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Klimadebatte: Warum ich nicht mehr fliege
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Eine Vielfliegerin war sie nie - trotzdem hat Meike Lobo sich entschieden, auch auf ihren einzigen Urlaubsflug pro Jahr zu verzichten. Hier erklärt sie, warum ihr trotzdem nichts fehlt.

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tmmk 13.07.2019, 13:07
1. Europa erleben

Man kann wunderbar in Deutschland Urlaub machen. Aber ich finde es auch wichtig, dass wir als Europäer zusammenwachsen. Dazu gehört eben auch andere Länder und Kulturen kennenzulernen und Freundschaften mit anderen Europäern zu knüpfen. Wenn jeder nur noch im Heimatland Urlaub macht wird mehr und mehr das Verständnis für die Probleme unserer Nachbarn zurückgehen und Europa wird kleinstaatlicher und nationalistischer... ich fände diese Entwicklung schade und fände es schön wenn der europäische Austausch erleichtert würde und nicht die Flugtickets künstlich verteuert werden!

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AFH 13.07.2019, 13:09
2. ..

Richtig. Ich bin seit 2003 nicht mehr geflogen - und in meinem ganzen Leben nur insgesamt sechs mal. Ferien kann man auch mit der Bahn machen.

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hibee 13.07.2019, 13:12
3. Kann man so machen

Wir machen seit einigen Jahren nur Urlaub in Mitteleuropa, zugegebenermaßen mit dem Auto. Man kann viel erleben und es stimmt schon, die Qualität eines Urlaubs hängt nicht von der Entfernung zum Wohnort ab. Andererseits wird man ohne Flugreisen viele Ziele in seinem Leben niemals sehen. Die deutsche Küste ist schön, es war aber auch ein Erlebnis einmal in Australien gewesen zu sein. Vielleicht sollte man sinnvoll planen, vor allem für kurze Stecken keine Flüge. Auf ein, zwei ausgewählte Fernreisen im Leben hätte ich aber ungern verzichtet.

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kraftmeier2000 13.07.2019, 13:14
4. Nach Kärnten

kommt man sicher auch auf anderem Wege, wozu muss man da fliegen?
Somit verstehe ich auch den Text nicht so richtig, oder bin vielleicht au zu … .
Ich werde mir den einen Urlaub (Flug) im Jahr sicher nicht vermiesen lassen so Er denn ansteht, und Urlaub im In- und Umland mache ich schon Zeit meines Lebens jedes Jahr, da brauchte es die CO² Diskussion gar nicht..

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Koana 13.07.2019, 13:17
5. Sollte dies ein authentischer Bericht sein....

..gratuliere ich der Autorin, ich sehe die Dinge bezüglich Freude und Glück in meinem Lebensraum seit 40 Jahren so, als Mensch habe ich nicht die Eigenart in Ozeanen um die Welt zu schwimmen, oder mit den Jahreszeiten durch die Lüfte zu ziehen.
Es wäre sicher spannend, doch noch ist der Mensch nicht in der Lage sich all dies zu erlauben, ohne seine Lebensgrundlagen zu zerstören.
Fortschritt ist erst sinnvoll, wo er den Lebensraum bereichert und bewahrt, nicht ihn vernichtet.
Der Mensch hat seinen Spieltrieb leider nicht unter Kontrolle.

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klapo 13.07.2019, 13:19
6. Tinneff

Meine Güte, möchte man der Autorin zuraunzen, wie dramatisch. Dann nimm doch die Bahn oder den Flixbus nach Österreich. Oder bemüh eine online Mitfahrzentrale. Nachbarländer hat man früher vor den Billigflügen fast nur so bereist. So ist der Artikel nur Wasser auf die Mühlen derjenige die über den Verzicht jammern wollen. Umweltfreundliche Alternativen finden ist das Gebot der Stunde.

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christian77 13.07.2019, 13:20
7. Lobenswert, das muss sich auch finanziell lohnen

Der Flugverkehr gehoert gedeckelt. Jeder hat den gleichen Anspruch zu fliegen( zum Beispeil einen Fernflug alle 3 Jahre), fliegt er gar nicht, koennte er sein Flugrecht versteigern. Wer also mehr fliegt, muss denjenigen bezahlen der auf das Fliegen verzichtet. Direkt, ohne das der Staat irgendetwas umverteilt. Verzicht wuerde sich finanziell lohnen!

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Gemein und Geheim 13.07.2019, 13:21
8. Sie beeinflussen 2-3% des CO2 Ausstosses

Ich will der Autorin nicht das gute Gefuehl nehmen, aber sie beeinflusst nur einen sehr kleinen Treiber des CO2 Ausstosses. Es waere besser darauf hinzuwirken, dass die Industrie und die Energieerzeugung weniger CO2 produziert. Diese haben einen hohen Anteil an der CO2 Produktion und jede Verringerung hier hat einen wesentlich groesseren Einfluss.

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Gluehweintrinker 13.07.2019, 13:22
9. Völkerverständigung als willkommene Rechtfertigung

ZITAT: "Man kann wunderbar in Deutschland Urlaub machen. Aber ich finde es auch wichtig, dass wir als Europäer zusammenwachsen. Dazu gehört eben auch andere Länder und Kulturen kennenzulernen und Freundschaften mit anderen Europäern zu knüpfen. Wenn jeder nur noch im Heimatland Urlaub macht wird mehr und mehr das Verständnis für die Probleme unserer Nachbarn zurückgehen und Europa wird kleinstaatlicher und nationalistischer... "

Welche Art Völkerverständigung praktiziert denn der "Resident" in seiner deutschen Kolonie auf Teneriffa, der Ballermann-Dauerbetanker oder der All-Iclusive-Urlauber in der Karibik? Kommt es zwischen den vielen Venedigbesuchern und Einheimischen zu einem interkulturellen Austausch? Ich fürchte, dass jeder für sich seine ganz individuellen Ausreden zusammenstrickt, um das unnachhaltige Reiseverhalten zu rechtfertigen. Ohne Preisimpulse steigender Wirksamkeit wird es nicht gehen.

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