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Neue Attraktionen in Europas Freizeitparks: Schlangen-Pendel und Zickzack-Achterbahn
THOMAS BARWICK/ Getty Images

Mit bis zu 80 km/h kreuz und quer durch die Luft oder mit einem Minibähnchen gemächlich durchs Grün: Europas Freizeitparks starten in die Sommersaison. Hier zeigen wir, was neu ist.

BBirke 31.03.2019, 00:31
1. Niedriger Eintritt ist nicht gleich billig!

Im Europapark und Efteling wird man zwar pro Person regulär um die 50 Euro los (Efteling: 40+10 Euro Parken), aber dafür hat man auch fairen Zugang zu Attraktionen und muss nicht hinnehmen, dass eine Herrenmenschen-Klasse im Park gegen saftige Aufpreise vordrängeln darf. Ausnahmen im EP: Virtual Reality-Achterbahnen (ohnehin aufpreispflichtig) und Sonderveranstaltungen zu Halloween, die sind auch von der Seuche befallen. Ansonsten grassiert fast überall die Pest der Speed-, Quick- und Express-Pässe und virtuellen Warte-Geräte, die je nach Aufpreis den Zugang unterschiedlich beschleunigen.

Was diese Park-"Elite" weniger warten muss und somit mehr fahren kann, wird den Normalbesuchern weggenommen - sie müssen dafür wesentlich länger warten und können weniger Attraktionen nutzen. Außerdem stellt sowas für Parks eine große Versuchung dar, die Kapazitäten der Attraktionen künstlich zu verschlechtern, um zusätzlich Warteschlangen und damit Schnellpass-Käufe zu generieren.

Niemand sollte in einem Park, wo es gegen Bezahlen legales Vordrängeln gibt, um die 50 Euro Eintritt zahlen. Meist haben diese Parks stark vergünstigte Tickets in Rabattaktionen, 2 für 1-Aktionen und dergleichen, und normale Jahreskarten werden fast hinterher geworfen.

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