Forum: Reise
Im Streik gestrandete Bahnpassagiere: Warten bei minus zehn Grad

Frieren an leeren Gleisen: Am Dienstagmorgen*sind die Lokführer der Gewerkschaft GDL für zwei Stunden*in den Streik getreten,*viele Passagiere mussten bei Eiseskälte in den Bahnhöfen*ausharren.*Ihr Verständnis hielt sich überwiegend in Grenzen. *

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!!!Fovea!!! 22.02.2011, 09:28
1. Jim Knopf im Lummerland...

Zitat von sysop
Frieren an leeren Gleisen: Am Dienstagmorgen*sind die Lokführer der Gewerkschaft GDL für zwei Stunden*in den Streik getreten,*viele Passagiere mussten bei Eiseskälte in den Bahnhöfen*ausharren.*Ihr Verständnis hielt sich überwiegend in Grenzen. *
Den Bahnreisenden kann man es nie recht machen, stimmts?
Im Sommer Gluthitze im Zug, im Winter Frostbeulen.....

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Gani 22.02.2011, 09:38
2. Och...

Mein Verständnis für die wartenden hält sich auch in Grenzen, denn das wusste man schon vorher und konnte sich darauf einstellen.

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Gani 22.02.2011, 09:38
3. Och...

Mein Verständnis für die wartenden hält sich auch in Grenzen, denn das wusste man schon vorher und konnte sich darauf einstellen.

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k4l 22.02.2011, 09:46
4. nt

es gibt anscheinend tatsaechlich leute die auf den zug angewiesen sind...*koppschuettel kein bmw i der garage? komisch...

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Ambermoon 22.02.2011, 09:54
5. Willkommen, Ambermoon.

Einerseits sind die Forderungen der Bahner berechtigt, andererseits möchte ich gerne pünktlich an mein Ziel kommen. Da wird's wohl keine Annäherung geben, das ist wie Regen wenn man baden will oder eine beginnende Grippe am Freitag.

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takeo_ischi 22.02.2011, 09:56
6. .

Zitat von Gani
Mein Verständnis für die wartenden hält sich auch in Grenzen, denn das wusste man schon vorher und konnte sich darauf einstellen.
Genau. Sollen sich doch ein Auto kaufen die Deppl oder nachts mit Wollsocken auf dem Radl starten...
Bitte erst zu Ende denken bevor Sie posten.

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spandauleser 22.02.2011, 10:00
7. Die GDL-Funktionäre sind instinktlos oder machtgeil

Ich wurde heute früh bei -15 Grad aufs Fahrrad gezwungen, meine Strecke: 23,5 km. Andere Fahrgäste mussten bei -15 Grad zwei Stunden in der Kälte stehen. Gestern waren es nur -5 Grad, dass ist schon wirklich etwas anderes.
Die GDL-Funktionäre haben sich den kältesten Tag des Februars für ihren Warnstreik ausgesucht. Sie hätten gestern wie heute das Management gleich hart getroffen, heute aber trafen sie Fahrgäste entschieden härter als gestern.

Ein solches Verhalten ist - wenn man auf die Solidarität der Fahrgäste nicht verzichten möchte - entweder schlicht instinktlos, oder machtgeil. Da ich mir persönlich nicht vorstellen kann, dass eine Gewerkschaft anderen Arbeitnehmern gegenüber instinktlos ist, bleibt eben die Machtgeilheit als Motiv. Der GDL geht es nur darum, um ihre Existenzberechtigung zu kämpfen. Dazu muss man halt auch ab und an mal richtig den Knüppel auspacken.

Wie dem auch sei, mit den Berlinern dürfte es sich die GDL heute Morgen gründlich verscherzt haben. Ausgerechnet die Berliner S-Bahn wurde bestreikt, wo die Berliner doch schon seit über zwei Jahren mit ihrer S-Bahn nur gestraft sind. Ich habe bisher niemanden getroffen, der für eine Bastreikung der S-Bahn Verständnis hatte. Das war bei den letzten Streiks der GDL anders. Die GDL muss also aufpassen, dass sie sich es nicht mit den Fahrgästen (sind morgens ja in der Regel Berufspendler - also Kollegen) verscherzt.

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capu65 22.02.2011, 10:01
8. Singin' In The Rain

Zitat von Ambermoon
Einerseits sind die Forderungen der Bahner berechtigt, andererseits möchte gerne pünktlich an mein Ziel kommen. Da wird's wohl keine Annäherung geben, das ist wie Regen wenn man baden will oder eine beginnende Grippe am Freitag.
So ist es. Also warten wir einfach bis der Regen vorüber ist.

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exilostfriese 22.02.2011, 10:03
9. ...

jedes Jahr der selbe Mist. Die GDL versucht erst gar nicht einen Kompromiss zu finden. Sie will möglichst immer streiken. Nur ein Streik erhöht ihre Mitgliederzahl.

Der Bahnkunde leidet darunter.
Ich habe dafür kein Verständnis.
Zum Thema Jeder wusste davon: Keiner wusste welche Züge betroffen sein werden. Manch einer hat sein Auto abgeschafft und ist auf die Bahn angewiesen. Ausweichen ist da schwer. Diese Leute zahlen indirekt den Zugführern das Geld. Wenn man sich auf die Bahn nicht mehr verlassen kann, überlegt man sich das noch einmal. oder findet eine andere Alternative und nutzt diese dann öfter.
..aber den Gewerkschaften ist das egal.

Vielleicht mal woanders ansetzen: Statt nicht zu fahren, keine Fahrkartenkontrollen durchführen. Das trifft dann hauptsächlich die Unternehmen und nicht den Kunden.

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