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Klimadebatte: Warum ich nicht mehr fliege
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Eine Vielfliegerin war sie nie - trotzdem hat Meike Lobo sich entschieden, auch auf ihren einzigen Urlaubsflug pro Jahr zu verzichten. Hier erklärt sie, warum ihr trotzdem nichts fehlt.

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deutschmarc 13.07.2019, 13:24
10. Austausch mit anderen Kulturen

Sehr geehrte Frau Lobo, natürlich möchte ich Ihre Entscheidung respektieren. Wenn aber alle Mebschen entscheiden (oder entschieden werden) nicht mehr zu fliegen, was ist dann mit dem Kennenlernen anderer Kulturen. Auch Verletzungen von Menschenrechten, Unweltzerstörung verlieren Ihren Schrecken, wenn sich die Menschen in ein deutlich kleineres Umfeld zurückziehen. Verzichten wir doch lieber auf 1-2 Grad Heizungswärme und sorgen wir für Flugzeuge, die weniger verschmutzen.

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kiprof 13.07.2019, 13:24
11. Gratuliere!

Die Autorin hat es geschafft, den Weg zur Glückseligkeit zu finden und dieser Weg liegt in einem selbst. Man muss nur akzeptieren, anders sein Glück zu finden - es ist so einfach. (Wobei sie schon auch mal wieder nach Kärnten darf, auch eine Bahnreise hat ihren Reiz, wenn man sich Zeit gibt und ggf. dazwischen auch mal übernachtet. Für den Neugierigen gibt es keinen Ort, der uninteressant ist.

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N12724 13.07.2019, 13:24
12. Interessante Einstellung...

... das das Flugzeug, in dem sie dann gesessen hätten, so oder so abfliegt. Aus meiner Sicht ist diese Einstellung eine Art Selbetsanktionierung ohne nennenswerten Effekt auf die Welt. Es bleibt natürlich die eigene Entscheidung aber jetzt mal ehrlich: „Was nützt einem die Welt, wenn man sie nicht sehen kann?“

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schaeferchr 13.07.2019, 13:27
13. Unglaubwürdig

Ja, wir werden künftig auf vieles verzichten müssen, wenn wir das Klima schützen wollen. So langsam wird das zum Glück begriffen. Dass die Autorin, die scheinbar nie über Kärnten rausgekommen ist, darüber referiert, dass keine Fernreisen eigentlich auch kein Verzicht sind, macht den Artikel allerdings vollkommen unglaubwürdig. Wer nie die Welt gesehen hat und auch kein Interesse daran hatte, für den ist der Verzicht auf Fliegen sicherlich auch keine große Einbuße.

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Québec 13.07.2019, 13:27
14. Ich fliege viel und gerne

Rein aus beruflichen Gründen fliege ich mehrmals im Jahr zu verschiedenen Kontinenten. Ich werde meinen Beruf und die Wertschöpfung die mein Unternehmen mit 800 Mitarbeiter für die Volkswirtschaft erwirtschaftet mit Sicherheit nicht wegen Klimaromantikern aufgeben. Was würde passieren wenn die ganze Welt morgen nicht mehr fliegen würde? Sämtliche Volkswirtschaften würden nicht mehr funktionieren. Aber Hauptsache mein ergießt seine Verwirrungen auf SPON.

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hwmueller 13.07.2019, 13:29
15. Ihren Populismus in allen Ehren!

Aber sind Sie Vegetarierin? Haben Sie schon einmal ein Auto besessen? Wie heizen oder kochen Sie?
Auch wenn ich die Gedanken über weniger Verbrauch, schon aus christlichem Reflex für richtig halte, stößt es mir aber immer wieder sauer auf, das meine Mitmenschen sich so locker und moralisch überhoben fühlen, auf die individuell einfachsten Dinge zu verzichten.
Sportlich wird diese Denke glg. bei den kleinen Mainstreamkirchen zur Fastenzeit.
Allem wohnt der Pathos den wohlfeilen Bildes gegenüber dem Schöpfer inne.
Fakt ist, weniger ist mehr. Dafür brauche ich keine Leid- und Leitwölfinnin. Daher Frau Lobo, ein schlechtes Gewissen ist keinE guteR BeraterIn!

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mcflue 13.07.2019, 13:30
16. „Magisches Glück“ in Österreich

Wie schön, dass es Menschen gibt, die auf solche Momente bei Nachbars zu verzichten bereit sind, von fernen Ländern und noch fremderen Kulturen gar nicht zu reden. Mögen ihnen noch einige folgen! Sie stärken die einheimische Gastronomie und entlasten Menschen wie mich, mit ihrem Bedürfnis, die Welt zu sehen.

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sa7ra9 13.07.2019, 13:30
17. x

Vlt. hat, die Dame ja einfach nur Angst vorm Fliegen und hat mit der im Genick sitzenden "Klimakrise", die perfekte Ausrede gefunden ... kann sein muss, aber nicht sein.

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*Querdenker* 13.07.2019, 13:31
18. Meine Rede seit Jahren ...

Solange ich nicht alle deutschen Mittelgebirge kenne, brauche ich nicht ins Ausland. Ich bin vom Auto- und Flugurlaub auf Motorradurlaub und dann auf Fahgrradurlaub und weiter auf Wanderurlaub umgestiegen.

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_gimli_ 13.07.2019, 13:33
19.

Unsere indischen Freunde hier in Mittelfranken bekommen gerade Besuch von der Familie. Sie starten eine dreiwöchige Ferientour durch Europa. In Summe 11 Flugreise-Stationen. Eine aus Mittelamerika stammende, gut situierte Familie, deren Sohn mit meinem zusammen Fußball gespielt hat , zieht gerade zurück nach Mittelamerika. Abschiedssatz: "Wir sehen uns aber jeden Sommer, wenn wir Urlaub in Europa machen." Meine Freunde aus den USA fliegen geschäftlich innerhalb der USA im Prinzip wöchentlich. Fazit: Die Welt dreht sich nicht um uns und das Flugaufkommen wird weiter steigen: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/311643/umfrage/flugverkehr-entwicklung-nach-rpk-weltweit/
Noch ein Fazit: Es wird derjenige gewinnen, der lernt, mit dem Klimawandel klarzukommen, nicht derjenige, der gegen das Unvermeidliche kämpft.

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