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Lawinenunglück: Sherpas sagen alle Expeditionen zum Mount Everest ab
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Die Mount-Everest-Saison fällt aus. Nach dem Lawinenunglück mit 16 Toten wollen die nepalesischen Bergführer keine Expedition mehr begleiten.

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Whitejack 22.04.2014, 18:06
1.

Ich kann die Entscheidung nachvollziehen. Nach so einem Unglück kann man einfach nicht weitermachen wie bisher.

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52er 22.04.2014, 18:08
2. optional

Diese Entscheidung verdient Respekt ! Es ist dumm und gefährlich sich für wenige nepalesische Rupien vor den Karren von ein paar durchgeknallten Adrenalinjunkies spannen zu lassen. Wenn schon viel Adrenalin dann richtig und vor Allem gaaaanz alleine und ohne Führung. Da hat man hinterher auch richtig was zu erzählen.

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Anton 100 22.04.2014, 18:22
3. Bitte nicht gleich wieder ans Geschäft denken!

Was sagen die verehrten Leser dazu, wenn aus Nepal solche Sätze veröffentlicht werden: "Nepals Bergsteiger-Vereinigung in Katmandu werde versuchen, mit den Sherpa am Everest und der Regierung zu verhandeln, sagte Generalsekretär Sherpa Pasang. Denn ein totaler Boykott würde das Bergsteigertum in Nepal auf lange Sicht hin schädigen. Mit den Expeditionen am Mount Everest bestreiten Tausende Nepali ihren Lebensunterhalt."
Also noch im Angesicht des Todes gleich wieder ans Geschäft denken.
Wie wäre es denn, wenn die großen Alpin-Clubs wie der Deutsche Alpenverein (dessen Summit-Club dort auch Tourveranstalter ist) eine internationale Sammlung veranstalten, "statt Kränzen", für die Hinterbliebenen, und zumindest dieses Jahr inkl. der nepalesischen Fremdenverkehrsfunktionäre ansonsten den Mund hielten?

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jaroslav.bocek 22.04.2014, 18:34
4. Reiner Narzismus

Ob dieser Tourismus wirklich dem Land etwas bringt muss angezweifelt werden.
Im Grunde geht es nur um die Befriedigung des eigenen Ego der Bergsteiger. Es dient keiner Wissenschaft und keinem Fortschritt. Man sollte die Berge ganz einfach in Ruhe lassen. Vielleicht sollte den CO2 Foot print einer solchen Expedition ermitteln. Sagen von Frankfurt aus. Die meisten sind doch sehr bewusste Umweltschützer.

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puma58 22.04.2014, 18:36
5. Gut so

Das dieser Schwachsinn aufhört. Fragt sich nur, wie lange das die Sherpas finanziell durchhalten. Meine Respekt auf jeden Fall.

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stabilobacter 22.04.2014, 18:37
6. Uebermenschlıches leısten dıese sherpas

Rıskıeren ıhr Leben. Und das eınfach zum broterwerb. Unglaublıch und doch vergleıchbar. Mıt anderen luxusprodukten wıe jeans und smartphones. Wır genıessen und andere leısten. Leıstungsgesellschaft eben.
Gruss S

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spon-facebook-10000009156 22.04.2014, 18:50
7. Für euch sind die Berge ein Ferienziel

Zitat von sysop
Die Mount-Everest-Saison fällt aus. Nach dem Lawinenunglück mit 16 Toten wollen die nepalesischen Bergführer keine Expedition mehr begleiten.
Man hat es übertrieben, dieser Berg fand keine Ruhe mehr, muss immer alles machbar sein, man trägt sogar alte Männer bis zum Berggipfel.
Nicht der Besitz der Natur, sondern das Teilhaben an ihr ist nach Auffassung der Urvölker der Weg, sie zu bewahren. »Macht euch die Erde untertan!« – diese (falsch übersetzte) Bibel-Aufforderung hat katastrophale Folgen gezeitigt. Der Medizinmann Milo Yellow Hair sagt: »Für euch Weiße sind die Berge ein Reichtum an Gold, Kohle, Uran oder Holz, und diesen Reichtum wollt ihr ausschöpfen bis zur Neige. Für euch sind die Berge ein Ferienziel, das bis in den letzten Winkel genutzt werden muss. Für uns aber sind die Berge das geistige Zentrum unseres Volkes, die Mitte unseres Universums, das Herz unserer Kultur.«

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mamasliebling 22.04.2014, 18:56
8. Man sollte diese Besteigungen reduzieren

Schon seit Jahren halte ich diese Besteigungen für ein Unglück. Immer wieder kommen Menschen dabei um. Der Berg hat alle vorgewarnt, keiner hat hingehört. Nun hat er sich gewehrt. Es ist einfach erschreckend dass man gegen Geld versucht jeden dort hoch zu bekommen. Warum muss man da oben stehen - Dreck und Müll hinterlassen?
Es ist gut, wenn der Berg ein Jahr nicht bestiegen wird. Es ist auch kein Heldentum mehr sondern reines Geschäft.

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mirdochwurscht 22.04.2014, 18:56
9. Hat nichts mehr mit Bergsteigen zu tun

Stimme vollkommen zu , hier geht es nur noch darum einigen wenigen , die das nötige Kleingeld haben , ihre Sucht nach Superlativen zu befriedigen. Nachdem schon Blinde,Beinamputierte, Kinder etc. oben waren , kann davon jedoch keine Rede mehr sein. Die Regierung sollte die Gebühr verdoppeln, die Sherpa davon besser bezahlen, damit würde gleichzeitig weniger Müll anfallen und die sich die berüchtigten Staus am Berg wegfallen.

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