Forum: Reise
Kihnu in Estland: Die Insel der Stille
Andrea Jeska

500 Einwohner und zwei Geschäfte fürs Nötigste - auf der Ostseeinsel Kihnu gibt es nicht viel. Trotzdem hat sich eine junge Frau aus der Großstadt entschieden, hier ein neues, langsames Leben zu beginnen.

ClaudiaK 30.03.2018, 01:19
1.

Eine Auszeit auf Kihnu, der Insel der Stille, klingt verlockend - raus aus der Großstadthektik in die Langsamkeit - doch wirklich dort zu leben steht noch auf einem anderen Blatt. Lange Winter können sehr lang werden - vor allem auf einer wenig bewohnten Insel - zum Glück folgt nach dem Winter eines Tages doch das Frühlingserwachen mit der Auferstehung der Natur - auch auf einer Insel, auf der die Zeit stehen geblieben zu sein scheint.

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bronstin 30.03.2018, 23:11
2. Guter Artikel

aber die Autorin kommt wohl eher aus keinem kleinen Dorf (die gibts übrigens auch hierzulande). Ich will nicht meckern, aber wer nicht direkt an der Autobahn wohnt, dem sollte das in '''kleinen''' Dörfern bekannt vorkommenen. Das mit dem Licht war übrigens Mitte der 90er im Baltkum - abgesehen von ganz wenigen großen Städten - Usus... Habe nie wieder so finstere Nächte erlebt. MfG

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isikat 31.03.2018, 13:48
3. Es klingt für mich soooo verlockend,

aber ein solches Leben kann man nur führen, wenn man körperlich gesund und beweglich und dadurch auch in der Lage ist, seine Nahrung selbst anzubauen. Mit körperlichen Gebrechen kann man sich ein solches Leben leider nicht leisten - noch dazu, wenn keine schnelle medizinische Hilfe in Notfällen zur Verfügung steht. Vor langen Wintern hätte ich keine Angst - ich habe mich noch nie in meinem Leben gelangweilt. Auch dann nicht, wenn ich monatelang allein daheim war.

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