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Hindernisse an der Grenze: Was Sie bei der Einreise in die USA wirklich erwartet
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Hunderte Deutsche scheitern bei der Einreise in die USA an den Grenzbeamten. Ein genehmigter Esta-Antrag erlaubt noch lange nicht den Zutritt - und manchmal wirken die Begründungen seltsam.

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Forums-Geschwurbel 11.08.2015, 21:54
480.

Zitat von loeweneule
Naja, das Theater, was dort veranstaltet wird, ist schon etwas älter als das Bestehen des IS.
Das Ereignis, dass die Alarmglocken läuten liess, ereignete sich ja auch vor dem Bestehen des IS.
Und die Gesinnungsgenossen der damaligen Täter lösen sich nicht in Luft auf, nur weil man in Deutschland davon nichts mehr hören möchte. Dabei ist es wohl wurst, ob die sich gerade "IS" oder "AlQaeda" oder sonstwie nennen ... ich fliege jedenfalls ruhiger MIT gründlichen Kontrollen. Es gibt einfach zuviel Duschgeknallte auf der Welt.

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erlachma 11.08.2015, 21:54
481.

Äh ja. Weil es keine Ungereimtheiten gibt. Ganz einfach.

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Forums-Geschwurbel 11.08.2015, 21:56
482.

Zitat von isolde.duschen
Dafür müssen sich die Franzosen bestimmt nicht bei den Amis bedanken sondern in erster Linie beim Iwan.
Kein einziger "Iwan" hat in Frankreich die Nazis vertrieben ... Geschichte ist wohl nicht ganz Ihr Ding, oder ?

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HankDuBois 11.08.2015, 21:56
483.

Zitat von hifimacianer
Hatte vor 2 Jahren ein (für mich) lustiges Erlebnis im Bus-Shuttle in Tegel: Ein Asiate (mit vielen Koffern, also offensichtlich Tourist) zeigte dem Busfahrer sein Busticket, worauf hin dieser in schroffem Ton sagte "Soll ick reinbeeßen oder was?". Willkommen in Deutschland!
Wohl eher willkommen in Berlin.

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t.gr. 11.08.2015, 21:56
484. im Gegenteil sehr freundliche Grenzbeamte

Ich kann dem allgemeinen Tenor dieses Artikels und der Kommentare hier nicht zustimmen. Meine Frau und ich sind letztes Jahr für unsere Flitterwochen nach New York geflogen und hatten leider versäumt das Ablaufdatum ihrer ESTA-Anmeldung zu überprüfen. Die ESTA-Gültigkeit ist leider am Tag der Einreise abgelaufen, was wir allerdings nicht wussten.

So standen wir nichtsahnend im New Yorker Flughafen JFK vor dem Grenzbeamten und wunderten uns, dass ein Problem mit ihrem Pass bestand. Nach mehrmaligem Versuch wurden wir dann zur Seite gebeten und dann auch in einen extra Wartebereich eskortiert. Dort mussten wir uns erklären, die Grenzbeamten waren allerdings allesamt sehr freundlich und haben dann herausgefunden, dass die ESTA einige Stunden vorher abgelaufen war.

Dann haben sie alles versucht uns doch noch die Einreise zu ermöglichen. Während uns der Arsch auf Grundeis ging, hat der Beamte erstmal ausgerechnet, ob evt. in Los Angeles oder Hawaii noch nicht der neue Tag angebrochen war, so dass wir das dann so drehen hätten können, dass zumindest nach Hawaiianischer Zeit wir "rechtzeitig" angekommen waren (auch wenn wir in New York waren), dann hat der Beamte in Washington angerufen und um ein schnelles "Express"-ESTA ersucht und als unsere Kreditkarten zur Bezahlung der ESTA-Gebühr eine nach der anderen nicht funktionierten, weil unsere Banken auch noch gedacht hatten die US Einwanderungsbehörde wäre kriminell (ich hatte weniger als 24 Stunden vorher die Kreditkarte in Deutschland benutzt und dann kam die US-Grenzbehörde und hat aus den USA heraus versucht etwas abzubuchen was dann eine automatische Sperre verursacht hat) habe ich von dort aus die Deutsche Bank anrufen dürfen um zu erklären, dass die US-Einwanderungsbehörde ganz legal unsere Kreditkarte belasten wollte und wir tatsächlich nicht mehr in Europa waren.

Ich möchte den Bundespolizisten an einem deutschen Flughafen sehen, der eine derartige Engelsgeduld mit zwei total verpeilten Touristen hätte! - Die US-Beamten nahmen das ganze ziemlich cool und hatten allerdings auch ihren Spaß mit uns zwei vercheckten Neuvermählten - im Trubel um unsere Hochzeit zwei Tage davor hatten wir nunmal die ESTA völlig vergessen:)

Nach drei Stunden im Terminal konnten wir dann doch noch einreisen und das war dann ja auch ein ganz schön aufregender Start in die Flitterwochen...

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k70-ingo 11.08.2015, 21:58
485.

Zitat von karlwa
Die USA sind so ziemlich das letzte Land, in das ich reisen würde, Nordkorea einmal ausgenommen.
Selbst schuld, denn beides sind überaus faszinierende Destnationen. In beide Länder würde ich jederzeit gerne wieder reisen - während ich mich weiterhin strikt weigere, in die ex-DDR zu fahren.

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loeweneule 11.08.2015, 21:58
486.

Zitat von Mundräuberin
auch nur der Hauch eines Zweifels an den Vorgängen von 911. Man liest ausschließlich Sätze wie: "Die Kontrollen ... nach den Terroranschlägen von 2001 kontinuierlich verschärft" und niemals: "Die Kontrollen ... nach den Terroranschlägen von 2001 trotz zahlreicher Ungereimtheiten bezüglich der Täterschaft kontinuierlich verschärft".
Letztlich möchten Sie doch lesen: "Die Kontrollen ... nach den Terroranschlägen von 2001, die selbstverständlich von den US-Behörden zur Rechtfertigung des Angriffs auf den Irak herbeigeführt wurden... kontinuierlich verschärft". Recht so? Tun Sie sich bitte keinen Zwang an

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anna cotty 11.08.2015, 21:59
487.

Zitat von Tayfun30
Ich als deutscher mit türkischen Wurzeln bin in den vergangenen 20 Jahren mehrfach in die USA gereist. Bei ca. 75% meiner Besuche musste ich mich zur Seite stellen "for some extra questioning". Folge: eine halbe bis eine Stunde länger Wartezeit, um sich im Endeffekt exakt diesselben Fragen stellen zu lassen, die auch schon der erste Beamte einem gestellt hat. Bei meinem letzten Besuch im Januar (JFK) nahm das Ganze schon absurde Züge an: 1 1/2 Std anstehen, Handy und Kamara Verbot, und unfreundliches Personal, das Reisenden, die dennoch an ihren Handys spielten, ruppig "zurechtwiesen". Kam mir vor wie "Snake" bei der EInreise in den Knast. Ich schliesse mitllerweise aus Spass Wetten ab, ob ich wieder zur Seite genommen werde oder nicht. Man kann wirklich nur noch darüber lachen angesichts dieser Realsatire.
Mein Mann, ein Ire, hatte das in den 70er Jahren jedes Mal, wenn er durch Grossbritannien reisen musste. Vor allem, wenn er alleine war, wurde er jedes Mal zur Seite genommen und stundenlang verhoert. Dass er seinen Anschluss verpasste, interessierte niemanden.
Aber das hatte natuerlich auch mit der Angst vor den Terroristen (der IRA )zu tun, genau wie die groessere Wachsamkeit der Amerikaner bei der Einreise Angst vor Terror hat.

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k70-ingo 11.08.2015, 22:01
488.

Zitat von ein-berliner
Ist es leicht nach Israel einzureisen? Gibt es da Hindernisse ähnlich USA? Hintergrund: Als oller Westberliner hatte ich nie einen Pass, vor der Wende war es auch nicht möglich, da gab es ebenso nur einen behelfsmässigen Personalausweis da war ich ja auch kein Bundesbürger. Sollte ich aktuell einen Ausweis oder Pass benötigen, es geht nicht, die sogenannten Bürgerämter in Berlin sind nicht im Stande den Bürgern zu dienen. Monatelange Wartezeiten und mafiöseTerminmauscheleien sind an der Tagesordnung.
Ja, es dauert wegen der noch intensiveren Sicherheitskontrollen noch länger. Aber dafür sind die weiblichen Bediensteten außerordentlich gutaussehend.

Zudem schauen sich die Israelis jeden Paßstempel genau an. Finden sie welche aus arabischen Ländern, werden sie so richtig pingelig (finden sie Stempel aus speziellen Ländern, etwa Syrien, schicken sie einen gleich zurück). Während meiner Israel-Rucksacktour 1997 -in einer eher entspannten Zeit- reiste ich zwischendrin für ein paar Tage nach Jordanien. Das führte dazu, daß vor dem Rückflug wirklich jeder einzelne Gegenstand geprüft wurde, bis hin zum Betasten jedes einzelnen Unterhosenbündchens und jedes Sockens. Da ginge nicht gegen mich, sagten die Grenzer, sie wollen nur sichergehen, daß mir nicht in Jordanien eine Bombe in die Klamotten genäht worden sei.

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stefan7777 11.08.2015, 22:04
489. Es geht nicht um Terror

es geht um Schikane, um Angst, um Abschreckung. Man kann mit fug und recht behaupten, die amerikanische Administration hat die Welt in den letzten paar Jahrzehnten um einiges schlechter gemacht in vielerlei Hinsicht. Ich gehe sogar so weit, die haben komplett den Kontext vergessen. Schade, die hatten mal so gute Ansätze.

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