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Lokführer-Streik: Bahnkunden müssen weiter bangen
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Im Tarifkonflikt mit der Lokführergewerkschaft GDL und der Deutschen Bahn zeichnet sich noch immer keine Einigung ab. Reisende können am Wochenende aber auf planmäßigen Zugverkehrt hoffen.

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Rapporteur 20.02.2015, 15:35
1.

sehr schön tripeldeutig :)

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jujo 20.02.2015, 15:35
2. ...

Ich wiil kommenden Mittwoch von Schweden aus mit dem Zug nach Berlin, die sollen keinen Mist machen. Ich reserviere mir besser einen Mietwagen ab HH. Bei SIXT kann ich den Kostenfrei stornieren.

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static2206 20.02.2015, 15:36
3. Geht der GDL nicht langsam mal das Geld aus?

Soweit ich weiß kostet doch ein Streik auch die Gewerkschaft Geld, irgendwann muss doch dieser auch der Puffer ausgehen. Es geht doch schon lange nicht mehr um bessere Arbeitsbedingungen oder mehr Geld. Es geht um die Profilierung eines Narzissten und dafür ist er auch bereit ein ganzes Land lahm zu legen.

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OskarVernon 20.02.2015, 16:00
4.

Zitat von jujo
... mit dem Zug nach Berlin, die sollen keinen Mist machen.
Die werden SIE kaum fragen, ob's genehm ist - und auch sonst niemanden... :-(

Gar nicht mit der Bahn zu planen hilft ungemein - und auch, für spontane Fahrten andere Verkehrsmittel zu wählen: Nicht wieder zurückzukommen oder gar unterwegs zu stranden braucht kein Mensch...

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friesem 20.02.2015, 16:30
5. tja, früher bin ich jeden Tag Bahn gefahren...

... inzwischen nur noch Auto. Hat gar nichts mit den Streiks zu tun. Eher an dem saumäßigen Kundenservice. Am Sonntag bin ich erstmals wieder mit der Bahn gefahren. Zum 1. Mal mal in 1 Jahr. War ja Karneval, und ich wollte was trinken. Prompt fällt der Zug aus. Toll! Da ich mit einer Stunde Verspätung zuhause angekommen wäre, aber in der Zeit mindestens drei ICs fuhren - ich hin zum Schalter, fragen, ob ich einen von denen auch nehmen kann. Hatte ja mal was von Fahrgastrechten gelesen. Die Auskunft: "Nee, is nicht, Sie haben ja ein stark verbilligt es Ticket" WE-Ticket für knapp 40 Tacken.... stark verbilligt für eine Strecke, die mit dem Auto hin und zurück billiger ist....

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chb_74 20.02.2015, 16:45
6. Kosten

Zitat von friesem
... inzwischen nur noch Auto. Hat gar nichts mit den Streiks zu tun. Eher an dem saumäßigen Kundenservice. Am Sonntag bin ich erstmals wieder mit der Bahn gefahren. Zum 1. Mal mal in 1 Jahr. War ja Karneval, und ich wollte was trinken. Prompt fällt der Zug aus. Toll! Da ich mit einer Stunde Verspätung zuhause angekommen wäre, aber in der Zeit mindestens drei ICs fuhren - ich hin zum Schalter, fragen, ob ich einen von denen auch nehmen kann. Hatte ja mal was von Fahrgastrechten gelesen. Die Auskunft: "Nee, is nicht, Sie haben ja ein stark verbilligt es Ticket" WE-Ticket für knapp 40 Tacken.... stark verbilligt für eine Strecke, die mit dem Auto hin und zurück billiger ist....
Wenn die Strecke ehrlich gerechnet (also nicht selbstbetrügerisch) mit dem Auto hin und zurück für weniger als 40 EUR machbar ist, dann haben Sie vielleicht mit dem Wochenendticket das falsche Ticket gewählt. "Billiger" = 30 EUR? Macht 100 km bei einem kalkulatorischen Preis von 30 ct/km für einen kleinen Mittelklassewagen. Sie werden mir jetzt wieder vorrrechnen, dass Sie ja angeblich nur den Sprit zahlen, aber bei der Bahn zahlen Sie eben die echten Kosten pro km, die Sie sich beim Auto schönrechnen - das nur dazu. Ansonsten haben Sie eben ein Nahverkehrsticket gewählt und müssen die Nachteile in Kauf nehmen. Sie können ja auch nicht auf den Kauf der Autobahnvignette verzichten und dann maulen, wenn man Sie nicht auf die Autobahn lässt, obwohl auf der Landstraße durch viele Baustellen ein Riesen-Stau herrscht. Pech gehabt, kurz und bündig! Sie hätten ja mit dem Auto fahren und übernachten können. Was, zu teuer? Tja...

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doktorfeinfinger 20.02.2015, 16:46
7. einfach mehr Fahrer ausbilden!

Ohne arrogant wirken zu wollen: Kann man nicht einen normal begabten Menschen innerhalb von 4 Wochen beibringen, einen Fahrhebel vor und zurück zu bewegen, Fahrpläne zu lesen und Haltesignale zu beachten? Die GdL sollte das beachten und den Bogen nicht überspannen. Die Situation der Lokführer unterscheidet sich von der bei Cockpit und dem Marburger Bund. Piloten und Ärzte lassen sich nicht mal eben so mir nichts Dir nichts ausbilden...

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der-kyniker 20.02.2015, 17:06
8. Streikgeld

Zitat von static2206
Soweit ich weiß kostet doch ein Streik auch die Gewerkschaft Geld, irgendwann muss doch dieser auch der Puffer ausgehen. Es geht doch schon lange nicht mehr um bessere Arbeitsbedingungen oder mehr Geld. Es geht um die Profilierung eines Narzissten und dafür ist er auch bereit ein ganzes Land lahm zu legen.
Die haben ja auch schon vom Deutschen Beamtenbund einen Rueffel bekommen, die zahlen naemlich 50% des Streikgeldes.
Ausserdem soll dieser machtgeile Weselsky erstmal seine Gewerkschaft umbennen in GdLuZ.
(Gewerkschaft der Lokfuehrer und Zugbegleiter) denn dafuer laesst er ja seine Gewerkschaft streiken. Um Geld gehts ja garnicht mehr.
Mehr Einfluss und mehr Macht das ist was er will.

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chb_74 20.02.2015, 17:14
9. Ausbildung zum Tf

Zitat von doktorfeinfinger
Ohne arrogant wirken zu wollen: Kann man nicht einen normal begabten Menschen innerhalb von 4 Wochen beibringen, einen Fahrhebel vor und zurück zu bewegen, Fahrpläne zu lesen und Haltesignale zu beachten? Die GdL sollte das beachten und den Bogen nicht überspannen. Die Situation der Lokführer unterscheidet sich von der bei Cockpit und dem Marburger Bund. Piloten und Ärzte lassen sich nicht mal eben so mir nichts Dir nichts ausbilden...
Früher(TM) war die Ausbildung zum Triebfahrzeugführer (vulgo "Lokführer") mal eine mehrjährige, fundierte Ausbildung, auch in Technikfragen - Störungen unterwegs, usw. Dann kam die Zeit des Sparens und es wurden Tf in "Schnellkursen" ausgebildet, ca. 6-9 Monate. Da kann man natürlich nur sehr wenig Baureihen- und Streckenkenntnis erwerben, sprich: die Flexibilität ist stark gemindert, die Erfahrung in Ausnahmesituationen begrenzt. Wer nur auf Strecken in einer bestimmten Region geschult ist und in seinem Führerschein nur die Lokbaureihen X, Y und Z stehen hat, kann halt nicht eben in eine andere Region versetzt werden und Baureihe A, B oder C fahren. Das ist aber so gewollt, um die Gehälter drücken zu können. Diverse Unfälle der letzten Jahre wurden übrigens von solchen "Schmalspur-Tf" verursacht, meist von Leihfirmen, unterwegs mit irren Dienstplänen (z.B. Mannheim kürzlich, als der Mann gleich 2 weitere Haltsignale in Folge vorsätzlich überfuhr, nachdem er am ersten schon zwangsgebremst worden war). Natürlich kann man Tf nicht mit Piloten oder Ärzten vergleichen, aber das schlägt sich ja heute schon im Gehalt nieder - mit vergleichbarer Dienstzeit verdienen Piloten sicher 4-10x so viel und Ärzte immer noch 3-5x so viel, ganz grob geschätzt. Machen Sie den Beruf des Tf nicht geringwertiger als er eh' heute schon geschätzt wird, das hat nichts mit der Realität zu tun.

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