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Jenseits der Resorts: Malediven für 25 Euro die Nacht
iStockphoto/ Getty Images

Resortinseln sind für Urlauber, der Rest der Malediven für die Einheimischen - diese Trennung ist inzwischen zum Teil aufgehoben. Auf Dhigurah zum Beispiel, wo Touristen deutlich günstiger übernachten und schnorcheln können.

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eunegin 01.11.2019, 08:02
1. Dunkle Wolken über dem Paradies

Man sollte angesichts dieser schönen Bilder fairerweise aber auch erwähnen, dass die Malediven ernsthafte politische und soziale Probleme haben (übrigens auch islamischen Fundamentalismus und Terrorismus), die die Sicherheit beeinflussen - besonders außerhalb der Resorts. Touristen können durchaus Zielscheibe sein. Im letzten Jahr wurde übrigens nach politischen Verwerfungen sogar einmal der Ausnahmezustand verhängt. Das heißt nicht, dass man nicht dorthin fahren kann, aber eben mit dem entsprechenden Wissen. Auf die CO2-Bilanz sollte man dann aber nicht sehen. Denn die ist bekanntermaßen verheerend.

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Bobby Shaftoe 01.11.2019, 10:43
2.

Man muss schon eine ganz besondere Sorte von borniertem Reise-"Journalist" sein, wenn man seinen Lesern ein Land empfiehlt, das als eine der vom Klimawandel am stärksten betroffenen Regionen gilt. CO²-Belastung durch Fernreisen? Mir doch egal.

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navigadore 01.11.2019, 11:48
3. Danke für den Tipp und nun aber los ....

..... den nach diesem „Geheimtipp“ werden wieder tausende „umweltbewusste“ Urlauber/Instagramer versuchen diese Schönheiten in aller Abgeschiedenheit und Ruhe zu genießen. Wie ein Vorkommentator schon schrieb „sch....ß auf die FfF-Demos, die CO2-Emissionen und den Klimawandel! Fun ist angesagt!“ Glaubt dieser Reisejournalist eigentlich, dass wenn man diese Tipps in die Welt „raus brüllt“, dass man dann zukünftig dort noch einmal in Ruhe seinen Urlaub verbringen kann? Manchmal ist es für diese Sorte von „Reisejournalisten“ wirklich besser, um es mit Dieter Nuhr zu sagen:“einfach nur mal das Maul halten!“

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salomohn 01.11.2019, 17:06
4. So gerne ich würde

Ich fliege nicht hin, aus Respekt vor den Einheimischen und die Natur.

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three-horses 01.11.2019, 18:54
5. Der falsche Weg.

Da ist was dran. Habe mal eine eine Bike Tour beschrieben. Gutes Teil durch das Wald. Gemeint war eine Radtour. Ob und zu fahre die Strecke und konnte nur staunen. Die Bikes aus Germany. Schön wie das Wetter an dem Tag, in einer langen Reihe. So blöd geguckt der Wald Weg. Irgendwie Bike mit Bike verwechselt.

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k70-ingo 01.11.2019, 20:21
6.

Zitat von three-horses
Da ist was dran. Habe mal eine eine Bike Tour beschrieben. Gutes Teil durch das Wald. Gemeint war eine Radtour. Ob und zu fahre die Strecke und konnte nur staunen. Die Bikes aus Germany. Schön wie das Wetter an dem Tag, in einer langen Reihe. So blöd geguckt der Wald Weg. Irgendwie Bike mit Bike verwechselt.
Öhm, es geht hier um die Malediven.
Dort gibt es weder Wald, noch Wald- oder Fahrradwege.

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BoMo_UAE 01.11.2019, 22:03
7. Malediven

Wir waren vor ein paar Jahren auf einem Billig-Trip auf den Malediven. Das Hotel war basic... nahe dem Flughafen und mitten in der Einheimischen-Zone nahe am Strand. Aber das ist ja fast alles dort. Schlimm war der Muell ueberall, auch am Strand und den Haefen. Mit dem Faehrentaxi nach Male und dort in die reine Abzocke. Die Menschen dort sind nett aber wollen alle nur Dein Bestes = Dein Geld. Touren auf andere Touri-Inseln offenbahren das Gleiche. Nepper, Schlepper, Bauernfaenger. Und Tauchen abseits der Hotspots ist auch enttaeuschend. Die Korallenriffe sind weitgehend tot und somit leer von Fischen. Einzig Delfine am Boot und ein paar springende Rochen waren die Sensation des Trips. Die Malediven moegen einst ein Traumziel gewesen sein. Dank Tourismus und Klimawandel sind sie es leider nicht mehr. Sehr, sehr schade.

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sverris 01.11.2019, 22:31
8.

Solche Artikel sind echt daneben. Hat jemand bei SPON nicht gemerkt, dass wir uns mal alles langsam etwas zusammenreißen müssen u.a. beim Herumfliegen in der Welt?

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kuschl 02.11.2019, 10:16
9. Die Malediven

Die Malediven leben vom Tourismus. Wie man allerdings auf der Hauptinsel Urlaub machen kann, ist mir schleierhaft. Von den Hunderten von Inseln sind lange nicht alle bewohnt und schon gar nicht touristisch erschlossen. Das ist gut so und auch so gewollt. Ich frage mich als beruflich aber auch urlaubsmäßig Vielreisender immer, was die Klimamoralisten denn mit den vielen Arbeitslosen aus der Tourismusbranche an diesen Zielen machen wollen? Es gibt Länder, die leben nahezu ausschließlich vom Tourismus, denen brechen nahezu sämtliche Einnahmen weg. Ein großer Teil der Menschen dort wird arbeitslos. Als Taucher besuche ich die Malediven, Ägypten, die Kanaren, Mauritius häufiger. Gerade auf den Malediven sind die Leute froh auf den weit verstreuten Inseln Arbeit zu finden. Hier geht es friedlich und freundlich zu. Die Wohlstandsprobleme deutscher Klimahysteriker werden dort eher verständnislos zur Kenntnis genommen. Ich war auch mit Familie nach dem Tsunami da, man war sehr dankbar, dass die Touristen wieder kamen.

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