Forum: Reise
Klimadebatte: Warum ich nicht mehr fliege
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Eine Vielfliegerin war sie nie - trotzdem hat Meike Lobo sich entschieden, auch auf ihren einzigen Urlaubsflug pro Jahr zu verzichten. Hier erklärt sie, warum ihr trotzdem nichts fehlt.

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ellge 13.07.2019, 14:05
60. Echter Verzicht,

ohne den gehts nicht. Wer im Physikunterricht gut aufgepasst hat, weiß wo er Energie wirksam sparen kann und wie schmerzhaft es sein wird, damit zu leben. Eine Partei, der es einfallen sollte Maßnahmen zu treffen, die die Klimaziele erreichen, ist zum Scheitern verurteilt. Und so kaspert man mit CO2-Bepreisung und Wattestäbchenverbot herum. Wirksamer Umweltschutz ist nur in autoritären Staaten möglich, aber wer will das?

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jdirker 13.07.2019, 14:07
61. Dümmlich

Zitat von _gimli_
Noch ein Fazit: Es wird derjenige gewinnen, der lernt, mit dem Klimawandel klarzukommen, nicht derjenige, der gegen das Unvermeidliche kämpft.
Diese Aussage ist einfach nur dumm, da der Klimawandel menschen gemacht und damit nicht unvermeindliche ist - man unterhalte sich mit der Münch RE. Klarkommen? Laut Prognose werden weite Teile von Europa unter Wasser stehen. Für die Verluste haftet niemand. Es wird keine Gewinner geben - außer den Vertreten von Kühlschränken, die nun neue Absatzmärkte bekommen!

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dannyinabox 13.07.2019, 14:07
62. Und täglich grüsst das Murmeltier

Schon verrückt. Ich habe mich in den 80ern gegen das Wadsterben eingesetzt. War wehement gegen FCKW. Heute empfinde ich die zwängerei der Medien bei denen es nur die Themen Trump und Klima zu scheinen gibt als kontraproduktiv. Wenn ich nicht eine latente Flugangst hätte, würde ich demonstrativ immer mit dem Flieger in die Ferien.

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Derwatt 13.07.2019, 14:10
63. Wie schön, ...

... dass einen das - die Online-Ausgabe des Spiegel mittlerweile charakterisierende - betreute Denken auf der Startseite, nicht nur ein- oder zwei-, sondern heute gleich fünffach anspringt.

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mütze 13.07.2019, 14:11
64. Hmmm

Zitat von Gemein und Geheim
Ich will der Autorin nicht das gute Gefuehl nehmen, aber sie beeinflusst nur einen sehr kleinen Treiber des CO2 Ausstosses. Es waere besser darauf hinzuwirken, dass die Industrie und die Energieerzeugung weniger CO2 produziert. Diese haben einen hohen Anteil an der CO2 Produktion und jede Verringerung hier hat einen wesentlich groesseren Einfluss.
Sooo einfach sollte man es sich nicht machen. Sicher, der Kampf gegen den Klimawandel muss an vielen Fronten geführt werden. Allerdings trägt die Fliegerei wesentlich mehr dazu bei als von ihnen vermutet. Das in großer Höhe ausgestossene COzwei hat einen wesentlich höheren Effekt auf das Klima, des Weiteren leisten die Kondensstreifen einen nicht unerheblichen Beitrag zur Klimaerwärmung. HIer noch ein Link für alle die für eine Verteuerung der Fliegerei sind.
https://eci.ec.europa.eu/008/public/#/initiative
oder
http://chng.it/TLQGktmd7M

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igel_52 13.07.2019, 14:15
65. Ich gönne jedem seine Entscheidung

nicht zu fliegen, oder nur 1 mal alle 3 Jahre, oder was auch immer. Dennoch, meine Frau kommt aus einem Land in Südost Asien, hat dort ihre Familie, also auch meine halbe Familie. Viele Forenbeiträge berichten stolz vom Verzicht auf Urlaubsflüge, vergessen dabei aber daß es Lebensumstände gibt die von den ihrigen abweichen. Also bitte keine Vorschriften und keine Quoten, wir werden den regelmäßigen Kontakt natürlich weiterhin haben wollen, nicht nur über Skype mit Bild, sondern vor Ort, und das aus einem Grund den hoffentlich auch die Autorin nachvollziehen kann.
Wer mit offenen Augen durch die Welt geht wird durchaus Unterschiede sehen, riechen und fühlen im Vergleich Brandenburg zu den Wasserfällen von Iguazu, oder Berlin im Vergleich zu Bangkok oder Hongkong.
Nochmal, es steht jedem frei nie mehr zu fliegen. Meinen Respekt haben Sie alle. Aber jetzt jeden Fall von Nicht-Fliegen an die große Glocke hängen finde ich, ehrlich gesagt, nicht nötig.

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Paddel2 13.07.2019, 14:17
66. Kein Verständnis

Glücklicherweise leben wir noch in einem freien Land, in dem jede und jeder seine eigenen Entscheidungen treffen darf, deswegen ist auch diese Entscheidung zu respektieren. Verstehen kann ich sie aber nicht. Die Klimaapokalypse wird nicht wasserfallartig über uns hereinbrechen und sie wird erst Recht nicht in Deutschland entschieden. Der aktuellen Umweltbewegung ist gemein, dass sie nur national denkt und wenig über die globalen Zusammenhänge versteht. Ich empfehle allen interessierten Lesern die Bücher von Gerd Ganteför, einem Physikprofessor mit wissenschaftlichem Interesse am Klimawandel. Danach wird jeder verstehen, dass wir keine grünen Spinner brauchen, die mit uns über Fleischkonsum, Fliegerei und E-Autos sprechen und über eine Beschneidung der individuellen Freiheit nachdenken, sondern dass wir international anerkannte Politiker brauchen die mit Politikern in den USA, China und Indien sprechen, wie dort mit einfachen Mitteln nachhaltige Politik für das Klima gemacht werden kann. Wenn alle Deutschen auf das Fliegen verzichten, ändert sich am Klimawandel gar nichts.

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stiller_genießer 13.07.2019, 14:20
67. Europa mit Bahn und Fahrrad?

Zitat von jolly-arthur
Für Europa benötigt man wahrlich kein Flugzeug ... ..., es reichen die Bahn und ein gutes Fahrrad.
Das können Sie noch nicht probiert haben. Oder wie sind Sie nach Kiew oder Moskau gekommen? Auch die Fähren nach Petersburg oder Turku fahren mit Schweröl.

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carlitom 13.07.2019, 14:20
68.

Zitat von weltverbesserer75
Ich kann es verstehen, wenn Geflüchtete oder Menschen mit einer Migrationsgeschichte ab und an in die alte Heimat fliegen und dort die Familie besuchen. Warum jedoch deutsche Bürgerinnen und Bürger ohne Migrationsgeschichte fliegen müssen, erschließt sich mir nicht.
Interesse an Menschen, Kultur, Geschichte usw. anderer Länder ist für Sie also gar kein nachvollziehbares Argument? Aucn nicht internationale Freund- und Verwandtschaften. Genauso wenig internationale Geschäftskontakte und Geschäfte. "Erschließt" sich Ihnen also nicht... Tja, es ist schon traurig, in welch kleiner Welt Sie leben, von der aus Sie anderen diktieren wollen.

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mütze 13.07.2019, 14:23
69. so sicherlich falsch

Zitat von elmo_cgn
Jeder der die Bahn als extrem Umweltfreundliche Alternative sieht sollte erst die Fakten prüfen. Dann wird man sehen das das Flugzeug und Auto nicht schlechter dastehen. Die Bahn wurde auch nicht als umweltfreundliches Verkehrsmittel entwickelt sondern als schnelle und komfortable Alternative zu Kutsche und Auto. https://www.google.de/amp/s/m.faz.net/aktuell/wissen/klima/klimabilanz-der-bahn-noch-eine-unbequeme-wahrheit-1488587.amp.html Auf Langstrecke ist das Flugzeug mit Sicherheit umweltverträglicher, es müssen keine Trassen gebaut werden, Tunnel gegraben , etc. Auf Kurzstrecke bis 300 km ist das Auto besser wenn man nicht gerade am Bahnhof wohnt.
ääääh, das ist der Punkt ob jetzt ein Zug pro Tag über die Trasse oder durch den Tunnel fährt dürfte der Umwelt den Punkt betreffend ziemlich egal sein. Was schlussfolgern lässt, dass je mehr Leute Bahn fahren desto besser wird die Bilanz, oder??? Bei der Fliegerei ist dies nicht der Fall. Außerdem wird ausser acht gelassen das CO2 in großer Höhe wesentlich mehr zur Klimaerwärmung beiträgt, den nicht unwesentliche Effekt der Kondensstreifen kommt noch mal oben drauf. (relativ neue Studie, die war bei der Schönrechnerei der Fluglobby noch nicht am Start)

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