Forum: Reise
Irgendwo in Iowa: Großes Tennis
Mark Kegans / The New York Times / laif

Wimbledon-Feeling zwischen Maisfeldern: Ein Bauer aus Iowa hat sich einen Traum erfüllt und selbst einen Tennisplatz angelegt. Fotograf Mark Kegans hat die Familie besucht.

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Hipster 16.09.2014, 09:03
10. lol

Zitat von crunchy_frog
Faszinierende Geschichte. Ein Bauer legt sich einen Tennisplatz an. Was kommt als nächstes? Ein Gehaltsbuchhalter, der sich einen offenen Kamin gebaut hat? Oder eine Oma, die ihrem Enkel ein Paar Socken gestrickt hat? Ich kann den nächsten Bericht kaum erwarten.
Ich glaube, der Anlass für die Berichterstattung war, daß die Familie irrsinnige 14 Monate für dieses Projekt benötigt hat ...

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endbeach 16.09.2014, 09:13
11. So...

...unvernünftig
...sinnfrei
...unnötig

wunderbar.

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kickmeto 16.09.2014, 09:16
12. Danke für diese Schlagzeile.

Und ich dachte, es gibt keine Tennisplätze in der Pampa in USA.

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Pless1 16.09.2014, 09:22
13.

Zitat von
Korken: In Deutschland wohl undenkbar. Erstmal die ganzen Bauvorschriften, Abstände, Sicherheiten, BGs, Beschlüsse, Ausgleichsmaßnahmen, usw usf durchmachen, dann vergeht einem als Privatmann die Lust auf sowas in Eigenregie. Daher Top! Super Leistung. Lebe Deinen Traum. Wie so oft nur in Amerika so möglich.
Das stimmt so nicht. Zum Beweis geben Sie bei Google Maps mal das Dorf "Tönnishäuschen" ein. Direkt südlich des markanten Kreisverkehrs liegt auch ein Bauernhof mit Tennisplatz (nörlich des Hofes erkennbar, scheint aber momentan eher als Kinderspielplatz zu dienen). Es geht also durchaus, auch in Deutschland. Ich selbst habe vor ein paar Jahren einen Reitplatz in meinem Garten angelegt, auch auf einem Bauernhof. Dafür benötigt man - man mag es kaum glauben - selbst in Deutschland keine Genehmigung. Das wird erst anders, wenn Sie den Platz zum Beispiel überdachen wollen oder eine Tribüne anbauen oder wenn sie ihn gewerblich nutzen wollen, zum Beispiel stundenweises vermieten.

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LK1 16.09.2014, 09:22
14.

Zitat von eunegin
Nicht nur schwätzen (deutsche Spezialität), handeln (amerikanische Spezialität).
Vor allem vor dem Handeln nicht nachzudenken, können die Amis besonders gut. Der Tennis-Freak aus Iowa wird sich noch ärgern, an einem hohen Zaun gespart zu haben. Aber jeder Gang macht schlank.

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Bakturs 16.09.2014, 09:27
15. Bürokraten, Bauamts-Gehilfen & -Leiter

Zitat von eunegin
Nicht nur schwätzen (deutsche Spezialität), handeln (amerikanische Spezialität).
Würde ich ja. Aber hier in Deutschland fehlen mir

a) die 500.000 ha Grund, auf welchem ich schalten und walten kann wie ich möchte und
b) die Nerven, mich mit Schwachmaten von Bürokraten, Bauamts-Gehilfen & -Leiter auseinandersetzen.

Solange in Deutschland solche Pappnasen durch die Straßen rennen und mit dem Lineal die Zaunhöhen kontrollieren, passiert in Deutschland diesbezüglich gar nichts.

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dolfi 16.09.2014, 09:43
16. Was mich wundert...

Warum gibt es generell so wenig Rasen-Tennisplätze? Ich weiss, dass es in der Schweiz, die immerhin mit Federer, Wawrinka, Bacsinski und Bencic mehr absolute Top-Spieler haben als Deutschland, nur einen Rasenplatz (!) gibt, der auch noch privat ist... Wäre doch eine coole Sache für einen Bauern: Wiese mähen, ordentliches Gras sähen und fertig is das Ding.

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eryx 16.09.2014, 09:44
17.

Der Artikel irritiert wirklich etwas. Es ist ja schön, dass jemand seinen Traum verwirklicht, aber was ist denn das besondere an einem "schnöden" Tennisplatz auf dem Land? Hier gibt es gefühlt an jeder Ecke Plätze.

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schlüsselkind 16.09.2014, 10:01
18. Irgendwo in Norddeutschland

Hamburg. Das deutsche Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtete heute über einen Tennisplatz, der vor rund zwölf Jahren im Bundesstaat Iowa von einer Farmerfamilie angelegt worden war. Besondere Aufmerksamkeit widmete das Magazin dabei dem Belag des Platzes. Dieser besteht aus Rasen. Zeitungen aus ganz Europa, mit Ausnahme Schottlands, griffen die Nachricht auf und berichteten ebenfalls. Einzig der Scottish Vegetable Herald (Glasgow) berichtete kritisch. Auf die Frage der schottischen Fachzeitschrift für Gemüsebauern, wie die Nachricht die Hamburger Redaktionskonferenz überdauern konnte, teilte der stellvertretende stellvertretende Stellvertretungs-Chef vom Dienst des "Spiegel" mit, dass "alle üblichen redaktionellen Wege eingehalten" worden seien. Der Chefredakteur des Magazins war für eine Stellungnahme nicht verfügbar. Wie Journalisten des ARD-Magazins "Report" ermittelten, befindet sich der Chefredakteur derzeit in einem Kurzurlaub in Iowa, wo er bei einem befreundeten Farmer in einem Spiel mit dessen Sohn, einem lokalen Essigfabrikanten und Gurkenbauern, seiner Tennisleidenschaft nachgeht. "SportBild" entsendete ein Reporterteam und kündigte an, in seiner Sonntagsausgabe über die lang erwartete Begegnung berichten zu werden.

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clausde 16.09.2014, 10:03
19.

Letztendlich ist es nur einer der vielen Artikel, welche im internationalen Nachrichtenhandel hin- und hergereicht werden. Immerhin ist er innerhalb von vier Wochen in den deutschsprachigen Raum gekommen. Hier das Original:
http://www.nytimes.com/interactive/2014/08/23/sports/tennis/23tennis-courts-photoessay.html?_r=0

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