Forum: Reise
Jungfernfahrt abgesagt: Mitsubishi-Werft kann "Aida Prima" nicht fristgerecht auslief
TMN

Schon längst ist der Bau der "Aida Prima" ein Desaster für die Mitsubishi-Werft - und für die Reederei. Erneut wurde die Auslieferung um Monate verschoben, Aida Cruises muss die geplante Jungfernfahrt ihres neuen Flaggschiffs absagen.

Seite 4 von 4
Hermes75 06.08.2015, 20:27
30.

Zitat von assiwichtel
Sicherlich führen die Besonderheiten des Schiffs ebenfalls zu Bauverzögerungen, wie z.B. der Luftbläschenteppich, der zur Reibungsreduktion unter dem Rumpf erzeugt wird. Technisches Neuland...
Nein, das MALS ist kein "technisches Neuland". Das System wurde von MHI entwickelt bevor man den AIDA Auftrag übernahm und es wurde auch schon auf anderen Schiffen eingesetzt.
Das Problem für MHI waren mehr die hohen Anforderungen von AIDA und die mangelnde Erfahrung beim Bau von Passagierschiffen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Das Pferd 07.08.2015, 12:05
31.

Zitat von jasenoster
Von mir aus muss der Riesenpott gar nicht auslaufen. War in Norwegen und habe mich sehr über die Massen von Schiffstouristen geärgert, die schonungslos die Landschaft und Toiletten überfluten. Eklig. Währenddessen dampfen die Riesenpötte ihr Schweröl in die Luft
darf man fragen, wie Sie dorthin gereist sind?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Takapuna 07.08.2015, 12:06
32. auch nicht besser

Die sind auch nicht besser als Siemens. Die Auslieferung neuer ICEs hat sich auch um ein paar verschoben. Dabei bekommen die nicht einmal das Problem Klimaanlagen in den Griff.
Bei dieser Propellerinsel fällt aber eine verspätete Auslieferung erheblich medienwirksamer aus. Aber, das Riskio muss man einkalkuieren, wenn man in Asien einkaufen will. Irgendwie müssen die günstigeren Preise zustande kommen.
Oder wurden nur einfach illusionäre Terminplanung eingesetzt um den Auftrag zubekommen? Wer weiß!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Eduschu 07.08.2015, 14:09
33.

Was macht eigentlich so ein kopflastiges Ding, wenn es in schwere See gerät?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hermes75 07.08.2015, 17:20
34.

Zitat von Eduschu
Was macht eigentlich so ein kopflastiges Ding, wenn es in schwere See gerät?
Die Experten im SPON-Forum um Hilfe fragen? ;-)

Solche Passagierschiffe sind nach höchsten Sicherheitsstandards konstruiert. Die Aufbauten sind zwar hoch und sicher auch windanfällig, aber das Schiff ist gewiss nicht "kopflastig" - dann würde es nämlich gar keine Zulassung durch die Klasse (Schiffs-Tüv) erhalten.
So ein Schiff gerät mit modernen Kommunikations- und Navigationsinstrumenten auch nicht unerwartet in schwere See. Selbst wenn verfügt es über Stabilisatoren welche das Schiff auch bei starkem Wellengang recht ruhig halten - seekranke Passagiere sind schlecht fürs Geschäft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
coolstuff 08.08.2015, 01:31
35. Was für ein selbstgefälliger Kommentar

Zitat von jasenoster
Von mir aus muss der Riesenpott gar nicht auslaufen. War in Norwegen und habe mich sehr über die Massen von Schiffstouristen geärgert, die schonungslos die Landschaft und Toiletten überfluten. Eklig. Währenddessen dampfen die Riesenpötte ihr Schweröl in die Luft
Sie waren doch wohl selber als Tourist dort. Sind sie besser als andere Touristen oder Menschen? Sie waren Teil der Ausländer, die die "Landschaft und Toiletten überflutet" haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Augustusrex 08.08.2015, 12:44
36. Ganz einfach

Zitat von Eduschu
Was macht eigentlich so ein kopflastiges Ding, wenn es in schwere See gerät?
weiterfahren bis es wieder in ruhigerem Fahrwasser ist. Das hat nämlich eine sehr stabile Lage und kentert definitiv nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Gluehweintrinker 08.08.2015, 20:50
37. Die

Zitat von karlsiegfried
Wehe wenn dieses schwimmende Dorf mitten im Ozean, und nicht an der italiensichen Küste, mal ins kentern kommt. Das Geschrei wird riesengross sein.
Es sei Ihnen unbenommen, nicht an Kreuzfahrten teilzunehmen. Es stehen schließlich genügend andere Urlaubsformen zur Verfügung. Offenkundig gibt es aber für solche Schiffe einen Markt und genau deswegen braucht man sie.

"Kopflastiges Ding" wurde auch schon laienhaft gepöbelt. Wie viele von den zur Zeit fahrenden ca. 370 hochseetauglichen Kreuzfahrtschiffe kentern denn so pro Jahr in "schwerer See"? Abgesehen davon, dass Kreuzfahrtreedereien ihren Passagieren allzu heftiges Geschaukel ersparen wollen und daher kritische Schlechtwetterzonen umfahren, sind diese Schiffe eben nicht "kopflastig" - vermutlich meinten jemand einen "hohen Schwerpunkt". Dieser liegt unten und da gehört er auch hin.

Der Rumpf ist schwerer als die Aufbauten, alle schweren Technikbestandteile, von den Generatoren bis zu den Küchen und dem Theater sowie die Mannschaftsunterkünfte befinden sich unten und damit kippt in "schwerer See" gar nichts um.

Der Bau eines Kreuzfahrtschiffes hat die höchste Komplexität im Vergleich zu Tankern und Frachtern. Bis zu 1.000 Zulieferer sind just in time daran beteiligt, und die sitzen sämtlichst in Europa. Und daher wird auch in Zukunft Europa die Geburtsstätte dieser Schiffe sein.

Die Meyer-Werft wird zu klein? Keine Sorge, längst nicht alle Reedereien wollen mit 180.000 BRZ fahren, Holland-America zum Beispiel und auch andere bevorzugen kleinere Varianten, und Meyer kann nun in Finnland noch viel größer bauen. Es ist also alles im Lot auf'm Boot. Ahoi!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spaceteacher 02.10.2015, 11:55
38. Fehlverhalten des Managements AIDA Cruises

Ich hoffe es schmerzt bei Aida, wie kann man von einer Werft Abstand nehmen, die in der Vergangenheit die Topp Terminauslieferungen umgesetzt haben. Dann auf eine neue Werft zu setzen, die noch den Auftrag an Japanern vergeben haben um Kosten zu sparen! Es ist ein Jammer. Das Management sieht nur den eigenen -kurzlebigen- Profit. Dass das know-how an die Konkurrent geht, kann man nur den Kopf schuetteln. Als Deutscher muss man sich schaemen. Arme Deutschland. Globales Denken ist ok, aber die eigene Wirtschaft im eigenen Land halten, kommt kein Politiker oder Manager (nicht alle) nicht drauf. In Japan haelt man auch an eigene Produktion fest, but the new Generation of Germans, kann man in die Schuplade geben. Die Zukunft wird uns als know how Traeger den Gar ausmachen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 4