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Katastrophentourismus: Ukraine öffnet Tschernobyl für Besucher

Abenteuerurlaub am Unglücksreaktor: Die Ukraine will ab 2011 Reisen nach Tschernobyl anbieten. Angeblich ohne Gefahr sollen Besucher dann das Gelände der größten Atomkatastrophe alles Zeiten besichtigen können - die Regierung hofft auf eine Million Besucher pro Jahr.

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Sternencolonel 14.12.2010, 15:00
1. Einfallsreich

Eines muss man den Osteuropäern lassen, einfallsreich sind sie, wer würde bei uns auf die Idee kommen Tschernobyl zur Touristen Attraktion zu machen ?
Bleibt nur zu hoffen das die Touren wirklich unter Berücksichtigung der Gefährlichkeit ausgearbeitet werden und das die Tourguides nicht für ein paar Dollar/Euro auch nen Abstecher machen.

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Dunkeltroll 14.12.2010, 15:10
2. was

soll daran neu sein? für hiesige angehörige ausländischer vertretungen werden touren nach tschernobyl seit jahren angeboten. wers braucht, bitte.

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frubi 14.12.2010, 15:35
3. .

Zitat von sysop
Abenteuerurlaub am Unglücksreaktor: Die Ukraine will ab 2011 Reisen nach Tschernobyl anbieten. Angeblich ohne Gefahr sollen Besucher dann das Gelände der größten Atomkatastrophe alles Zeiten besichtigen können - die Regierung hofft auf eine Million Besucher pro Jahr.
Dann spenden wir Steuerzahlern den MdB´s, die für die Laufzeitverlängerung gestimmt haben, einen Erholungsurlaub in der schönen ukrainischen Landschaft. Als Highlight darf dann jeder MdB`s ein 2-köpfiges Wildschwein erschießen. Angie sperren wir einfach im Betonkäfig, zusammen mit Großmann und Co., ein.

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Olaf 14.12.2010, 16:03
4. Wetten?

Zitat von sysop
Abenteuerurlaub am Unglücksreaktor: Die Ukraine will ab 2011 Reisen nach Tschernobyl anbieten. Angeblich ohne Gefahr sollen Besucher dann das Gelände der größten Atomkatastrophe alles Zeiten besichtigen können - die Regierung hofft auf eine Million Besucher pro Jahr.
Und der größte Teil davon wird aus Deutschland kommen

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graubärtchen 14.12.2010, 16:15
5. Und sie kommen alle strahlend zurück!

Zitat von frubi
Dann spenden wir Steuerzahlern den MdB´s, die für die Laufzeitverlängerung gestimmt haben, einen Erholungsurlaub in der schönen ukrainischen Landschaft. Als Highlight darf dann jeder MdB`s ein 2-köpfiges Wildschwein erschießen. Angie sperren wir einfach im Betonkäfig, zusammen mit Großmann und Co., ein.
Und dann strahlen alle: Unsere "sachkundige" Staatssekretärin Katharina Reiche kann nun vor Ort studieren, wovon sie immer schwafelt. Vielleicht kommt sie bei ihrem Besuch auf neue Ideen: Ein Endlager muss nicht unbedingt unterirdisch sein: eine Art Kathedrale tut's auch, passt sogar besser zum C im Parteinamen. So gewinnt das Ganze eine Note, die nachfolgende Generationen daran erinnert, wer es verbockt hat.

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leser008 14.12.2010, 16:39
6. Erstaunt

Ich hatte angenommen, dass es das längst gibt. Ich kenne zwei Leute, die schon vor Jahren eine Tour zu dem Reaktor gemacht hatten. Tolle Bilder, kennt man ja noch alles aus dem Fernsehen, von damals.

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gunman 14.12.2010, 17:01
7. Wunderbares Endzeitgelände

Wunderbares Endzeitgelände. Sollte man zum Weltkulturerbe machen.

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manta 14.12.2010, 17:41
8. ---

Ich war 2008 dort und habe ein Tour mitgemacht. Ich verstehe nicht dass hier steht, dass die Touren illegal seien. Ich habe dort ein Dokument unterschrieben welches aussagt, dass das ganze nicht ungefährlich ist und man sich an die dort aufgestellten Regeln zu halten hat.
Da waren sehr interessante Leute dabei, viele Hobbyfotographen aber auch technisch versierte. Ich kann das insgesamt nur empfehlen. Vorm Reaktor hatte es etwa 1000µR/h also etwa 80 bis 100 fache der "normalen" Hintergrundstrahlung. Aber dort ist man eh nicht lange. Die längste Zeit läuft man in Pripyat rum, schaut sich das Riesenrad an oder steigt auf das alte Hotel und hat einen schönen Überblick. Man sieht von da aus sogar die gigantische DUGA-3 Anlage (http://de.wikipedia.org/wiki/Woodpecker)
Ich würde gerne nochmal hin am besten eine private Tour für mehrere Tage, da man an einem Tag einfach zu wenig sieht. Immerhin war das eine 50.000 Einwohner Stadt.

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karsten112 14.12.2010, 18:05
9. .

Zitat von graubärtchen
Und dann strahlen alle: Unsere "sachkundige" Staatssekretärin Katharina Reiche kann nun vor Ort studieren, wovon sie immer schwafelt. Vielleicht kommt sie bei ihrem Besuch auf neue Ideen: Ein Endlager muss nicht unbedingt unterirdisch sein: eine Art Kathedrale tut's auch, passt sogar besser zum C im Parteinamen. So gewinnt das Ganze eine Note, die nachfolgende Generationen daran erinnert, wer es verbockt hat.
Wisseenschaftler fordern schon heute auch ein oberirdisches Endlager in D zu überdenken.
Wer weis welche Technik in Zukunft entwickelt wird, dann ist es zu spät und der strahlende Müll ist vergraben und vergessen.
Ich sehe kein Problem darin ein gesichertes oberirdisches Endlager inmitten einer Eon-Managerkolonie einzurichten.

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