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Kreuzfahrtschiffe im Test: Abgasreinigung "mangelhaft"
DPA

Die Stiftung Warentest hat die Kreuzfahrtbranche untersucht und ging an Bord von zwölf Schiffen. Geprüft wurden Sicherheit, Arbeitsbedingungen, Umweltschutz. Fazit: "Dicke Luft, aber sicher."

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fadenscheinig 19.12.2018, 19:46
20. Ab 2020 gibt es verschärfte Regelungen für Schiffe,...

... der SO2 Anteil bei Schweröl muss reduziert werden (IMO sulphur cap). Die internationale Regulierung wird durch die IMO betrieben, theoretisch eine Organisation von Regierungsvertretern, in der Praxis stark von Lobbyinteressen dominiert (noch stärker als die Bundesregierung). Internationale Reederverbände und Billigflaggenregister (Liberia, Marshallinseln) die wie Privatfirmen betrieben werden tun wenig dafür den Schadstoff- und CO2 Ausstoss der Schiffahrt zu verringern.

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k70-ingo 19.12.2018, 20:47
21.

Zitat von hellmut1
Der Schadstoffausstoss von Schiffen, wobei die Containerschiffe und sonstige Frachtschiffe den mit Abstand größten Schadstoffausstoss haben, könnte mit einer weiteren Senkung von Grenzwerten für Pkws in Deutschland begegnet bzw. ausgeglichen werden. Das Ganze grenzt an Satire ist aber leider nicht. Hier wird deutlich, dass der deutsche Arbeitnehmer, vor allem die, Pendler gerupft werden. Man kommt sich wie der nützliche Idiot vor.
Wieviele Diesel-PKW sind notwendig, um ein einziges großes Schiff abgasmäßig aufzuwiegen?

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jus365 19.12.2018, 21:20
22. Ich bzw wir machen Kreuzfahrten.....

....wenn die Teile mit Gas betrieben werden und ich mir am Rollator in die Hose mache, also mit ca. 90 Jahren.

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heidelbeere0815 19.12.2018, 21:20
23. Pervers

Vor allem, das ist nur zum Spaß!!! Notwendig ist das nicht. Also könnte man den Dreck und das CO2 einsparen, ohne daß es etwas kosten würde!

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karlnapf10 19.12.2018, 22:43
24. Keine Frage: eine Kreuzfahrt ist eine tolle Sache

Ich habe sonst in keinem Urlaub soviel gesehen und erlebt.
Aber als ich auf Santorin gesehen habe, wieviel Dreck die Pötte raus hauen, hat mich doch mein ökologisches Gewissen gebissen. Das war meine zweite und letzte Kreuzfahrt. Ich mache jetzt Radurlaub. Ist zwar anstrengend, aber auch sehr schön.

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blu_notte 20.12.2018, 08:38
25. @Hagbard

Nö. Keine Gefahr. Man muss Dinge nicht unbedingt tun um zu wissen, dass es genau so schlimm ist, wie man vermutet. Das sagen einem die Lebenserfahrung plus die wegen akuter Widerwilligkeit sich aufstellenden Nackenhaare.

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DerBlicker 20.12.2018, 11:45
26. kein Interesse

Zitat von fadenscheinig
... der SO2 Anteil bei Schweröl muss reduziert werden (IMO sulphur cap). Die internationale Regulierung wird durch die IMO betrieben, theoretisch eine Organisation von Regierungsvertretern, in der Praxis stark von Lobbyinteressen dominiert (noch stärker als die Bundesregierung). Internationale Reederverbände und Billigflaggenregister (Liberia, Marshallinseln) die wie Privatfirmen betrieben werden tun wenig dafür den Schadstoff- und CO2 Ausstoss der Schiffahrt zu verringern.
Die Flaggenländer sind ja nur Flaggenländer, weil sie kaum Auflagen machen. Das ist deren Geschäftsmodell. Deshalb können Schiffe auf hoher See tun und lassen, was sie wollen. Ärger gibt es nur in Hoheitsgewässern.

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Gluehweintrinker 29.01.2019, 09:11
27. Platitüden - immer wieder neu aufgewärmt

Zitat von dermeyerling
Große Schiffe sind im Prinzip nichts Anderes als fahrende Müllverbrennungsanlagen. Das ist aber nicht neu und lässt sich in internationalen Gewässern ausserhalb der ...
Wie oft haben wir schon dieses Geheul von den "Schwimmenden Müllverbrennungsanlagen" gehört? Haben Sie keine besseren Argumente auf der Pfanne? Natürlich, Ihre Flugreise, gepaart mit Mietwagen, All-Inclusive-Clubs, Themenparks und allerlei sportlichen Aktivitäten (gern auch motorisiert), haben natürlich einen ökologischen Fußabdruck von null, oder?

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Gluehweintrinker 29.01.2019, 09:23
28. Pro Schiff mehr als 10 Megawatt - auf Zuruf?

Zitat von brutus972
Der Hamburger Flughafen ist seit Jahrzehnten vorbildlich. Da gibt es Anschlüsse für Strom und Klimaanlage von Flugzeugen, am Boden (Frankfurt hinkt da noch Jahrzehnte hinterher, die sind die O2 der Airports). Wieso gibt es das nicht für Schiffe, die wesentlich mehr Dreck ausstoßen?
Wenn Sie über Landstrom nachdenken, ist das sehr löblich. Ich empfehle dabei einen erhöhten Standpunkt, denn das fördert den Weitblick. Ein großes Kreuzfahrtschiff hat einen elektrischen Energiebedarf im Hafen von über 10 Megawatt. Das betrifft übrigens auch große Containerfrachter, vor allem jene, die mit Kühlcontainern fahren. Nun lassen Sie mal in Hamburg an den drei Kreuzfahrtterminals jeweils ein großes Kreuzfahrtschiff einfahren plus diverse Frachter, denn ob Feinstaub und Schwefel nun aus den Schloten von Passagier- oder Frachtschiffen kommen, dürfte den Lungen und Herzen der Hamburger ziemlich egal sein.

Bedeutet: sie schalten mit einem Knopfdruck mal eben Kapazitäten von -zig Megawatt dazu. Welche Kraftwerkskapazität wollen Sie wo denn bereit stellen und wie effizient darf es sein, wenn diese Stromproduzenten nur während der Liegezeiten aktiv sind. Und mit was wollen Sie den Strom erzeugen? Vielleicht mit Kohle?

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Ein PKW- Fahrer 10.06.2019, 09:46
29. Jeder Kilometer "Reisen" verursacht Schadstoffe

Bekannterweise wird für die Fortbewegung Energie benötigt und jeder, der sich ein wenig informiert, der weiß, daß es letztlich egal ist, ob man mit dem Auto fährt, mit der Bahn reist, oder mit dem Flugzeug oder Schiff fährt. Jeder Kilometer, den man sich bewegt kostet Energie, und das Auto befindet sich mit 2 1/2 - 10 Liter pro Person in guter Gesellschaft zu den anderen Transportmitteln.
Insbesondere auf den Hochseeschiffen ist das Verhältnis Nutzlast / Gesamtlast derart schief gelegen, daß hier überproportional viel Schadstoffe pro Reisekilometer entstehen. Dann natürlich noch die Anreise per Flugzeug, so daß jeder Kreuzfahrer für seinen Urlaub mal schnell so viel Sprit raushaut, wie er im ganzen Jahr nicht in seinen ach so dreckigen Diesel- PKW vertankt.
Nein, ich sehe die "Umweltpanik" sehr kritisch, denn man muß einmal das Hirn einschalten.
Aber bereits die Bibel mahnt zur bescheidenen Lebensweise und zum respektvollen Umgang mit der Schöpfung. Laßt Uns doch einfach beim 14- Tages- Urlaub damit beginnen, den Pro- Kopf Verbrauch vom Treibstoff auf beispielsweise 100 Liter zu senken. -> Mit dem Auto zur Adria, oder zur Nordsee ist kein Problem, aber bitte ... ein wenig freiwillige "Bescheidenheit".... Danke

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