Forum: Reise
Münchnerin auf Motorradweltreise: "Das Schicksal ist ein gesattelter Esel"
Lea Rieck

Sie erlebte den Militärputsch in der Türkei, bretterte gegen eine Sanddüne, hatte eine Romanze mit einem russischen Scharfschützen: Die 32-jährige Lea Rieck fuhr mit dem Motorrad 90.000 Kilometer alleine um die Welt. Wie war das?

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Worldwatch 09.03.2019, 11:11
1. Bravo!

Und, das allerwichtigste; Lea ist wieder heile, in einem Stueck heimgekommen.
Bin etlichen Moppet-Weltourern aus diversen Laendern begegnet. Und, ja, nie einer allein tourenden Frau.
Auf die Tourerlebnisse im Buch bin ich gespannt. Mehr noch auf die Tips und "to-do's&not-to-do's" ...
Maedels, was eine Frau kann, kann auch eine andere Frau.

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fvaderno 09.03.2019, 11:41
2. Außergewöhnliche Person!

Respekt! Denn so eine Reise ist bestimmt nichts für jedermann!

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emiliano-zapata 09.03.2019, 12:46
3. Meine größte Hochachtung

gilt dieser Frau, das sagt ein alter "Motorradfahrer" (kein Biker!!!). Vor einem halben Jahrhundert, als ich mit den Dingern anfing, gab es allenfalls eine mikrige Anzahl zweiradfahrende Frauen (WIMA), mittlerweile gibt es weitaus mehr. Und nun diese Frau mit Traute!!! Ich werde mir gestatten das Esel-Motto in mein Repertoir zu übernehmen, es trifft den Kern meiner Reisen, Emil

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rjb26 09.03.2019, 13:48
4. großartig

sonst muss man nichts dazu sagen

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himmit1 09.03.2019, 13:59
5. Für u.a. solche Beiträge ...

... liebe ich dieses Blatt !
Als Moppedfahrer ("Biker fahren Fahrrad !) wünsch ich Lea weiterhin erlebnisreiches und unfallfreies Fahren:
Dreh den Griff solange Du kannst, ich bin 68 ....

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marclarsen 09.03.2019, 15:55
6. Respekt

Schöner Bericht und die Fotostrecke.....gigantisch! Erinnert mich an eine Zeit in den 80ern....2 Monate Kanada auf eigene Faust. Nicht zu vergleichen, keine Frage....gerade die Eindrücke im fernen Osten! Das find ich echt scharf!
Erstaunlich auch, wie anscheinend stets Hilfe parat war! Neben all dem WirrWarr im Netz...
So tolle Story!

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andreasm.bn 09.03.2019, 15:55
7. zuerst mal Respekt vor dieser Leistung!

Den wenigsten Menschen wird es vergönnt sein, so etwas auch nur annähernd zu erleben. Und die Erinnerung daran kann einem niemand mehr nehmen, das ist dann wichtiger als alles Materielle dieser Welt.
Einziger Kritikpunkt: Warum muss es auf den Fotos immer dieses rote Kleid sein? Ganz besonders albern finde ich Foto Nr. 14, da wollte sie wohl partout in 'nem roten Kleid vor einem kanadischen Bergsee posieren und hat darunter noch die Motorradhose an. ehrlich das ist einfach nur albern! was hätte gegen ein Bild in Motorradhose gesprochen?

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Knossos 09.03.2019, 16:30
8.

Glücklicher Verlauf dieser und anderer Reisen sollte insbesondere junge Frauen nicht zu der Illusion verleiten, Risiken aus Verfall sozialen Zusammenhalts, Bevölkerungsexplosion, Verrohung in kriegsbetroffenen Regionen und aus verhärmten Sitten seien perdu.

Teilen kann ich mit Erfahrung in der Ferne der Dame Wertschätzung heimischer Gefilde.

Auch noch unter Einbezug kolonialer Geschichte, bleibt jener erhöhte Anteil an Nachhaltigkeit, der solides, aufwendiges Bauen, Monumente, Infrastruktur, Ver- und Entsorgung und Pflege bedingte.
Denken, das auch vor der Kolonialzeit bestand / wie gesagt etwa Zimmermannsleute Eichen für ihre Nachfolger in hunderten von Jahren pflanzen ließ, wie es ihre Vorfahren für sie getan hatten, oder systematische Kultivierung, die pittoreske Landschaften wie etwa um Baden-Baden u.a. hervorbrachten.

Erbe, das sich auch andernorts, doch eher vereinzelt findet, während weite Landstriche von akut sekundärem Zweck und kurzsichtigem Raubbau gezeichnet sind.

Doch von Ausnahmen wie in Frankfurt abgesehen, wo man statt gläsern-stählerner Flüchtigkeit ein Areal in traditionell massiver Weise wieder auferstehen ließ, ist auch Deutschland von vergehendem Gemeinsinn befallen, der Gemeinde- und Staatskassen ausräumt und schon zuvor intakte Infrastruktur, Straßen, Brücken, Krankenhäuser, Schulen etc. verfallen läßt.
Pakistan steht quasi vor der Tür.

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nadennmallos 09.03.2019, 16:57
9. Der letzte Satz bringt's voll: Chapeaux Madame!

" .....Wir haben wahnsinnige Kulturschätze, unfassbare Landschaften, so viele Länder mit sehr vielen Kulturen auf sehr engen Raum - das ist etwas sehr Besonderes." Da hat jemand nicht nur auf Kilometer und (eventuelle?) Schlagzeile geachtet, sondern ganz bewusst seine Reise wahrgenommen. Und sieht diese im Kontext mit zuhause. Sowas gefällt mir.

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