Forum: Reise
Neuer Bildband: Italien, unwiderstehlich
Gray Malin

Capri und Positano, Como und Portofino: Italien klingt von Nord bis Süd nach Dolce Vita. Der US-Fotograf Gray Malin hat den einzigartigen Lebensstil dokumentiert - am Strand, vom Holzboot und vom Helikopter aus.

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Spiegelpizza 29.06.2019, 13:00
1. "Küste als Ort für alle"

Selten so einen oberflächlichen Mist gelesen. Immerhin erwähnt der Spiegel in eineinhalb Sätzen, dass das Vita vielleicht nicht ganz so dolce ist wie man vom Autor vorgeschwärmt bekommt. Und da geht es wahrlich nicht nur um die Massen an Touristen überall. Enorme wirtschaftliche und politische Probleme, ein Nord-Süd-Gefälle, das Seinesgleichen sucht, verfallende Infrastruktur, wo man hin blickt. Momentan geht die Sache mit dem Müll wieder los, in Rom und in Neapel; bei den Temperaturen ist das nicht nur unangenehm an zu sehen.

Oh, und was Küste als Ort für alle angeht: für alle, die den Geldbeutel aufmachen können. Jeder dieser hübschen Sonnenschirme hat ein Preisschild - in Positano z.B. momentan 22.50 Euro pro Person. Auch das muss man sich erst mal leisten können.

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ThorstenMartens 29.06.2019, 13:16
2. Dolce Gaga

Was ist so schön an diesen Massen von Sonnenschirme
,kein Platz für individuelle Reisende . Typisch USA Manier Farben ja aber bitte wie? so jedenfalls nicht die Blindheit des Fotografen, nur die Farben aber nicht die Natur
so nicht. Guss an die Massen.

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Luscinia007 29.06.2019, 13:22
3.

Ich frage mich, wie man diese Touristenhochburgen als "idyllisch" bezeichnen kann. Sonnenschirm an Sonnenschirm aufgereiht, Menschenaufläufe, bagnos, d.h. an Privatunternehmer vermietete Strände, die Eintritt kosten ...

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spon_2545532 29.06.2019, 13:34
4. Das Land, wo die Zitronen blühn

Wunderschöne Bilder.

Bild Nr 7 Riomaggiore ist allerdings seitenverkehrt.

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k70-ingo 29.06.2019, 13:41
5.

Zitat von Luscinia007
Ich frage mich, wie man diese Touristenhochburgen als "idyllisch" bezeichnen kann. Sonnenschirm an Sonnenschirm aufgereiht, Menschenaufläufe, bagnos, d.h. an Privatunternehmer vermietete Strände, die Eintritt kosten ...
Mein erster Gedanke war ähnllich:
Da hat jemand zu viele 50er Jahre-Schmalzfilme geschaut.

Mit Verlaub, aber ich empfinde die Intention des Autors als welfremde Wolkenkuckucksheimattümelei.
Und die Vorstellung, dort Urlaub machen zu müssen, als Horror-Alptraum.

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dickidoro 29.06.2019, 14:00
6. Bella italia

Gottogott, der reine Albtraum. Dabei gibt es in Italien durchaus Orte und Gegenden, wo es noch ursprünglich ist.
Statt Venedig z.b. Chioggia, radeln rund um den Kälterer See, wandern im Aostatal oder die Region Marken statt
Die überlaufene Toskana. Oder Sardinien im Oktober, herrlich.
Aber doch bitte nicht diese fürchterliche sardinenbüchsenmentalität. Oder der Albtraum Lido di Jesolo.
Triest ist sehenswert und nicht überlaufen und von dort gleich noch ein Abstecher nach Slowenien.
Es gibt also Alternativen.

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badenser84 29.06.2019, 14:00
7. Dolce Vita ist uberall

Italien ist überlaufen aber glaube das trifft auf jedes schöne Land zu. Man muss wissen wann man reist. Mein Ding sind die Sonnenschirme schon lange nicht mehr. Ich bevorzuge da inzwischen eher die oberitalienischen Seen nicht die Richtung Venedig. Die sind noch schlimmer überlaufen wie die anderen

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Sinderion 29.06.2019, 14:27
8.

Zitat von dickidoro
Gottogott, der reine Albtraum. Dabei gibt es in Italien durchaus Orte und Gegenden, wo es noch ursprünglich ist. Statt Venedig z.b. Chioggia, radeln rund um den Kälterer See, wandern im Aostatal oder die Region Marken statt Die überlaufene Toskana. Oder Sardinien im Oktober, herrlich. Aber doch bitte nicht diese fürchterliche sardinenbüchsenmentalität. Oder der Albtraum Lido di Jesolo. Triest ist sehenswert und nicht überlaufen und von dort gleich noch ein Abstecher nach Slowenien. Es gibt also Alternativen.
Schon richtig. Die Toskana kann man aber auch genießen, wenn man im Mai oder September dort ist und sich nicht in Florenz plattwalzen lässt.

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cinquecent 29.06.2019, 15:14
9. Meine Italien-lLiebe ist dahin!

Zeit meines Lebens. Italien-Fan, jedoch nach meinem schweren Unfall auf Sizilien und dem deshalb erforderlichen Aufenthalt in einem Krankenhaus in Monreale ist diese Liebe schlagartig gestorben.
Derartig miserable hygienische Verhältnisse hätte ich in ganz Europa nicht mehr für möglich gehalten.
Für gesetzlich. Versicherte wie mich, natürlich auch für die italienischen Normalbürger: 6-Bettzimmer ohne
Bad, ohne fließendes Wasser, der Weg zu Toilette und Dusche mind. 150 m. Toilette nicht abschließbar,
Dusche verdreckt und verstopft, kein Toilettenpapier , aus dem Wasserhahn brühend heißes Wasser .

Versorgung durch das Pflegepersonal: keine!
Essen: ungenießbar.

Die italienischen Patienten werden grundsätzlich durch ihre Angehörigen versorgt, und zwar mit allem: Körperpflege, Bett machen, genießbares Essen bringen etc. etc. Und darauf verläßt sich das it. Gesundheitswesen (schrieb Franca Magnani schon vor Jahren, hat sich aber nicht geändert).
Die reichen Italiener gehen in die Privatkliniken. Das ist das schöne Italien!

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