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Krise der Regionalflughäfen: Der Billigflieger-Wanderzirkus zieht weiter

Passagierschwund in Hahn, Weeze und Lübeck: Seit Billigfluggesellschaften immer mehr Verbindungen streichen, sind die Zukunftsaussichten deutscher Regionalflughäfen mäßig. Experten sehen darin einen "heilsamen Prozess" - viele Airports seien wahre Subventionsgräber.

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Pandora0611 26.09.2011, 11:38
1. Seit die ReGIERung die Luftverkehrssteuer eingeführt hat,

Zitat von sysop
Passagierschwund in Hahn, Weeze und Lübeck: Seit Billigfluggesellschaften immer mehr Verbindungen streichen, sind die Zukunftsaussichten deutscher Regionalflughäfen mäßig. Experten sehen darin einen "heilsamen Prozess" - viele Airports seien wahre Subventionsgräber.
geht das Sterben der hochsubventionierten Regionalflughäfen weiter.
Sie sind ineffizient, liegen weit ab vom Schuß und dienen nur dem Ego von Regionalfürsten.
Unter wirtschaftlichen Bedingungen würden sie nicht überleben; aber es gibt ja Subventionen!
Wirtschaftlich denkende Unternehmen machen es richtig, wenn sie diesen Millionen(Milliarden)gräbern den Rücken kehren.

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tomkey 26.09.2011, 11:53
2. Hintergünde aufklären

Zitat von Pandora0611
geht das Sterben der hochsubventionierten Regionalflughäfen weiter. Sie sind ineffizient, liegen weit ab vom Schuß und dienen nur dem Ego von Regionalfürsten. Unter wirtschaftlichen Bedingungen würden sie nicht überleben; aber es gibt ja Subventionen! Wirtschaftlich denkende Unternehmen machen es richtig, wenn sie diesen Millionen(Milliarden)gräbern den Rücken kehren.
Hinzu sollten die korrupten Machenschaften der regionalen Politikgrößen konsequent aufgedeckt werden, um deren Gier und Geltungssucht in Verbindung zu diesen Flugplätzen aufzudecken. Steuergelder ohne Ende wurden da in den Sand gesetzt.

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adam68161 26.09.2011, 11:58
3. Es wird immer toller...

Da baut man für die Billigflieger neue Flugplätze , dann erhebt man eine Steuer, und dann hauen die ab. Was ist das für eine Politik?

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hwolf@gmx.net 26.09.2011, 12:03
4. Hinter Gitter

Zitat von tomkey
Hinzu sollten die korrupten Machenschaften der regionalen Politikgrößen konsequent aufgedeckt werden, um deren Gier und Geltungssucht in Verbindung zu diesen Flugplätzen aufzudecken. Steuergelder ohne Ende wurden da in den Sand gesetzt.
Die Verantwortlichen, die Kassel-Calden gegen jede Vernunft durchpeitschen wollen, gehören hinter Gitter.

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hwolf@gmx.net 26.09.2011, 12:05
5. Vollpfosten

Zitat von adam68161
Da baut man für die Billigflieger neue Flugplätze , dann erhebt man eine Steuer, und dann hauen die ab. Was ist das für eine Politik?
Sorry, aber man kann es leider nicht anders ausdrücken: Idioten - solche Politiker sind Idioten.

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regensommer 26.09.2011, 12:13
6. Fehlende Angebote

Ich würde sehr gerne des öfteren innerdeutsch fliegen. Allerdings habe ich keine Lust immer zu einem großen Flughafen zu fahren. Wo ist der Sinn? Dazu brauche ich auch ein Auto oder die Bahn, benötige unheimlich viel Zeit.
Das Konzept der Regionalflughäfen wurde durch die "Schäublesteuer" zerstört.

Ich soll Bahn fahren höre ich Stimmen.
Ganz sicher nicht. Das Kapitel habe ich schon lange hinter mir. Mir bleibt nur das Auto, oder seit neuestem der Fernreisebus.

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felisconcolor 26.09.2011, 12:48
7. Weil man

Zitat von adam68161
Da baut man für die Billigflieger neue Flugplätze , dann erhebt man eine Steuer, und dann hauen die ab. Was ist das für eine Politik?
in Deutschland meistens das was man vorn aufgebaut hat
hinten mit dem dicken Hintern wieder umgeworfen hat.
Wenn nicht durch die "ewige Skepsis", wie ein Forist in einem anderen Thread so wundervoll formulierte, der Deutschen
an Neuerungen, dann durch das Unvermögen seiner Politiker.
Man hat hier verlernt weiter als von der Tapetenrückseite
bis zur Wand zu denken.

Deutschland verwandelt sich immer mehr in einen Themenpark
"die Welt vor 100.000 Jahren"
und selbst dazu sind wir zu blöd, das richtig zu vermarkten.

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Pandora0611 26.09.2011, 12:49
8. Das ist genau die Politik

Zitat von adam68161
Da baut man für die Billigflieger neue Flugplätze , dann erhebt man eine Steuer, und dann hauen die ab. Was ist das für eine Politik?
welche man mit Avanti Dilettanti! bezeichnet. (Joschka Fischer).
Die Politamateure wollten sich damit ein Denkmal setzen, sind aber, da sie bereits das Maximum ihrer persönlichen Unfähigkeit erreicht haben, grandios gescheidert.

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schmitz-maier 26.09.2011, 14:08
9. Ryanairs Rückzug ist ein Jammer - wem dient er?

Jahrelang haben die "etablierten Fluggesellschaften" den Newcomern wie Ryanair oder Easyjet versucht den Garaus zu machen.

Nun sind die Lobbyisten an ihr Ziel gekommen. Verlierer ist der Kunde und der freie Wettbewerb.

Die Medien haben fleißig mitgeholfen - schon die verwendete Sprache ist eine Farce: "Billigflieger" soll unter den Passageieren offenbar ein zeitklassiges Produkt oder vermindere Sicherheit suggerieren. Nichts von dem ist wahr - im Gegenteil: Die Unfallzahlen lagen statistisch signifigant tiefer als bei Lufthandsa & Co., der Service war allemal besser. Wer Weeze kennt und weiß, wie stressfrei und schnell man von dort beispielsweise nach Ibiza oder Sardinien kommt/kam, will mit Düsseldorf & Co. nicht mehr tauschen. Reisen wie in den 50ern. In 20 Minuten aus dem Flughafen in den Mietwagen.

Und all die Gruselgeschichten mit "Extra-Gebühren" am Flughafen waren ebenso erfunden - schließlich wird man bei der Buchung exakt auf alles hingewiesen - kann optional Dinge dazubuchen oder weglassen. Da habe ich bei "klassischen" Fluggesellschaften schon schlechtere Erfahruhngen gemacht...

Traurig ist, dass der Deutsche nicht nur immer weniger Reallohn- und Realrenten in der Tasche hat oder das der Euro international rasant an Wert verliert - nein - nun werden den einfachen Leuten auch noch die Reise-Discounter vor der Nase geschlossen, so dass sie sich lieber bei unseren Nachbarländern um Passagiere bemühen.

Ich finde es schlimm und hoffe, dass sich unweit von uns in den Niederlanden bald ein neuer Ryan-Airport finden wird.

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