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Kantiger Triebkopf: Bahn stellt IC-Nachfolger vor
DPA

Das neue Gesicht der DB ist kantig und etwas spitz um die Nase: Die Bahn hat ein Modell des neuen Fernzuges ICx vorgeführt. Der Nachfolger von IC und ICE soll sparsamer sein - geplant ist sein Einsatz aber erst für Ende 2016.

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einzel haft 18.09.2012, 20:35
50. ... stimmt, aber ...

Zitat von lafrench
und dann der Umstieg in den französischen TGV: ein leises Gleiten ohne Zittern, ein sanftes Rauschen durch die Landschaft in einer unvergleichlichen Geschwindigkeit.
Hat wohl seine Ursache in der Bevölkerungsdichte und dem föderalem System, ... hier. Echte und damit zusätzliche Schnellstrecken sind kaum baubar, weil immer irgend ein Dorf oder Erholungsgebiet im Weg steht, Regionalfürsten für die Querung einen Bahnhof und regelmäßigen Halt fordern, immer Tiere oder Pflanzen schützenswert sind etc. Ich bin noch immer erstaunt, dass HH - Lübeck vor wenigen Jahren elektrifiziert werden konnte, obwohl Bäume gefällt wurden. 2078 soll HH - Flensburg dran sein, über die Y-Trasse HH-HB-H, wird man ab 2053 wieder einmal nachdenken, immerhin 7 Jahre vor der Inbetriebnahme der Ausbaustrecke Würzburg - Nürnberg, nun gut 2053 wird die Autobahn A 26 von Stade nach HH erstmalig durchgängig zu befahren sein, 70 Jahre nach der ersten Planung.

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MGM128 18.09.2012, 21:21
51. TGV besser?

Zitat von lafrench
Ich bin niciht nationalistisch: aber wenn ich in den Sommerurlaub fahre, zittere ich im deutschen Uralt ICE immer .. der Speisewagen ruckelt, die Strecke von Berlin nach Paris ist der blanke Horror für den Reisenden, der es nicht gewöhnt ist, dass er durchgerüttelt wird... und dann der Umstieg in den französischen TGV: ein leises Gleiten ohne Zittern, ein sanftes Rauschen durch die Landschaft in einer unvergleichlichen Geschwindigkeit. Ich kann der deutschen Bahn nur wünschen, dass sie eines Tages auf die Idee kommen, den TGV zu importieren und ähnliche Trassen bauen werden. Denn der ICE ist eine echte deutsche Schande. Wenn ich mit europäischen Freunden unterwegs bin, entschuldige ich mich immer für diesen technischen Rückschritt. - Besonders den Franzosen gegenüber, die häufig sehr erstaunt über die miese Reisequalität sind.
Ich bin eine Weile mit dem TGV die Strecke München-Stuttgart gefahren - aber bin nach kurzer Zeit wieder auf die ICE umgestiegen. Ich fand den TGV ziemlich unbequem und wenn man im Zug arbeiten will im Verhältnis zum ICE eher beengend.

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berndine 18.09.2012, 22:03
52. i

Bin mit dem ICE von Heidelberg nach Leipzig gefahren und das nie schneller als 120 km/h.
Ein Traum!

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DerBlicker 18.09.2012, 22:06
53. das stimmt nicht

Zitat von MGM128
Ich bin eine Weile mit dem TGV die Strecke München-Stuttgart gefahren - aber bin nach kurzer Zeit wieder auf die ICE umgestiegen. Ich fand den TGV ziemlich unbequem und wenn man im Zug arbeiten will im Verhältnis zum ICE eher beengend.
Dafür ist der TGV sonst viel besser als der ICE, er ist schneller, leiser und liegt viel besser in den Kurven.

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dale_gribble 18.09.2012, 22:12
54.

Zitat von limrz
Für einen Umzug bevorzuge ich eine Spedition/Möbelwagen.
Wenn ich fuer 8 Wochen nach Suedamerika fliege z.B. habe ich einen grossen Rucksack und einen Rollkoffer dabei. Im Flugzeug kein Problem.
Rail&Fly wuerde ich damit nicht machen wollen.
Mit dem OPNV in dem Schwellenland in das ich reise ist die Mitnahme dieser Gepaeckstuecke auch absolut kein Problem.

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Oliver Gnutz 18.09.2012, 22:14
55.

Zitat von bjuv
ist laut AGB und auf Anfrage bestätigt gar nicht erlaubt. Höchstens eine Laptoptasche. Deshalb ist ein Fly-and-Rail-Ticket eigentlich Betrug, denn wer reist schon ohne Koffer zum Flughafen? Lösung der DB: Gepäcktransport per LKWvon zu Hause INNERHALB VON 2 TAGEN!!! Meine Lösung: Mietwagen - ist auch billiger.
Schön dass das mal jemand bemerkt und anmerkt.

Ich dachte schon ich wäre diesbezüglich der Einzige...

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a1001 18.09.2012, 22:56
56. Titel

Zitat von erlachma
Ich wüsste schon gerne, wie Sie je einen großen Koffer plus je einen Handtrolley für zwei Personen auch nur in der Nähe der 2 Sitzplätze unterbringen. Wegen der Diebstahlgefahr ist eine Ablage des Gepäcks in den Gepäckbuchten nicht möglich. Wie machen Sie das also?
Bevor ich zwei Koffer hinter mir herziehe, würde ich über den Gepäckservice nachdenken.

Aber der andere Punkt ist noch besser: Diebstahlgefahr! Mich würde mal interessieren, ob es eine - am besten von der DB unabhängige Studie - dazu gibt.
Für meinen Teil machen sich die Leute hier wieder unnötig Angst. Bin sehr häufig mit dem Verein unterwegs, stelle mein Gepäck dahin wo Platz ist, mache ein langes Nickerchen, gehe ins Bistro und hab meinen Koffer am Zielort noch immer wieder gefunden. Auch im "bahnophilen" Bekanntenkreis ist mir noch kein Kofferdiebstahl untergekommen.
Kann mir auch kaum vorstellen, dass es sich lohnt ein vergleichsweise teures Fernverkehrticket zu lösen, aus einem großen Gepäckhaufen per Lotterie maximal zwei Koffer zu entwenden, um dann fern der Heimat in einem Haufen dreckiger Wäsche nach vermeintlichen Wertsachen zu wühlen. Vielleicht lohnt sich das von Frankfurt Hbf zum Flughafen, da ist die Wäsche wohl noch sauber...

Viele Worte für eine kurze Meinung: Nicht immer ins Hemd machen und auch unserer verlotterten Menschheit ein wenig Grundertrauen entgegen bringen!

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Moewi 19.09.2012, 23:02
57.

Zitat von einzel haft
Hat wohl seine Ursache in der Bevölkerungsdichte und dem föderalem System, ... hier. Echte und damit zusätzliche Schnellstrecken sind kaum baubar, weil immer irgend ein Dorf oder Erholungsgebiet im Weg steht, Regionalfürsten für die Querung einen Bahnhof und regelmäßigen Halt fordern, immer Tiere oder Pflanzen schützenswert sind etc.
Vor allem stehen meistens keine Naturschutzgebiete, sondern durchentwickelte Ballungsräume im Weg.
Ohne Häme kann man problemlos feststellen, dass D und F komplett unterschiedliche...Lebensraumstrukturen aufweisen, welche für das Eisenbahnnetz nicht folgenlos geblieben sein KÖNNEN.
Aufgrund des lange vorherrschenden Zentralismus ("Paris ist alles, alles andere ist nichts") sieht es in F tatsächlich ziemlich anders aus als in D, langjähriges Weltzentrum der Kleinstaaterei ;o)

Zur Begründung:
Deutschland mit 80 Mio Einwohnern zählt 80 Grossstädte(->im weiteren als "GS", per def.: >100.000 Ew), Frankreich mit 65 Mio EW (=4/5 von 80) 35 GS (->Erwartungswert bei theoret. "struktureller Gleichheit": 64 GS).
Die 10 grössten Städte Fs (tschulligung, aber wir haben kein apostrophiertes Genitiv-s) kommen auf addierte 5,5 Mio EW
, die 10 grössten GS Ds auf 10,9 Mio EW.
Cottbus, bei uns auf Rang 80, käme in F auf Platz ~39.
Unsere Grossstädte kommen zusammen auf 25 Mio EW, auf Berlin selbst entfallen davon 1/7.
In F kommen alle GS auf 9,4 Mio., wobei wiederum ein Viertel auf Paris entfällt.

-> Deutschland hat relativ sehr viel mehr grosse Städte, die untereinander verbunden sein wollen und müssen, als F mit ein paar grossen Zentren, zwischen denen das Landleben blüht (ohne jede Wertung, ich liebe sowohl D als F, Europa ist nichts ohne einen von beiden).

Ein Vergleich oder auch nur die Erwartung einer Vergleichbarkeit der Bahnverkehre oder -strukturen scheidet von vornherein aus, wir leben einfach zu unterschiedlich.

Ein TGV, der Lyon links liegen lässt um nach Marseille oder Nizza zu düsen ist das eine. Aber soll man das wirklich mit zwischengelagerten Ballungsräumen wie Rhein-Main, Rhein-Neckar, Stuttgart, Nürnberg teilweise auch in addierter Form o.ä. vergleichen?
Ich sag's mal so: Bei uns leben einfach zu viele Menschen "auf der Strecke", als dass man die vielgescholtenen Zwischenhalte ignorieren könnte.

Quellen:
Liste der Städte in Frankreich
Liste der Großstädte in Deutschland

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a1001 19.09.2012, 23:04
58. Titel

Zitat von dale_gribble
Wenn ich fuer 8 Wochen nach Suedamerika fliege z.B. habe ich einen grossen Rucksack und einen Rollkoffer dabei. Im Flugzeug kein Problem. Rail&Fly wuerde ich damit nicht machen wollen. Mit dem OPNV in dem Schwellenland in das ich reise ist die Mitnahme dieser Gepaeckstuecke auch absolut kein Problem.
Wenn Sie 8 Wochen in Südamerika bleiben, dann können Sie die Rail&Fly Tour ja maximal 6 mal im Jahr machen, wenn sie noch ein paar Tage Zuhause verbingen wollen. Da kann man mit seinem Gepäck schon mal etwas improvisieren in einem Gefährt, das für die Platzansprüche der meisten anderen Fahrgäste im Rest des Jahres ausgelegt ist.

Aus Interesse: Von welchem ÖPNV in Südamerika sprechen Sie? Oder meinen sie vielleicht die Überlandbusse? Schönes Reisen, aber eben ein ganz anderes Konzept. Davon abgesehen ist der Fernverkehr der Bahn auch kein ÖPNV...

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a1001 19.09.2012, 23:08
59.

Zitat von DerBlicker
Dafür ist der TGV sonst viel besser als der ICE, er ist schneller, leiser und liegt viel besser in den Kurven.
Werde hoffentlich in diesem Jahr noch meine erste TGV Tour machen, dann kann ich bei diesem Vergleich auch endlich mitreden. Wenn der tatsächlich besser läuft als ein aktueller (sic!) ICE, dann Hut ab Frankreich!
Auf das "schneller" würde ich aber nichts geben, da es nahezu immer am Untergrund liegt. Die hochgezüchteten Rekordfahrten sind ja gerade fürs Guiness-Buch aussagekräftig genug...

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