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ICE-Panne im Tunnel: "Klimaanlage fiel aus, Toiletten defekt"

Dunkel, miefig und ohne funktionierende Toiletten: Vier Stunden lang mussten rund 400 Fahrgäste in einem liegengebliebenden ICE ausharren - mitten in der Nacht und mitten in einem Tunnel. Passagiere berichten von der Endlosfahrt nach den Feiertagen.

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_muskote 02.04.2013, 13:23
10.

„RaucherInnen“, oder waren es ausschliesslich Männer? Unwahrscheinlich.

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Medienkenner 02.04.2013, 13:26
11. Think positive.

Sowas kann halt mal passieren. Es gibt Länder, da hätten die Leute in solch einem Fall zu Fuß nach Hause gehen müssen.

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juleswdd 02.04.2013, 13:29
12.

Zitat von Beobachter123
Ich möchte garnicht wissen wieviele Autos an diesem Wochenende liegengeblieben und im Stau stecken geblieben sind. Von Unfällen mit Personenschaden ganz zu schweigen....
Naja, bei einem Verkehrsmittel, das sich gar nicht mehr bewegt, kann ja auch nicht so wahnsinnig viel passieren ... !?

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G111 02.04.2013, 13:31
13. Wie hätte es schneller gehen können?

Hätte die Evakuierung überhaupt schneller gehen können?
Vier Stunden hören sich erst mal viel an - verdammt viel, da das Ziel aber offensichtlich darin bestand die Fahrgäste an ihr Reiseziel zu bringen war der zeitliche Aufwand eben auch höher.

Alternativ hätte man auch sicherlich evakuieren können (mit Hilfe der Feuerwehr), was deutlich unter einer Stunde gegangen wäre, die Reisenden dann aber per Bus an die Ziele zu bringen, hätte unterm Strich auch wenig gebracht.

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xfischer 02.04.2013, 13:31
14. das beste Verkehrsmittel

ich stehe im schlimmsten fall lieber 4 stunden mit dem ICE rum, als dass ich mich im schlimmsten fall auf der autobahn totfahren lasse. und im übrigen ist gerade die strecke köln frankfurt in der regel sehr pünktlich. ich fahre sie mehrmals in der woche und es gibt fast nie verspätungen. das heumarer dreieck ist schlimmer.

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henderson2 02.04.2013, 13:32
15. Solange

Twitter und Fatzebuch noch funktionieren, ist kein Notstand.

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CaptainSpock 02.04.2013, 13:33
16. nicht lesenswert

ich nehme stark an, dass ein Spiegel-Journalist mit in diesem Zug saß und schlicht aus lauter Langeweile diesen Artikel schreiben musste.
Wie oft ist mein Zug schon liegen geblieben und hatte Verspaetungen? Wie oft hat die Klimaanlage versagt?
Nur weil die Toiletten gesperrt wurden und es bei den eisigen Temperaturen "zu warm" wurde, muss man daraus keinen Sensationsbericht machen.
Fazit: journalistisch einfallslos und träge.

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Robert_Rostock 02.04.2013, 13:35
17.

Zitat von demokrit2012
*hmm* dagegen waren die 2 Stunden im Stau gestern doch gar nicht so schlimm... Was ich mich nur frage: Warum zum Teufel ist die DB nicht in der Lage, da kurzfristig eine Diesellok bereit zu stellen, die den ICE in den nächsten Bahnhof schleppt? Wenn solch triviale Lösungen nicht mehr möglich sind, muss doch gewaltig etwas schief laufen...
Das steht aber im Artikel (zumindest jetzt):
"Ein Stromabnehmer am ICE und die Fahrleitung waren beschädigt, Teile der Oberleitung lagen auf dem Zug.
...
hatte der Lokführer ein Spezialfahrzeug für die Reparatur der Oberleitung bereits eine Viertelstunde nach der Panne angefordert. Fahrzeug und Techniker trafen eine Stunde und 40 Minuten später ein, bis 23.45 Uhr seien die Voraussetzungen für eine Evakuierung der defekten ICE geschaffen worden."

In der Oberleitung sind 15.000 Volt, und da sollte man schon absolut sicher sein, dass da keine Gefahr mehr besteht, ehe man den Zug bewegt oder Leute aus- oder umsteigen lässt.

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www.yzx.de 02.04.2013, 13:36
18. Börsenfähigkeit

Zitat von sikasuu
...um z.b mit einer Diesellok den Zug aus dem Tunnel, bzw. in den nächsten Bahnhof zu schleppen?
Mir hat es auf die gleiche Frage hin mal jemand so erklärt: Es gebe wohl eine ausreichende Anzahl an Dieselloks im Bestand, aber es gebe - mittlerweile - keine Lokführer mehr, die mit diesen Dieselloks Personenzüge fahren dürfen. Da steht dann die Lok im nächsten Bahnhof, aber der Lokführer muss ggf. 100e von Kilometern rangekarrt werden.

Also Kaufmannskasperei. Ich kann es zwar nicht nachprüfen, klang aber logisch und nachvollziehbar. Und passt ja zum Thema Bertelsmannisierung und der unsäglichen Privatisierungsdebatte.
Oder kurz gefasst: Die Börsenfähigkeit impliziert eine Potenzierung der "Unfähigkeit" ;-) Nicht nur bei der Bahn, sondern überall. Natürlich.

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Hilfskraft 02.04.2013, 13:37
19. Evakuierung?

warum hat man den Zug nicht evakuiert? Geordneter Ausstieg im Tunnel mit Fahrbereitschaft irgendwelcher Organisationen hätte man doch wohl organisieren können, oder?
Stattdessen sowas wie "Geiselnahme" durch die Bahn unter unmöglichsten Umständen.
Das war ja wohl grenzwertig.
Wenn ich raus gewollt, gemusst hätte, mir das zu verbieten?
Ich glaube, es geht los!
Das ist Freiheitsberaubung, Nötigung.
Zu verlangen, das die Leute darauf zu warten haben, bis die Bahn mit ihrem Geschisse wieder klarkommt!
Es hakt ja wohl!
Man stelle sich Leute mit Angstzuständen, mit Panikattacken vor!
Leute mit anderen gesundheitlichen Problemen!
Die könnten sterben oder sonstwie durchdrehen, Panik auslösen.
Was dann?
Dazu sollte sich die Bahn mal äussern!

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