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Kanarische Inseln: Der einsamste Ort Fuerteventuras
Oliver Lück

Viele Ziegen, 15 Bewohner, keine Geschäfte: Cofete auf Fuerteventura ist ein seltsamer, menschenleerer Ort auf einer ansonsten überfüllten Insel. Weil nichts passiert, erzählt man sich dort Geschichten - über Außerirdische und Nazi-Offiziere.

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albert schulz 21.11.2014, 23:34
10. Wichtige Dinge erfährt man nirgends

„Weil nichts passiert, erzählt man sich dort Geschichten - über Außerirdische und Nazi-Offiziere.“Wie in Hamburg. So ist das eben in gottverlassenen Nestern, die keinerlei Verbindung zur Zivilisation haben. Im Moment ist dort wieder mal Altenbashing im Schwange. Das ist ähnlich langweilig wie das gegen Guttenberg oder Putin oder Assad und ähnlich gehaltvoll. Man will halt die Kinderchen begeistern, die als einzige dämlich genug sind, sinnfrei Zeug zu kaufen oder gottverlassene Gegenden zu besuchen. Oder Zeug zu schreiben. Etwa über öde Lavawüsten.Die Kanaren leben ausschließlich davon, daß das gewöhnliche Gesocks sich dort keinen Urlaub leisten kann.

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walburga.46 22.11.2014, 00:13
11. Schafft hier Zensursula im Nebenjob?

Wo bleibt mein Beitrag, der lediglich knallharte Fakten nennt, die jeder durchschnittlich Gebildete Einheimische auf Fuerteventura kennt?Langsam wird schon ein bisserl wie ..... (nach Belieben auszufüllen!)(

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urmedanwalt 22.11.2014, 03:28
12. Magisch

Schade, dass die American Star nicht mehr da ist. Das war ein nicht mal sehr altes Schiffswrack, das im Sturm mal vor der Westküste auf ein Riff gelaufen ist und dann 50 m vor der Küste lag. Wind und Strömung haben auch das beseitigt. Wer einmal von La Pared nach Ajuy gefahren ist, wird den Highway 1 in Kalifornien nicht mehr für die schönste Straße der Welt halten. Einfach mal irgendwo parken (wo es geht) und die Nase in den Wind halten. Da muss man nicht mal nach Cofete und sich eineinhalb Stunden (einfache Strecke) durchschütteln lassen.

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bierig 22.11.2014, 05:10
13. ???

Was fuer ein vollkommen oberflaechlicher, sinn-und nutzloser Artikel: Ich selbst war noch nie da und lese den Artikel, um mir eine gewisse Vorstellung machen zu koennen. Nun, gelesen habe ich ihn. Es fehlt mir zwar nicht an Phantasie, aber ich kann mir nun kaum mehr drunter vorstellen als vorher. Mein Hoffnungsschimmer waren die Bilder: Vielleicht....aber nein. Zugegebenermassen schoene Landschaft, aber ich vermisse Bilder eben dieses Dorfes, ist es da modern, windschiefe Huetten, sorry, aber ich kann mir nichts drunter vorstellen! Wie sind die Einwohner so beschaffen? Auch kein Bild. Die Kneipe? Auch nichts. Ich bin ja ungern am Noergeln, aber dieser Bericht ist an Langeweile und fehlendem Informationsgehalt wirklich nicht mehr zu ueberbieten. Was soll denn diese Aufzaehlung bewirken: "Nazis, U-Boote, Aliens"...geht's ein bisschen genauer? In der Schule haetten Sie fuer so einen Bericht eine 6 wegen Themaverfehlung bekommen. Ich werde jetzt das Dorf mal googeln, vielleicht bekomme ich da etwas Information.

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fd53 22.11.2014, 07:49
14. seltsam beschrieben

wir sind im August 1997 als Selbstfahrer mit 3 nagelneuen gemieteten Jeep Wrangler von La Pared nach Cofete und zurück gerollt. Damals durfte man den Weg nur mit geländegängigen Fahrzeugen benutzen, viele Touristen hatten Probleme und Reifenpannen auf dem Weg. Cofete war ruhig, aber nicht tod. Denn täglich gab es viele geführte Jeeptouren nach Cofete. Und so gab es dort auch reichlich Touristen und Geschäftemacher. Der Weg war beeindruckend, der Ort aber nicht. Ansonsten gab es auf der Insel viele absolut leere Straßen, deren einzige Benutzer wir waren. Eine Insel, wo mit EU-Fördermitteln am Fundort von fast jeder gefundenen Tonscherbe ein Museum gebaut wurde. Und wo Straßen von nichts vorbei an nichts nach nichts führen

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fd53 22.11.2014, 08:26
15. damals ideal zum Entspannen und Abschalten

Zitat von candido
in Corralejo im Nordwesten und an der Costa Calma vielleicht. Ansonsten besonders im Landesinneren karge, kaum bewohnte, biblisch anmutende Landschaften. Ideal um die Seele baumeln zu lassen. Bin im Januar wieder da.
Wir sind damals im August 1997 fast täglich mit unseren 3 neuen Corsa Mietwagen von La Pared zu der nur 5 km entfernten andere Küstenseite gefahren. Dort hatten wir damals immer 2000 m wunderbaren Sandstrand für uns allein. Übrigens: rechts hinter uns und natürlich hinter der Straße war dann ein langer Höhenzug, auf dem sich schon damals viele Windräder zur Stromerzeugung drehten.*Aber ich möchte dort nicht mehr hin. Zu viele Erinnerungen an meine traumhafte Evelyn würden wieder hoch kochen. Insbesondere an die Nacht vor ihrem Geburtstag und an dem Morgen am Frühstückstisch nach dieser Nacht. Denn am Morgen waren wir schon 4 ...

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ödi 22.11.2014, 14:15
16. @ albert schulz

Hin- und Rückflug ab € 180, Unterkunft € 24/Nacht, Mietauto € 150/Woche, Benzin € 1,08/l, Zigaretten € 13,50/Stange, Bier € 1,20, Kaffee € 0,60. Wer sich das nicht leisten kann, der gehört vielleicht tatsächlich zum ganz gewöhnlichen Gesocks und sollte dort Urlaub machen wo alle o.g. Artikel billiger sind. Oder zuhause auf dem Sofa bleiben.

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tangarra 22.11.2014, 15:16
17. Es muss zwei Cofete und zwei Fuerteventura geben!

Ich war am 13.12.2013 in Cofete auf Fuerteventura, wo ich mit einer TUI-Maschine als Pauschaltourist hingekommen bin.Ich habe am Wanderparkplatz am Beginn des Tal des Todes (oder so ähnlich) geparkt, bin auf dem von der EU finanzierten Wanderweg über den Pass nach Cofete und dann weiter zum Strand und zur Villa Winter gelaufen. Unterwegs begegneten mir jede Menge Individualwanderer und zwei geführte Wandergruppen.In Cofete war gegen Mittag die Hölle los, jede Menge verstaubte Geländewagen und Mietwagen von Avis und Goldcar, dazu noch diese kleine vierrädrigen Geländeautos von Adventure Tours und Horden von Radfahrern.Am Strand lagen weit verstreut jede Menge Touris und Spanier, die aufs Meer blickten, was irgendwie irritierend war, da die Wellen zu hoch zum Schwimmen oder Surfen waren. Über uns schwebten dann noch einige Gleitschirmflieger ... und das alles unter der Woche im Dezember!Übrigens, vor der Villa Winter hatte sich eine Besucherschlange gebildet, deshalb haben wir sie nicht besucht.Ich weiß nicht, wo der Autor gewesen sein will.

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fd53 22.11.2014, 16:53
18. die lag nicht bei Cofete

Zitat von urmedanwalt
Schade, dass die American Star nicht mehr da ist. Das war ein nicht mal sehr altes Schiffswrack, das im Sturm mal vor der Westküste auf ein Riff gelaufen ist und dann 50 m vor der Küste lag. Wind und Strömung haben auch das beseitigt. Wer einmal von La Pared nach Ajuy gefahren ist, wird den Highway 1 in Kalifornien nicht mehr für die schönste Straße der Welt halten. Einfach mal irgendwo parken (wo es geht) und die Nase in den Wind halten. Da muss man nicht mal nach Cofete und sich eineinhalb Stunden (einfache Strecke) durchschütteln lassen.
wir haben uns im August 1997 das genannte Wrack noch anschauen können. Übrigens hatten auch wir unser Quartier in einem der 2 Hotels in La Pared. Lustig damals dort die große lange Ortspromenade --- mit nichts daneben. Fuerteventura erlebten wir als Musterbeispiel eines Ortes der fragwürdigen EU-Fördergeldverbrennung. Und hat schon mal jemand die Zahl der Palmen im "Tal der 1000 Palmen gezählt"? 1997 waren es jedenfalls weniger als 100. Und obwohl die Insel sehr klein ist, sind wir in 10 Tagen mit den Corsa-Mietwagen satte 2000 km gerollt - wir sind also jede Straße mehrfach abgerollt, der Verkehr war ja extrem gering und ungewohnt die gebauten Lösungen für das Linksabbiegen. Die Fahrt nach Cofete dauert mit einem richtigen Jeep aber nur eine Stunde (je nach Gegenverkehr, wo man warten muss)

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fd53 22.11.2014, 17:01
19. bitte beruhige Dich

Zitat von tangarra
Ich weiß nicht, wo der Autor gewesen sein will.
Bekanntlich wurden auch schon die einige Verfasser der weltbekannten Reisebibel für Globetrotter als Lügner entlarvt, die niemals in dem von Ihnen beschrieben Land an den bewerteten Orten gewesen sind. Dazu gab es früher auch mal Berichte auf SPON. Ich selbst habe das auch schon auf Koh Chang erlebt und fand Jahre vorher meine Einschätzungen zu thailändischen Resort in dem Werk gewisser Thailand-Kenner wieder

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