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Luftfahrt: Eurowings streicht kostenlose Snacks in der Economy Class
Marcel Kusch/DPA

Keine Verpflegung, dafür aber früheres Boarding: Deutschlands größter Billigflieger Eurowings passt die Leistungen für seine Economy-Passagiere an. Er folgt damit einem Marktrend.

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Steve111 22.05.2019, 23:48
30. Mal ehrlich :

Das trockene "Wurst oder Käse?" Brötchen plus Getränk nur für Gäste mit besserem Ticket ist nun wirklich aus der Mode.Wer günstig etwas trinken möchte, muss sich vor Abflug im Duty Free nur bücken - 0,5 Liter Mineralwasser gibt es in Hannover im untersten Regalfach für 1€ ( gar 0€ zahlt , wer eine leere Einwegflasche im Handgepäck mitnimmt, und nach der Kontrolle diese im Waschraum des Flughafens auffüllt) , und die belegten Brötchen vom Cafe im Wartebereich (Marché) sind x-fach besser als die Pappe im Flugzeug.

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andjessi 22.05.2019, 23:52
31. Man bekommt, was man bezahlt

Wenn die Snacks und Getränke bezahlbar sind, warum nicht.
In den Osterferien sind wir mit Ryanair geflogen. Natürlich sind die Snacks, kleinen Gerichte keine kulinarischen Offenbarung aber die Pommes für 3,50 Euro und das Masala Hähnchen mit Reis für ~ 7 Euro waren gar nicht soo schlecht. Getränke um die 2-2,50 Euro. Verglichen mit dem Flughafenpreis ist das sogar günstig.
Es muss ja keiner kaufen und es gibt kein Zwangsessen. Ich finde es ok.

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chrismuc2011 23.05.2019, 00:08
32. Lauda Air

Angesichts des Todes von Niki Lauda und diesem Artikel erinnere ich mich noch an den Service von Lauda Air. Porzellanteller, gutes Besteck, designermäßig in einem roten "Sackerl" zusammen mit der Weissen Stoffserviette eingewickelt und sehr gutem Essen. Der Flug von München nach Wien und zurück war immer ein hoher Genuß. Damals weit über dem Standard der Lufthansa.

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wolfi55 23.05.2019, 00:12
33. war eh ungenießbar

Das was da gereicht wurde, das war ungenießbar, sprichwörtlich taugte das bestenfalls für den Müll. Das ist sogar das was Tank&Rast anbietet noch hochwertige Vollwertkost dagegen. Deswegen flog ich wenn möglich immer mit Air Berlin seit es die nicht mehr gibt, fahre ich möglichst mit der Bahn ggf. zweite Übernachtung geschäftlich. Aber dort wird die Bordverpflegung im Speisewagen äh Quickpick oder Bistro auch immer weniger essbar. Aber ich muss sagen, wenn ich privat fahre, nehmen meine Frau und ich immer die erste Klasse zum Sparpreis, das ist günstig, meist nur wenige Euro mehr wie die zweite Klasse und man kriegt was Essbares am Platz. Ich steige einfach ungern in die Konservendose.

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112211 23.05.2019, 00:34
34. Geschmack

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Ob das bei Bordverpflegungen auch gilt? Sooo lecker ist das Zeug nicht. Der Verzicht ist zu verschmerzen, zumal man sich ne Stulle auch weiterhin mitnehmen kann, ohne Probleme bei der Sicherheitskontrolle. Weniger prickelnd sind hingegen die überhöhten Preise für Getränke. 3 € für ein Gläschen Wasser ist fern von Gut & Böse. Dabei sind die Empfehlungen bekannt und einfach: auf Flügen soll man trinken (natürlich keinen Alkohol), umso mehr je länger der Flug ist. Es ist schlichtweg eine Frechheit, dass man derart für Mineralwasser zur Kasse gebeten wird!

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fahrgast07 23.05.2019, 02:33
35. Müll den keiner braucht

Zu Hause lebt man auch zwei Stunden ohne Essen. Aber im Flugzeug muss unbedingt irgendwas kostenlos serviert werden. "Vielleicht serviert man uns ja einen Lönsch", heißts schon bei Loriot. Lasst den Müllberg einfach weg.

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schehksbier 23.05.2019, 03:26
36. Menüwahl

Vor zwei und drei Jahren waren meine Frau und ich zum Urlaub auf Mauritius. Da die Flüge ab Köln gingen und direkt waren, hatten wir uns für Eurowings entschieden. Wir hatten den sogenannten "Best-Tarif" gebucht. Neben komfortablen Sitzen mit recht großem Abstand wird bzw. wurde u.a. auch die bei dem Tarif enthaltene Menüwahl herausgestellt. Bei den "Menüs" handelte es sich Billigstzeug in Billigstverpackung: ein unscheinbarer Karton, der eine kleine Aluform mit dem Essen enthielt. Selbstverständlich Plastikbesteck, wie ich es dünner und ärmlicher noch nie gesehen habe. Ein paar mitgenommene belegte Brötchen wären eigentlich die bessere Wahl gewesen. Übrigens, eine Steigerung bei den ansonsten gleichen Flügen gab es doch: bei ansonsten gleichen Leistungen (d.h. ein Täschchen mit Zahnpflegezeug, Kamm usw. gab es beim zweiten Mal nicht mehr) war das Ticket 2017 um exakt 300 EUR teurer als im Jahr davor...

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naive is beautiful 23.05.2019, 04:08
37. You get what you pay for...

Wer glaubt noch ernsthaft an die offenbar beliebten SMAVA-Sprüche über ihre angeblichen 'Minus-1%-Kredite' - wenn auch auf einen EUR 1.000-Kredit beschränkt? Oder sagenhafte 50%-Rabatte auf angebliche 'Bisher'-Preise in irgendwelchen TV-Sales-Channels?

Es muss doch selbst dem schärfsten 'Sparfuchs' einleuchten, dass es angebliche 'Ein-Euro-Flugtickets' nicht wirklich geben kann, am Ende sogar noch mit kostenlosem Billigst-Sandwich und/oder Weißwein aus Bahndamm-Lage ausgestattet.

Natürlich können ausgewiesene 'Sparfüchse' hier und da Super-Deals abgreifen - z.B. mit Anreiseflug am späten Abend und Abreiseflug am frühen Morgen... - Glückwunsch! Wer das 'dumm gelaufen'-System aber durchschaut, weiß auch deutlich höhere Flugticketkosten als die der Billigheimer-Anbieter richtig einzuordnen...

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Oliver Sprenger de Montes 23.05.2019, 05:14
38.

Auf Kurzstreckenflügen, weder hier - wo ich 4 bis 5 Mal im Jahr einen machen muß - noch in Deutschland, interessiert es mich die Bohne, ob ich nach 3/4 der Flugzeit von nicht mal 55 Minuten ein olles Brötchen bekomme, was ich dann hastig runterwürge, weil der Vogel schon wieder zur Landung ansetzt.

Auf Langstreckenflügen ist das natürlich anders. Und da gibt es große Unterschiede. Was man bspw. bei KLM von Holland nach Südamerika bekommt, serviert Air France offensichtlich nicht mal in der Business. Und was es dort in der Bretterklasse gibt, ist im Vergleich zu KLM eine Unverschämtheit. Und hier sind die Tickets auch noch richtig teuer, so daß em Essen nicht scheitern sollte.

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stefan211 23.05.2019, 06:26
39.

Ist das den legal? Immerhin ist es nicht mehr erlaubt selber Getränke mitzunehmen oder zumindest so wenig das es in ungünstigen Fällen gesundheitlich gefährlich kann. Im schlimmsten Fall hat man durch Medikamente schon die 100ml Grenze erreicht. In einem Flugzeug in dem man nicht weg kann ist es dann Aufgabe der Fluggesellschaft dafür zu sorgen dass jeder ausreichend mit Wasser versorgt ist. Ein Geschäftsmodell daraus zu machen halte ich für grenzwertig und ich könnte mir vorstellen, dass das einer juristischen Überprüfen nicht standhalten würde.

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