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Illegale Ferienwohnungen: Fast eine Million Euro Bußgeld für Airbnb-Anbieter in Berli
Sean Gallup/ Getty Images

Kreuzberg ist nicht nur unter Hauptstädtern extrem gefragt. Auch Berlin-Touristen lieben den Szenekiez und seine Ferienwohnungen. Weil die Übernachtungen nicht immer legal sind, kassieren die Bezirke nun Bußgelder.

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mcfidel 14.07.2019, 16:22
10. Das hat schon so seine Richtigkeit.

Zitat von muunoy
Habe ich das richtig gelesen? Es gibt in Deutschland Kommunen, die AirBnB u. a. auffordern, die personenbezogenen Daten ihrer Nutzer ohne deren Einwilligung raus zu rücken? Das wäre ein handfester Skandal. Auch die Aufforderung zum Rechtsbruch (hier gegen DSGVO) kann als Straftatbestand gewertet werden. Ich hoffe, die Verantwortlichen der Kommunen werden umgehend aus dem Staatsdienst entfernt.
Nur waren hier die AirBnB Vermieter die Straftäter. Die Leute beim Finanzamt sind ja nicht doof und kamen schnell auf den Trichter, dass Nur waren hier die AirBnB Vermieter die Straftäter. Die Leute beim Finanzamt sind ja nicht doof und kamen schnell auf den Trichter, dass die wenigstens AirBnB ordentliche Angaben zu den Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung machen. Da AirBnB kein Interesse hat wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung bzw. anderen Rechtsbrüchen
hat geben die neuerdings sehr bereitwillig die Daten der Nutzer heraus.
Die Kommunen sind da recht schnell auf den Zug aufgesprungen und gemerkt, dass AirBnB Vermieter Wohnraum zweckentfremden.
Die wenigstens haben offenbar begriffen, dass der Datenschutz spätestens bei der Strafverfolgung aufhört. Die Klage in München hat AirBnB übrigens in der bisher letzten Instanz verloren und muss sofern Rechtskraft eintritt 300.000 EUR löhnen für den Fall der Zuwiderhandlung, also der Nichtpreisgabe der Daten.

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vera gehlkiel 14.07.2019, 16:43
11. @regulissi

Zitat von REGULISSI
So wird man keine Investoren für neue Wohnraum in Berlin finden, ganz im Gegenteil.
Warum eigentlich nicht, bitteschön?! Es wird immer so getan, als sei der "Investor" ein besonders scheues Reh, das jeglichen direktiven Eingriff der Politik damit quittiert, dass er sich im Augenblick und für lange Zeit verdünnisiert. Dabei drängen sich Investoren in Berlin aber wie die Fliegenschwaerme. Trotzdem dort endlos die SPD dran ist, die Grünen Enteignungsinitiativen unterstützen, es laut solcher Talkshows wie "Markus Lanz" angeblich mittlerweile zugeht wie in Palmira unter dem IS, nur dass noch keine Menschen an Laternen hängen: Wollen alle dorthin...! Viele Berliner wären froh, die verschwaenden, tun sie allerdings nicht. Das Warnunken radikaler Marktwirtschaftler ist ein still gelegtes Bahngleis, die Leute glauben das einfach nicht mehr. Weder dem Lindner noch dem Altmaier. H.W. Sinn hat es überreizt, schon etwas her... Tja, "can't fool all of the people all of the time"...

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bauigel 14.07.2019, 16:46
12. @ regulissi

Das müssen sie mir mal erklären. Wieso sollen solche Bußgelder potentielle Investoren abschrecken und dies wäre schlecht für normalen Wohnraum?
Wenn die Investoren normale Wohnungen bauen wollen interessiert es diese nicht. Wollen sie zur Verietung über RBNB bauen spielt dies sowieso keine Rolle für die normale Vermietung.
Ihr Argument kann ich also nicht nachvollziehen.

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spon-41d-frm9 14.07.2019, 16:57
13. da hilft nur eins:

die Nachbarschaft!!! Hier in München wo ich wohne, gab es bis letztes Jahr August jedes Wochenende Party bis zum abwinken im Hinterhof, jede Woche neue Leute, englishspeaker hauptsächlich. Bis ich eines Sonntag nachmittag einen Geistesblitz hatte, als 2 Typen über eine Stunde lang mit ihrem Skateboard im Hinterhof auf und ab bretterten:
Die Wohnungen sind Zweckentfremdet!!
In München gibt es von der Stadt eine Seite die heißt "raum-fuer-muenchen.de" hier hab ich die Vorfälle gemeldet, innerhalb von 2 Wochen war das Problem gelöst. Da die Wohnungen selbst zum Oktoberfest nicht verbucht waren, wusste ich, das wird teuer. Auf wunderbare Weise ist der Hausbesitzer sozial geworden, jetzt wohnen dort 3 junge Mütter mit Babys.
Man kann nicht alles nur den Behörden überlassen, sich selber nur beklagen und nichts tun. Jeder trägt Verantwortung. Ich ermutige alle, denen etwas seltsam in der Nachbarschaft vorkommt, selbst tätig zu werden und die Beobachtungen der Stadt zu melden. Nur mit Mithilfe der Nachbarschaft kann man dem Treiben ein Ende setzen.

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markus_wienken 14.07.2019, 17:08
14.

Zitat von spon-41d-frm9
die Nachbarschaft!!! Hier in München wo ich wohne, gab es bis letztes Jahr August jedes Wochenende Party bis zum abwinken im Hinterhof, jede Woche neue Leute, englishspeaker hauptsächlich. Bis ich eines Sonntag nachmittag einen Geistesblitz hatte, als 2 Typen über eine Stunde lang mit ihrem Skateboard im Hinterhof auf und ab bretterten: Die Wohnungen sind Zweckentfremdet!! In München gibt es von der Stadt eine Seite die heißt "raum-fuer-muenchen.de" hier hab ich die Vorfälle gemeldet, innerhalb von 2 Wochen war das Problem gelöst. Da die Wohnungen selbst zum Oktoberfest nicht verbucht waren, wusste ich, das wird teuer. Auf wunderbare Weise ist der Hausbesitzer sozial geworden, jetzt wohnen dort 3 junge Mütter mit Babys. Man kann nicht alles nur den Behörden überlassen, sich selber nur beklagen und nichts tun. Jeder trägt Verantwortung. Ich ermutige alle, denen etwas seltsam in der Nachbarschaft vorkommt, selbst tätig zu werden und die Beobachtungen der Stadt zu melden. Nur mit Mithilfe der Nachbarschaft kann man dem Treiben ein Ende setzen.
Hab ich auch gemacht, einer der Mitmieter in dem Haus in dem ich wohne hat ein Zimmer seiner 4 1/2 Zimmer Wohnung regelmäßig zur Vermietung angeboten.
Habe das dem Vermieter und der Stadt gemeldet und sehr schnell war Schluss damit. Inzwischen ist er zum Glück ausgezogen.

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teita60 14.07.2019, 17:14
15. Ich kann beides nicht ab

Airbnb Vermieter in Grossstädten und Denunzianten, die diese anzeigen.

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-su- 14.07.2019, 17:27
16.

Zitat von muunoy
Habe ich das richtig gelesen? Es gibt in Deutschland Kommunen, die AirBnB u. a. auffordern, die personenbezogenen Daten ihrer Nutzer ohne deren Einwilligung raus zu rücken? Das wäre ein handfester Skandal. Auch die Aufforderung zum Rechtsbruch (hier gegen DSGVO) kann als Straftatbestand gewertet werden. Ich hoffe, die Verantwortlichen der Kommunen werden umgehend aus dem Staatsdienst entfernt.
Wollen wir mal hoffen, dass die AirBnB Vermieter auch schön ihre Steuern für die Mieteinnahmen zahlen..

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Hamberliner 14.07.2019, 17:33
17. Re: Lösung des Wohnproblems: Airbnb in Berlin verbieten

Zitat von kinshasa
Wohnraum in Berlin schaffen, einfach und ohne Neubau: Airbnb in Berlin generell verbieten!
Das eine schließt doch das andere nicht aus. In Berlin wird der Dachgeschoss-Ausbau mit fadenscheinigen faulen Ausreden verboten. Mal ist es der Denkmalschutz, mal unflexibler kleinkarierter Brandschutz.

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gruenerwaldgeist 14.07.2019, 17:36
18. Deutschland mal wieder

Kein Wunder, dass digitale Geschäftsmodelle in DE keine Chance haben, wenn stets mit der Regulierungskeule gedroht wird.

Airbnb ist eine fantastische Möglichkeit, überall auf der Welt günstig unterzukommen. Daraus entstehen eine Menge Chancen im Tourismus, aber in DE möchte man sie am liebsten abwürgen.

Diese Technologiefeindlichkeit ist nicht auszuhalten.

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rocco_dino 14.07.2019, 17:39
19. Altbekanntes

wird nicht geändert wenn Altbekanntes permanent wiederholt wird. Airbnb bashing, nix neues. Airbnb stellt eine Plattform zur Verfügung, wie unter anderem viele andere auch. Die Rechtlichen Grundlagen einer Vermietung muss und soll der "Vermieter" Grundsätzlich mit den Örtlichen Gegebenheiten händeln. Und es obliegt der jeweiligen Ordnungsbehörde hier die Kontrollen durch zu führen, wäre ja vergleichbar, BMW stellt das Auto zur Verfügung und soll dafür grade stehen dass der Depp am Steuer sich nicht an Regeln (StvO) hält. Es gibt für die jeweiligen Gemeinden wahrlich ausreichend Möglichkeiten zu agieren, aber immer schreien böses airbnb........................

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