Forum: Reise
Kulturtaxe: Hamburg-Touristen müssen ab Januar Bettensteuer zahlen
DPA

Ab Januar sind Hamburg-Besucher zur Abgabe einer Tourismustaxe verpflichtet. Pro Nacht werden dann in teuren Hotels mehr als fünf Euro fällig. Die Hoteliers sollen die Steuer eintreiben - und deswegen wollen sie klagen.

Seite 1 von 2
Dschey 29.11.2012, 10:49
1. Klasse

Zitat von sysop
Ab Januar sind Hamburg-Besucher zur Abgabe einer Tourismustaxe verpflichtet. Pro Nacht werden dann in teuren Hotels mehr als fünf Euro fällig. Die Hoteliers sollen die Steuer eintreiben - und deswegen wollen sie klagen.
Idee :
"Bis zu zwölf Millionen Euro an Mehreinnahmen verspricht sich die Stadt Hamburg von der Tourismustaxe. Mit dem Geld will der Senat seine Haushaltsmittel verstärken, "um ab 2013 die kulturelle, touristische und sportliche Attraktivität der Freien und Hansestadt Hamburg durch weitere Projekte steigern zu können""

um etwas attraktiver zu machen erhöhen wir mal die Preise.

Tjo wird ja lustig werden wenn dann die gemeldeten Touristenzahlen ins bodenlose fallen da niemand überprüfen kann ob die Übernachtung wirklich geschäftlich ist.
Da wird halt jeder geschäftlich angeben :-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hanfiey 29.11.2012, 11:01
2. Was für ein Blödsinn

Ich befürchte die Verwaltungskosten übersteigen die Einnahmen und warum nur Privat?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Pega123 29.11.2012, 12:34
3. Hamburg hat hohe Hotelpreise... heute schon!

Zitat von sysop
Ab Januar sind Hamburg-Besucher zur Abgabe einer Tourismustaxe verpflichtet. Pro Nacht werden dann in teuren Hotels mehr als fünf Euro fällig. Die Hoteliers sollen die Steuer eintreiben - und deswegen wollen sie klagen.
Hamburg ist eine tolle Stadt und zieht daher sehr viele Touristen an. Da ist auch gut. Die Hamburger Gastronomen und auch die Hamburger Kultureinrichtungen (darunter viele Private) freuen sich, denn sie sind gut ausgelastet.

Warum also etwas ändern und damit Hamburg unattraktiver machen?

Glaubt die Stadt, dass die neue Steuer wirklich dazu eingesetzt wird, Hamburg noch attraktiver zu machen?
Ich glaube das nicht. Wenn man sie wie private "Kultureinrichtungen", wie Musicals oder das Schmidts Tivoli und viele andere, angenommen werden ohne am staatlichen Tropf zu hängen, fragt sich schon, warum sich der Hamburger Senat in der Lage fühlt mit staatlicher Förderung das besser hinzukommen.

Die Gegenbeweise, dass der Senat es nicht kann, liegen bereits auf der Hand. Man muss sich nur die Elbphilamonie anschauen. Von dern Zuschüssen für die staatlichen Theater will ich gar nicht reden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
UluKay 29.11.2012, 13:29
4. optional

Und wieder mal ein Beispiel für schleichende Umverteilung. Privatleute müssen zahlen, Selbstständige, Manager etc brauchen nichts zahlen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
singlesylvia 29.11.2012, 17:06
5.

So so, die Stadt erhofft sich Mehreinnahmen von bis uz 12 Millionen EUR: Von irgendwas muss die Elbphilharmonie ja bezahlt werden, das Verursacherprinzip kommt wohl zu teuer.

Warum quaken die Hoteliers? Sie zahlen die Steuer doch nicht, sondern reichen sie an die Finanzämter weiter. Einen höherern Arbeitsaufwand wird man zwar haben, aber sicherlich doch nur am Anfang, wenn die Systeme um den neuen Kostenposten erweitert werden.

Was wird aus der Bettensteuer, wenn jeder nur noch sagt, dass er dienstlich unterwegs ist? Ist "dienstlich" irgendwo verbindlich definiert, eventuell sogar steuerrechtlich? Kann ich nicht auch mit meinen Kindern dienstlich unterwegs sein? Oder muss ich die Zugehörigkeit zu einer Firma nachweisen? Das stelle ich mir in der Tat datenschutzrechtlich bedenklich vor. Gegebenenfalls bin ich eben als Selbstständige unterwegs.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
geotie 30.11.2012, 00:26
6. yoooh

Zitat von singlesylvia
Warum quaken die Hoteliers? Sie zahlen die Steuer doch nicht, sondern reichen sie an die Finanzämter weiter. Einen höherern Arbeitsaufwand wird man zwar haben, aber sicherlich doch nur am Anfang, wenn die Systeme um den neuen Kostenposten erweitert werden.
Klar, nichts ist so ärgerlich wie die nachträgliche Bemerkung, dass zu den Übernachtungskosten auch noch ein weiterer Unkostenfaktor hinzukommt. Da der Hotelier seine Hotelzimmer so teuer wie möglich zu vermieten versucht, wird er mehr oder weniger wohl etwas den Preis zurücknehmen müssen. Dann kommt noch Mehraufwand hinzu wie Extras aufführen in der Rechnung, Verwaltungsaufwand beim Einchecken und später beim Finanzamt, ist auch nicht umsonst.
Und da soll sich der Hotelier nicht aufregen? Kurzsichtige denkensweise...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hardy666 04.01.2013, 17:03
7.

da fragt man sich ehrlich, ob die Politker noch alle auf dem Zaun haben. Zum einen nicht wirklich gerecht , aber zum anderen ist das sowas von unpraktikabel in der Praxis. Da wird der/die Empfangsmitarbeiter/in schön fluchen jeden Gast zu befragen. Und jedes Hotel hat andere Zimmerpreise (und dann auch noch saisonbedingt). Na, der Stadtverwaltung wünsch ich jedenfalls jetzt schon viel Spaß beim Nachprüfen, ob der Hotellier auch den richtigen Übernachtungspreis und die Anzahl der Privatübernachtungen als Grundlage angesetzt hat. Die Herrschaften können ja ein paar ABM-Maßnahmen draus machen und dafür ein paar Arbeitslose von der Straße holen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Thomas_USA 11.01.2013, 01:37
8. Hamburger Politiker haben einen an der Klatsche...

Irgendwie ticken die doch nicht mehr ganz richtig. Ich versteh ja, dass man versucht die Millarden, die man mit Links aus dem Fenster in die Elbe geschmissen hat irgendwie wieder reinholen moechte - aber so?

Liebe Weichkekse, ich bleibe jetzt lieber ausserhalb Eurer ja so tollen Stadtmauern und selbst wenn ich dadurch mehr Geld fuer Benzin ausgebe, Euch das hart verdiente Geld so in den Rachen schmeissen kommt nicht in Frage.

Vielleicht sollte die Hamburger Buergerschaft ein oder zwei Millionen zur Seite legen und sich ein paar gut Psychiater zulegen. Zu tun gaebe es fuer die ja genug.

Zitat von sysop
Ab Januar sind Hamburg-Besucher zur Abgabe einer Tourismustaxe verpflichtet. Pro Nacht werden dann in teuren Hotels mehr als fünf Euro fällig. Die Hoteliers sollen die Steuer eintreiben - und deswegen wollen sie klagen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
janne2109 06.03.2013, 10:15
9. .........

Zitat von Thomas_USA
Irgendwie ticken die doch nicht mehr ganz richtig. Ich versteh ja, dass man versucht die Millarden, die man mit Links aus dem Fenster in die Elbe geschmissen hat irgendwie wieder reinholen moechte - aber so? Liebe Weichkekse, ich bleibe jetzt lieber ausserhalb Eurer ja so tollen Stadtmauern und selbst wenn ich dadurch mehr Geld fuer Benzin ausgebe, Euch das hart verdiente Geld so in den Rachen schmeissen kommt nicht in Frage. Vielleicht sollte die Hamburger Buergerschaft ein oder zwei Millionen zur Seite legen und sich ein paar gut Psychiater zulegen. Zu tun gaebe es fuer die ja genug.

verstehe die ganze Aufregung nicht, in New York ist es schon lange üblich und die Menschen fahren trotzdem hin.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2