Forum: Reise
Klimadebatte: Warum ich nicht mehr fliege
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Eine Vielfliegerin war sie nie - trotzdem hat Meike Lobo sich entschieden, auch auf ihren einzigen Urlaubsflug pro Jahr zu verzichten. Hier erklärt sie, warum ihr trotzdem nichts fehlt.

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holger.becker 13.07.2019, 13:53
40. Mehr Nachtzüge!

Vor ein paar Jahren saß ich mit zwei Freunden auf einem Berg in Mexiko und glückte im ein wunderschönes, tiefes Tal. Dabei kam uns det Gedanke, dass es in Deutschland sicherlich auch schöne Berge mit tollen Tälern gibt. Ja, es gibt sie, und ich hab' nach über 10 Jahren noch nicht alle gefunden.

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dasmagazin2017 13.07.2019, 13:54
41. Wie fundamentalistisch die Debatte wohl noch wird?

Wer so handeln will, der soll das tun, aber bitte nicht andere verteufeln, die einmal im Jahr in den Urlaub fliegen. Das Reisen in ferne Länder erweitert den Horizont und lässt einen andere Völker besser verstehen und das ist bitter nötig. Wie schlimm es ist, wenn große Teile der Bevölkerung nur das eigene Land kennen, sieht man an den USA: null Einfühlungsvermögen und Verständnis für andere Völker und Sitten.

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Little_Nemo 13.07.2019, 13:55
42. Wertschöpfung bis zur Werterschöpfung

Zitat von Québec
Rein aus beruflichen Gründen fliege ich mehrmals im Jahr zu verschiedenen Kontinenten. Ich werde meinen Beruf und die Wertschöpfung die mein Unternehmen mit 800 Mitarbeiter für die Volkswirtschaft erwirtschaftet mit Sicherheit nicht wegen Klimaromantikern aufgeben. Was würde passieren wenn die ganze Welt morgen nicht mehr fliegen würde? Sämtliche Volkswirtschaften würden nicht mehr funktionieren. Aber Hauptsache mein ergießt seine Verwirrungen auf SPON.
Wer sagt, dass ab morgen niemand mehr fliegen darf? Es wäre aber ganz sicher ein Fortschritt, wenn das Fliegen auf das absolut Notwendige beschränkt würde, bis vielleicht umweltverträgliche und praktikable Alternativen entwickelt werden. Sie mögen es ja für naiven Romantizismus halten, wenn manche die Zukunft ihrer Nachkommen nicht für ein bisschen gedankenloses Herumgefliege opfern wollen. Andere würden es hingegen Verantwortungsbewusstsein nennen. Ohne Maß Ressourcen verbraten und die Umwelt zumüllen, ohne sich dabei Gedanken über die Folgen zu machen ist ganz sicher keine erwachsene Haltung und wird auf lange Sicht auch ganz sicher nicht zum Funktionieren von Volkswirtschaften beitragen. Ganz im Gegenteil.

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jhertweck 13.07.2019, 13:55
43. Man kann es nicht mehr hören..

Der Flugverkehr hat gerade mal einen verschwindend geringen Anteil von 2,5% an den jährlichen CO2 Emissionen - im direkten Vergleich mit der Industrie, Landwirtschaft und dem Strassenverkehr ein gerade lächerlich geringer Wert. Nichtsdestotrotz muss mittlerweile trotzdem jeder selbsternannte Klimaschützer seinen Verzicht auf Flugreisen in alle Welt hinausposaunen ähnlich wie bsw jene Veganer, die auf Grillfesten alle anderen Gäste belehren wollen wie man heute denn noch Fleisch essen könne.

Als Vielflieger mache ich pro Jahr ca. 60 Flüge (wovon ca. 40 privat und 20 geschäftlich sind) - und nein, ich habe nicht den Ansatz von einem schlechten Gewissen deswegen.

Wenn die Autorin wirklich glaubt mit Reisen innerhalb Mitteleuropas ihren kulturellen Horizont genauso erweitern zu können wie mit weltweiten Reisen, kann ich ihr da nach Reisen in über 70 Länder auf allen 6 Kontinenten, auch weit abseits der touristischen Pfade und immer in Interaktion mit der einheimischen Bevölkerung, nur auf das entschiedenste widersprechen. Darüber hinaus ist gerade in vielen Entwicklungsländern die Bevölkerung zwingend auf die Einnahmen durch den Tourismus angewiesen.

Aus was für Gründen auch immer scheint sich die Fliegerei aber mehr und mehr zum neuen Lieblingshassobjekt der selbsternannten Klimaschützer herauszukristallisieren, wobei ganz bewusst sämtliche positive Effekte ausgeblendet werden. Neben den oben genannten bsw das nahezu keine andere Industrie in den vergangenen Jahrzehnten derartige Spritersparnisse pro Passagier/100km erzielt hat - Werte von denen die Automobilindustrie oder die Schifffahrt meilenweit entfernt sind.

Wo sind die Artikel die Tag für Tag Schwerindustrien anprangern, wo die täglichen Artikel gegen Kreuzschifffahrten?

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stiller_genießer 13.07.2019, 13:55
44. In China fällt ein Sack Reis um

Wer ist denn diese Meike Lobo? Ich bin mit den Stars und Sternchen nicht so vertraut.
Man lebt also in Berlin. Wenn man schon die Leser belehren will, stellen sich folgende Anschlußfragen: Gibt es noch einen Diesel oder einen SUV im Haushalt? Welche Erfahrungen gibt es mit Lastenrad oder Elektroauto? Immerhin muß man ja zum Parsteiner See und zurück kommen. Mit Öffentlichen geht das jedenfalls nicht.

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<yyy> 13.07.2019, 13:56
45. Lieber Québec

Sie gehören wohl zu den Menschen, die es immer noch nicht verstanden haben. Mensch braucht Welt, Welt braucht nicht Mensch.

Aber auch Sie werden es noch verstehen, wahrscheinlich erst, wenn es zu spät ist. Dann gehören Sie vielleicht zu denen die sagen, die anderen seien Schuld an der Misere und ducken sich weg.

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Koana 13.07.2019, 13:56
46. Verzicht lohnt sich.....

Zitat von christian77
Der Flugverkehr gehoert gedeckelt. Jeder hat den gleichen Anspruch zu fliegen( zum Beispeil einen Fernflug alle 3 Jahre), fliegt er gar nicht, koennte er sein Flugrecht versteigern. Wer also mehr fliegt, muss denjenigen bezahlen der auf das Fliegen verzichtet. Direkt, ohne das der Staat irgendetwas umverteilt. Verzicht wuerde sich finanziell lohnen!
..... da er das Leben bereichert! Doch für die meiste hier dürfte das eine absurde Aussage sein.
Würden nicht nur sehr wenige Menschen den phantastischen Raum zwischen den Portalen Geburt und Tod des eigenen Körpers konkret empfinden, wäre die Welt eine andere.
Für viele ist jedoch das gefühlvolle Verweilen in Momenten eine Art dunkle vielleicht sogar ab und an fühlbar, doch keinesfalls als Lebenssinn fassbar.
Der Mensch ist nur ein temporäres Erscheinungsbild, er interagiert permanent mit seiner Umgebung, für mich bedeutet dies, mich möglichst achtsam und harmonisch in dieser Umgebung einzufinden, Geld spielt dabei keine Rolle, Geld ist lediglich ein Mittel mich zu domestiziere und als Nutzwesen zu verbrauchen.
Meine mir vertrauten Räume habe ich gefunden, sie heissen mich willkommen, ich bin Teil dieser ganzen Gemeinschaft, nicht mehr und nicht weniger und ich bin einfach nur enttäuscht, dass die Mitmenschen fast nie, ähnlich empfinden, und sollten sie es tun, verleugnen sie ihre Gefühle, um in diesem Irrsinn der Ausbeutung bestehen zu können.

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xxgreenkeeperxx 13.07.2019, 13:56
47. Das waren noch Zeiten ...

als ein Udo Jürgens noch ohne schlechtes Gewissen singen durfte: "Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals auf Hawaii ... ". :) Geht natürlich auch mit dem Schiff, wenn man es sich leisten kann. BTW ich kenne keinen der nach Kärnten mit dem Flugzeug fliegt. Aber das solls ja auch geben. Diesen Artikel kann ich mal wieder nicht ernst nehmen und verbuche ihn wie so oft auf SPON unter "intelligenter" Satire.

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marclarsen 13.07.2019, 13:57
48.

Zitat von Gemein und Geheim
Ich will der Autorin nicht das gute Gefuehl nehmen, aber sie beeinflusst nur einen sehr kleinen Treiber des CO2 Ausstosses. Es waere besser darauf hinzuwirken, dass die Industrie und die Energieerzeugung weniger CO2 produziert. Diese haben einen hohen Anteil an der CO2 Produktion und jede Verringerung hier hat einen wesentlich groesseren Einfluss.
Welt gerettet! Und 1000de von Kilometern interessiert es keine "Sau"...warum soll ich da mitmachen?

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kontra-aus-Wien 13.07.2019, 13:59
49. Wenn die Nachfrage durch ein paar Leute sinkt

freue ich mich auf bessere Preise und werde das nützen.

Im Ernst, glaubt denn irgendwer, dass deutsches individuelles Verhalten irgendetwas am Klima verändert? 2% des weltweiten CO2-Ausstoßes resultieren in Deutschland. Und surfen im Internet verbraucht inzwischen mehr Energie als der Flugverkehr.

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