Sekunde genau seinen Startbahnhof verläßt, um dann völlig grundlos vier Minuten zu spät (was auf DB-Sprech ja >>gar nix>Patience

Beitrag melden Antworten / Zitieren
noalk 14.01.2019, 02:34
8. Die Ursache der aktuellen Störung war noch unklar.

Die Ursachen der Störungen sind klar: Mehdorns regierungskonforme "Spar"maßnahmen, um die Bahn AG börsenreif zu machen. Die damaligen potentiellen Investoren sollten sich freuen, dass das erst mal misslungen ist. Der Staat sollte sich auch darüber freuen. Die möglichen Schadensersatzzahlungen würden den derzeitigen Investitionsbedarf übersteigen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Björn L 14.01.2019, 02:42
9. Es kann nicht immer alles glatt gehen.

Der Kunde zahlt also fordert er und mault wenns nicht rund läuft. Egal ob Schnee in Bayern oder ein technischer Defekt. Diese Infrastruktur ist hoch komplex und funktioniert fast durchgehend. Seit zufrieden damit. Alternativ verdient mehr Geld und fliegt mit dem Privat-Hubschrauber anstatt deutschtypisch zu maulen. Fahrt mal in Indien, Russland, Afrika oder Mittel-/Südamerika Bahn, dann wird jeder die DB in Bronze gießen. Zum Thema volkswirtschaftlicher Schaden durch den ach so kostbaren Zeitverlust kann man ja im täglichen Stau auf der Straße nachdenken und ins Verhältnis setzen

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 3