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Möglicher Rekord: Über 150 Bergsteiger erreichen Everest-Gipfel
AP

Wird ein Rekord gebrochen? Bei einem Massenandrang auf den Mount Everest standen heute bereits mehr als 150 Kletterer auf dem Gipfel. Zwei Jahre lang war die Besteigung nicht möglich.

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tommygunn 19.05.2016, 17:26
10.

Zitat von susybntp11-spiegel
...die sollten da oben einen Hubschrauber Landeplatz herrichten, denn dann kann man mit einem Helikopter doch einfacher dort hinkommen und es könnten dann noch viel mehr schaffen.
Helikopter können in solchen Höhen nicht fliegen, mit Last an Bord schon gar nicht.

Wird aber Zeit, dass die Chinesen einen Lift bauen.

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matokla 19.05.2016, 17:27
11.

Zitat von doppelpost123
Trotz der verrückten Entwicklung sollte man trotzdem nicht so tun, als könne "jeder" auf den Everest (auch mit dem nötigen Kleingeld) Es ist immer noch brutal anstrengend sich auf 8800 Meter zu quälen und man muss richtig fit sein (trotz Sauerstoff und Fixseilen etc.) "Mal eben auf den Everest" ohne wochenlange Vorbereitung funktioniert auch heute (noch) nicht.
Und noch immer gilt: von 5 Gipfelversuchen kommt einer nicht wieder zurück. Die 'bevölkern' dann das 'Rainbow Valley'. Der Name kommt von den bunten Höhenanzügen der Leichen. Denn Bergung ist nicht.

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freeride4ever 19.05.2016, 17:31
12. physik....

Zitat von susybntp11-spiegel
...die sollten da oben einen Hubschrauber Landeplatz herrichten, denn dann kann man mit einem Helikopter doch einfacher dort hinkommen und es könnten dann noch viel mehr schaffen.
es existieren keine Helis die so hoch fliegen können...

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matokla 19.05.2016, 17:32
13.

Zitat von susybntp11-spiegel
...die sollten da oben einen Hubschrauber Landeplatz herrichten, denn dann kann man mit einem Helikopter doch einfacher dort hinkommen und es könnten dann noch viel mehr schaffen. So ein Gebäude wie auf dem Schildhorn (Schweiz) wäre auch mal zu überlegen und dann ab in den Massentourismus, pro Tag wären das ca.1500 bis 3000 Leute. Auch eine Seilbahn bis dorthin wäre total Geil, oder? Der Berg ist sowieso schon entwertet, da macht der Massentourismus den Bock auch nicht fett und richtig Kohle kommt rein.
Na, das wird wohl nicht klappen. Sehen Sie sich die Dienstgipfelhöhen der stärksten Hubschrauber an, die sind schon auf Höhe Basislager fast am Ende.
Zwei Verletzte wurde 1996 nacheinander oberhalb des Khumbu-Eisbruchs mit einem Heli geborgen, weil sie den Eisbruch niemals aus eigener Kraft geschafft hätten. Dazu wurde aus dem MI8 alles Unnötige entfernt, Sprit abgelassen und der zweite Pilot stieg vorher aus. Der nepalesische Hauptmann musste all sein Können aufbieten, um den Vogel mit letzter Kraft über den Khumbu zu bringen.

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doppelpost123 19.05.2016, 17:40
14.

Zitat von susybntp11-spiegel
...die sollten da oben einen Hubschrauber Landeplatz herrichten, denn dann kann man mit einem Helikopter doch einfacher dort hinkommen und es könnten dann noch viel mehr schaffen. So ein Gebäude wie auf dem Schildhorn (Schweiz) wäre auch mal zu überlegen und dann ab in den Massentourismus, pro Tag wären das ca.1500 bis 3000 Leute. Auch eine Seilbahn bis dorthin wäre total Geil, oder? Der Berg ist sowieso schon entwertet, da macht der Massentourismus den Bock auch nicht fett und richtig Kohle kommt rein.
Es gibt keinen Hubschrauber, der in dieser Höhe fliegen kann. Das ist u.a. ein Grund dafür, warum in der Todeszone ungeborgene Leichen liegen/lagen: https://en.wikipedia.org/wiki/Green_Boots

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uzsjgb 19.05.2016, 17:56
15.

Zitat von tommygunn
So einfach ist das nicht. Ich war mal im Everst Basecamp, während einer Trekking Tour in Nepal, während der Everest Hoichsaison. Bricht einer auf, brechen die anderen auch auf. Die "Teams" belauern sich regelrecht. In der Regel wird eh spät abends losgegangen, damit man dann morgens zum Sonnenaufgang auf dem Gipfel stehen kann und abends noch möglichst im Hellen wieder im Basecamp ist.
Vom Everest Basecamp wird man nicht sehen können, wann die Teams zum Gipfel aufbrechen. Dazu ist das Lager 4 zu weit entfernt. Vom Lager 4 bricht man zum Gipfel auf, nicht vom Basecamp.

Es schafft auch kein Kletterer an einem Tag vom Gipfel zurück ins Basecamp. Man kehrt ins Lager 4 zurück.

Außerdem "belagern" sich die Teams nicht, denn es ist kein Wettbewerb. Die haben aber alle denselben Wetterbericht und wissen, wann der optimale Zeitpunkt für einen Gipfelaufstieg ist. Deswegen staut es sich dann an diesen wenigen Tagen.

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uzsjgb 19.05.2016, 18:04
16.

Zitat von matokla
Und noch immer gilt: von 5 Gipfelversuchen kommt einer nicht wieder zurück.
Das galt noch nie.

In den 2000er liegt die Todesrate im Vergleich zu den erfolgreichen Besteigungen bei ca. 2%. In den 90er Jahren lag er noch bei 5%.

Eine Statistik für erfolglose Versuche gibt es nicht, was sollte man dazu zählen? Auch diejenigen, die im Basislager aufgeben? Da die Anzahl derjenigen, die in Lager 1 schon aufgeben, oder dieses Jahr bereits im Eisbruch, wegen der erhöhten Schwierigkeiten dort, hoch sein dürfte, würde das die Statistik noch weiter nach unten drücken.

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K.Hexemer 19.05.2016, 18:04
17. doch....

Zitat von freeride4ever
es existieren keine Helis die so hoch fliegen können...
ein Eurocopter hat das 2005 (?) geschafft und mit den Kufen den Gipfel berührt....

Allerdings war das sicher ein große Ausnahmeleistung, aber apodiktisch zu behaupten es gibt keine.... ist auch nciht richtig!

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user_ohne_nick 19.05.2016, 18:12
18.

Im vergangenen Jahr waren alle Everest-Expeditionen abgesagt worden, nachdem ein Erdbeben der Stärke 7,8 große Teile Nepals [...] verwüstet hatte.
Das ist nicht ganz richtig, liebe SPON-Redaktion.
Das Erdbeben hat einige Bezirke Nepals stark beschädigt, aber nicht 'große Teile'.

Ich will damit nur sagen, dass das Land zur Zeit und möglicherweise dringender denn je den Tourismus benötigt und solch unvorsichtige Formulierungen möglicherweise desaströses Kopfkino entstehen lassen.

Ich habe nach dem Erdbeben eine zeitlang in diesem Land gearbeitet. In KTM merkt man bei genauem Hinsehen die Auswirkungen des Bebens, allerdings nicht sofort. Die Stadt liegt nicht in Trümmern, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kann man bedenkenlos besichtigen.
Es sind zahlreiche Gebäude eingestürzt und vieles ist beschädigt (zum Beispiel auf dem Durbar Square), aber nicht in dem Maße, dass man vor Trümmern steht. Im Gegenteil - ich war erstaunt, dass trotz dieser gewaltigen Zerstörungskraft so vieles so gut im Schuss ist.

Die Dörfer in der Langtang-Region sind unter anderem durch Erdrutsche verwüstet worden, mittlerweile sind in diesem Gebiet mehrtägige Treks möglich. Die Nepalesen haben es recht schnell wiederbelebt.
Annapurna-Region war nicht betroffen - ebenso der Großteil des Landes der NICHT direkt betroffen und beschädigt oder gar verwüstet wurde.

Zum eigentlichen Thema: Mit einigen Hundert überprivillegierten Bergsteigern, die mit Unsummen die Taschen der korrupten Regierung und der Veranstalter füllen, ist dem Land nicht geholfen.

Die Tourismusverantwortlichen sollten sich viel mehr auf das Beleben nicht ganz so hochpreisig angesetzten Regionen im Land konzentrieren, die einer kleinen Elite vorbehalten ist.
Everest ist nicht das einzige Aushängeschild Nepals.

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LaínEntralgo 19.05.2016, 18:15
19. Helikopter

Anders als viele (mich eingeschlossen) denken, kann ein Helikopter sehr wohl auf dem Mount Everest landen. Hat auch schon einer getan. Bitte mal bei Youtube schauen. Es gibt ein Video davon.

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