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Manchester: Passagiere durften nach verweigertem Scan nicht mitfliegen

Kein Scan, kein Flug: In Großbritannien durften erstmals seit Einführung von Körperscannern zwei Passagiere nicht an Bord gehen, da sie die Kontrolle verweigerten. Die muslimischen Britinnen führten religiöse und medizinische Gründe an.

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Ein netter Netter 05.03.2010, 11:33
1. Dann sind doch alle zufrieden, oder?

Ich verstehe nicht den News-Gehalt dieser Meldung.

Die beiden haben sich gegen den Scan entschieden. Dann wurde Ihnen langwierig erklärt, dass sie dann nicht an Bord dürfen. Sie haben das anscheinend akzeptiert.

Was wäre denn gewesen, wenn die beiden gesagt hätten "Wir möchten nicht gescannt werden", und dann das Personal gesagt hätte, "Na gut, dann halt nicht, gehen Sie einfach so durch!".

Das wäre wohl eher meldenswert gewesen.

Eine Ausnahme für muslimische Frauen zu machen, wäre das nicht positive Diskriminierung? Und würde es nicht das ganze System ad Absurdum führen>

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inci 05.03.2010, 11:42
2. oooo

seltsam. entweder entscheidet das zufallsprinzip oder man geht freiwillig durch den scanner. das bedeutet, daß es auf dem flughafen manchester ja durchaus noch konventionelle kontrollen gibt.

wieso die beiden frauen, dann nicht einer ganz normalen, konventionellen kontrolle unterzogen wurden, erschließt sich mir dann nicht und zeigt gleichzeitig, wie wenig "freiwillig" das ganze am ende dann doch ist.

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Howie 05.03.2010, 11:47
3. Alternativen

Scannen bedeutet Digitalisieren bedeutet Speichern.
Und dazu soll es keine Alternative geben? Warum wurden in diesem Fall den Passagieren keine Leibesvisitation angeboten? Diese Möglichkeit sollte offen gehalten werden da von den betroffenen Personen nicht immer nur die körperliche Intimität sondern auch die digitale Privatsphäre als schützenswert geachtet wird.

mfg, howie

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MadMad 05.03.2010, 11:54
4. ...

Zitat von Howie
Scannen bedeutet Digitalisieren bedeutet Speichern. Und dazu soll es keine Alternative geben? Warum wurden in diesem Fall den Passagieren keine Leibesvisitation angeboten? Diese Möglichkeit sollte offen gehalten werden da von den betroffenen Personen nicht immer nur die körperliche Intimität sondern auch die digitale Privatsphäre als schützenswert geachtet wird. mfg, howie
Das ist absolut richtig, aber eine Leibesvisitation ist natürlich nicht so "gründlich" wie ein Scan, denn deswegen ist er schließlich gekommen. Eine Alternative fällt mir aber auch nicht ein.
Das Thema ist noch lange nicht gegessen.

MadMad von www.diemeinungen.de

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Ein netter Netter 05.03.2010, 12:08
5. Komisch

Manchen kann man's eben nie recht machen.

Erst wollen sie aus religiösen Gründen nicht angetatscht werden, was ich total nachvollziehen und tolerieren kann.

Dann erfindet ein schlauer Mensch Scanner, um genau diesen Leuten entgegenzukommen, da sie nun ohne Begrabbeln durch die Kontrollen kommen können.

Dann wollen sie aber auch diese Scanner nicht (aus religiösen Gründen wohlgemerkt, nicht weil sie Mitglieder im Chaos Computer Club sind und paranoide Angst vor Datensammlern haben).

Ich denke, die Alternative heisst dann nur "zu Hause bleiben". Mehr Entgegenkommen muss wirklich nicht sein, vor allem wenn man bedenkt, wieviel Entgegenkommen man von der Polizei oder Sicherheitsleuten in Pakistan zu erwarten hätte, wenn man da irgendwie aufmuckt.

Das passt schon alles so.

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Larnaveux 05.03.2010, 12:26
6. Zufall und Freiwilligkeit

Zitat von inci
seltsam. entweder entscheidet das zufallsprinzip oder man geht freiwillig durch den scanner. das bedeutet, daß es auf dem flughafen manchester ja durchaus noch konventionelle kontrollen gibt.
Gibt es augenscheinlich, aber wenn man eben durch das Zufallsprinzip ausgewählt wird, wird halt gescannt.

Zitat von inci
wieso die beiden frauen, dann nicht einer ganz normalen, konventionellen kontrolle unterzogen wurden, erschließt sich mir dann nicht und zeigt gleichzeitig, wie wenig "freiwillig" das ganze am ende dann doch ist.
Natürlich ist es nicht mehr freiwillig, wenn ich durch den Zufallsgenerator ausgewählt wurde. Wenn ich mich dann weigere, darf ich halt nicht mitfliegen. Man kann ja über die Scanner sehr geteilter Meinung sein, aber ich fände es sehr bemerkenswert, wenn ich zum Beispiel einen Scan über mich ergehen lassen müsste, dann aber eine Frau sagt, sie möchte das aus religiösen Gründen nicht, und dann wird gesagt: "Ok, schon gut. Gehen Sie bitte zur üblichen Kontrolle." Das ist eine Ungleichbehandlung, die nicht akzeptabel wäre.

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Howie 05.03.2010, 12:29
7. Alternative II

Zitat von MadMad
Das ist absolut richtig, aber eine Leibesvisitation ist natürlich nicht so "gründlich" wie ein Scan, denn deswegen ist er schließlich gekommen.
Das zentrale Argument war m.E. die Zeitersparniss, ein Handscanner nach dem selben Prinzip nur ohne Ortsauflösung bietet die gleiche Sicherheit bei größerem Aufwand.

ps für den netten: Nur weil ich nicht mit der gleichen "Seligkeit" durch die Welt schreite, empfinde ich mich noch lange nicht als paranoid.

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golomann 05.03.2010, 12:34
8. lächerlich

Zitat von Ein netter Netter
Manchen kann man's eben nie recht machen. Erst wollen sie aus religiösen Gründen nicht angetatscht werden, was ich total nachvollziehen und tolerieren kann. Dann erfindet ein schlauer Mensch Scanner, um genau diesen Leuten entgegenzukommen, da sie nun ohne Begrabbeln durch die Kontrollen kommen können. Dann wollen sie aber auch diese Scanner nicht (aus religiösen Gründen wohlgemerkt, nicht weil sie Mitglieder im Chaos Computer Club sind und paranoide Angst vor Datensammlern haben). Ich denke, die Alternative heisst dann nur "zu Hause bleiben". Mehr Entgegenkommen muss wirklich nicht sein, vor allem wenn man bedenkt, wieviel Entgegenkommen man von der Polizei oder Sicherheitsleuten in Pakistan zu erwarten hätte, wenn man da irgendwie aufmuckt. Das passt schon alles so.



man was ist den das für eine schwache argumentation ?
selbst wenn man die ladys gescannt hätte, den sprengstoff in ihren intimen körperhölen (falls vorhanden) hätte auch der scanner nicht gefunden.
es geht um ganz was anderes, sollen alle braven leute unseren staatsterroristen den nackten arsch zeigen um ihnen gefällig zu sein?
mehr sicherheit bringt das durchleuchten auch nicht, es kostet aber noch ein stück freiheit mehr.
außerdem ist die gefahr das der flieger abstürzt immer noch tausendemale größer als ein attentat.
ich habe mehr angst vor den terroristen der cia oder dem mosad als vor redlichen terroristen die doch nur unsere oberterroristen an der macht stürzen wollen.
unseren marionetten die den mamon stets mehr schätzen als tatsächliche demokratie und freiheit.

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frubi 05.03.2010, 13:18
9. .

Zitat von Ein netter Netter
Und würde es nicht das ganze System ad Absurdum führen>
Braucht es nicht. Das System ist bereits Absurd. Für die Frauen bleibt jetzt nur noch die Ausreise per Schiff in ein Land welches diese Scanner noch nicht hat. Gibt es eigentlich Info`s wo diese Dinger bereits stehen bzw. wo Sie mal stehen werden? Dementsprechend könnte man sich ja seine Flugrouten zusammenstellen.

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