Forum: Reise
Nachwuchsfotograf Mateo Hamann: Immer nach oben
Mateo Hamann

Wenn andere starr geradeaus schauen, geht sein Blick empor. Der erst 17-jährige Fotograf Mateo Hamann zeigt Frankfurt am Main aus ungewöhnlichen Perspektiven. Das Talent hat er von seinem berühmten Vater.

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tlatz 01.06.2014, 15:25
30. Superzoom

Zitat von Evoken
Also wenn ich was leiden kann, dann sind das User, die von nichts ne Ahnung haben, aber gewisse Dinge und Leute verteidigen. Sorry, der junge Mann hat die positive Kritik nicht verdient. Seine Bilder sind alles Andere als gut oder hervorhebend. Die Motive weder neu, noch innovativ. Technisch gesehen absolut mau. Zumindest die hier präsentierten. Kein richtiger Weitwinkel oder Fischauge. Für Architekturfotografie aber mit das Wichtigste. Und Super-Zooms sind bei Profi-Fotografen nun wirklich Tabu - aus diversen Gründen. Das ist vielleicht mal was für ne Reise, um Gewicht zu sparen. Aber doch nicht für den ambitionierten Fotografen. Der Oberschrei ist jedoch, für über 1000€ seine Bilder zu vermarkten. Sorry, das ist für mich kein Künstler, sondern ein Pseudo-Künstler, der nur Kohle mit dem Namen seines Vaters verdienen möchte. Und das schon mit 17 Jahren! Nein danke.
Najaaa. Also von einem Superzoom würde ich hier aber noch lange nicht reden. 75 bis 300, das ist ein 4-fach-Zoom. Zugegeben, die extrem teuren und lichtstarken Profizooms sind meistens nur knapp über 3-fach (24-70) oder sogar nur knapp über 2-fach (70-200), aber ein Superzoom ist ein Objektiv, das als Immer-drauf-Linse konstruiert ist und das sowohl weit als auch tele beinhaltet, an APS-C also ein 18-200 oder an Kleinbild ein 28-300.


Ich finde auch die Equipmentdiskussion extrem leidig. Ich würde mal frech behaupten, dass man mit einer modernen DSLR-Kamera und so einem verhältnismäßig günstigen 75-300 problemlos Abzüge im Format 30x40 machen kann, die auch aus sehr naher Entfernung noch scharf sind. Das war mit einer Kleinbild-Filmkamera und einer recht guten Linse in der Dunkelkammer mitunter schon schwierig. Ich habe letzte Woche ein paar Abzüge vom 400er-SW-Film gemacht auf 20x25-Papier und das Korn war da.

Auf die reine Bildqualität, Schärfe, Detailreichtum achtend, kann man mit dem Equipment des Jungen eindeutig größere Abzüge machen als mit meiner Nikon FM2, eine hochwertigen Festbrennweite und einem 400er-Film.

Der Portraitfotograf bei mir um die Ecke denkt übrigens nicht mal daran, seine D200 und sein Tamron zu ersetzen und merkwürdigerweise sehen die Bilder in 30x40 trotzdem passabel aus.

Dieses ständige Pixelpeepen geht mir ehrlich auf die Nerven. Ein Foto am Monitor ist wertlos, das sind nur Daten, ein Bild ist es erst, wenn ich es auf Papier in Händen halte und da sind die Unterschiede, die durch das Equipment bedingt sind in normalen Abzugsgrößen (ich setze da mal lange Kante 40cm an) sehr vernachlässigbar. Geben Sie einem guten Fotografen eine Kamera-Objektiv-Kombi für 500euro und eine Kombi für 2000EURO und lassen Sie ihn mit beiden KAmeras das gleiche Bild schießen und anschließend gleich bearbeiten und auf dem gleichen Drucker drucken und ich bezweifle, dass mehr als einer von 100 den Unterschied sehen kann.

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kirk,james-tiberius 01.06.2014, 22:00
31. Nach oben

Ich finde man kann viel in die überschrift hineininterpretieren und leider interpretieren viele hier im forum falsch. Nun, die Menschen haben es tatsächlich verlernt auch mal nach oben zuschauen. Viele gehen mit einem Tunnelblick durch die Gegend. Und der Junge guckt nach oben. Ich selbs gucke auch nach oben. Ich versuche mich an die astrofotografie ranzutasten. Das entsprechende equipment habe ich. Nur das Wetter ind Hamburg und die immense Lichtverschmutzung stimmen einen traurig. Schauen sie auch mal nach oben wenn sie unterwegs sind. Sie werden staunen was man so alles entdecken kann was nicht auf augenhöhe ist. Liebe Grüße

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dirkhs 02.06.2014, 10:48
32. Er hatte einfach Glück...

dass irgendjemand seine Bilder toll findet oder Vitamin "B" irgendwie neu oder innovativ finde ich das nicht Auch als "Nachwuchsfotograf" sehe ich nichts was ich als größere Kunst bezeichnen würde. Er hatte einfach Glück

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Kamillo 05.06.2014, 11:31
33.

Zitat von jaybee
Und zum Thema "mit einem 75-300 geht eh nix": j.
Wenn man selbst schonmal "An der Fassade hoch Architekturfotografie" gemacht hat, weiß man dass da mit einem 75-300 nix geht. Denn bei dem Zoomfaktor bleibt von der Fassade nix mehr über, es sei denn man gräbt ein ganz tiefes Loch vor das Haus und stellt sich da rein. Die "An der Wand hoch" Bilder funktionieren nur mit kurzer Brennweite, am besten auf dem Stativ. Einen Polfilter sollte man auch haben, dann klappt das nämlich mit den Farben und der Spiegelung.
Grüße an die "Tonne"!

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Kamillo 05.06.2014, 11:34
34.

Zitat von mulhollanddriver
...wäre es gut, sich wenigstens ein 24-70 zu holen, um das grottige Superzoomobjektiv abzulösen. Ansonsten soll er machen, was ihm beliebt. So schlecht sind die Fotos nicht.
Für andere Themen ist so ein Telezoom schon eine feine Sache, ich verwende selbst das Nikon 70-300 VR und liebe es. Das macht knackige Porträts, Sport- und Landschaftsbilder. Aber für an der Fassade hoch taugt sowas nicht.

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ReneSpalek 05.06.2014, 16:43
35. alle Bilder mit 75-300 Zoom . . . ?

...man braucht kein besonderer Fachmann zu sein, um sofort zu erkennen, dass ein Teil der Fotos z.B. Motiv 1 + 5 mit einem Weitwinkelobjektiv fotografiert worden sind. Ich finde es prima, dass ein 17-jähriger sein Auge fotografisch schult und die Welt mit seinen Augen betrachtet und festhält. Ob die Motive allerdings galerietauglich sind, möchte ich jedoch was zumindest diese Auswahl an Fotos anbetrifft anzweifeln.

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