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Öffnung in Kuba: Touristen mit Torschlusspanik
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Schnell hin, bevor die Amis kommen: Manche Urlauber aus Europa haben es derzeit sehr eilig, nach Kuba zu reisen, weil sie baldige Veränderungen befürchten. Viele Kubaner dagegen fiebern dem Wandel entgegen.

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hcl_08 21.05.2015, 06:40
1. Man muss nur in die Nachbarschaft schauen

Dom Rep etc - die Segnungen des US Raubtierkapitalismus werden Kuba in eins dieser "Paradiese" verwandeln, in denen man die hoch umzäunte Hotelanlage nicht verlassen kann, ohne ausgeraubt zu werden.

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Shantam 21.05.2015, 07:00
2. Die Armen Wissen leider nicht

das ihnen Arbeitslosigkeit und Wirtschaftsmüll droht. Plastikmüll und westliche groß Konzerne, die dieses noch schöne Land, verwüssten werden. Ganz nach Westlichem Standards. Diese Unschuldigen Menschen haben noch keine Ahnung wie skrupellos sie Ausgeplündert werden.

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klirrtext 21.05.2015, 07:06
3. lecker Burger in Havana

leider bin ich jung und brauche das Geld ;-)
bis ich davon genug angesammelt, habe um meine Traumziele Kuba und Iran anzusteuern, werden diese wohl vollständig verramscht worden sein. Ein Hoch auf die Monokultur

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pfzt 21.05.2015, 07:23
4.

Die Amerikaner bringen halt Starbucks und McDonalds, die weltweite Mittelschichts-Touristenmeute wird es freuen. Gott bewahre man müsse ins Cafe um die Ecke oder gar etwas vom Straßenstand essen. Wobei letzteres in großen Teilen Südamerikas wirklich eine schlechte Idee ist aber wenigstens wird man in Kuba medizinisch gut versorgt ;)

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jamesbrand 21.05.2015, 07:39
5. als

erstes wird wohl das vorbildliche Gesundheitssystem zusammenbrechen wenn Cube wieder den Amis gehört.

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NETSUBJEKT 21.05.2015, 07:42
6. Nicht die Amis, ihre widerwärtige Kommerz-Kultur ist das Problem

Es wäre Kuba zu wünschen, wenn sich eine "sanfte Kommerzialisierung" entwickeln würde. Statt dessen werden die knochenharten Investoren sich die Filetstücke Kubas unter den Nagel reißen. Die Regierenden werden geschmiert. Und im Ergebnis gibt es für einen kleinen Teil sehr viel Wohlstand, während die meisten anderen arm bleiben wie bisher, und als schlecht bezahlte Sklaven der Touristikbranche schuften müssen.
Es werden Hotels gebaut, aber keine Wohnhäuser saniert. Sie werden weiter in ihren Bruchhütten leben müssen. Und die Prostitution aus Armut wird noch mehr Mädchen und Frauen mobilisieren um die fetten Amis zu befriedigen.
Kuba wird ein weiteres Land sein in dem man von den den imperialen Schriftzügen Coca Cola und Co penetriert wird, die das Bild der Städte auf zwei drittel der Welt schon beherrschen. Egal wie exotisch das Land sein mag.
Natürlich ist den Kubanern nicht zuzumuten, weiter unter diesen Verhältnissen zu leben. Aber was jetzt kommt, wird für die meisten von ihnen eine noch größere Zumutung sein. Denn zuvor waren sie in ihrer Armut gleich. Jetzt werden sie Nachbarn haben, die plötzlich reich sind. Es wird Hass und Kriminalität geben, weil es zu große Unterschiede zwischen Arm und Reich geben wird.

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anti-empath 21.05.2015, 08:01
7. noch schnell hin

Auch wir waren letztes Jahr nochmal in Kuba, um dieses einmalige Flair zu genießen. Sobald das Land geöffnet ist und die Amis da sind, wird es nicht nur so verwechselbar wie viele andere Länder, sondern der größte Puff der Welt

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nomadas 21.05.2015, 08:08
8. It`s over when it`s over

Ja, bald wird es wieder so sein, wie vor der Revolution. Kuba, fest in US-Hand. Fidel, Che, wer bitte? Das einzige was bleibt -historisch- ist die Krise von 1961, als JFK den dritten Weltkrieg verhinderte. Und: Buena vista social club! Das "linke Experiment" war nur temporär, keine Chance in Lateinamerika. Der Kommunismus war nicht die wahre Bedrohung der USA. Es ist der eigene Kapitalismus, der alles zerstört. hasta la victoria siempre y chan chan

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tomatosoup 21.05.2015, 08:17
9. Der überzeugendste Beweis

Nach Jahrzehnten des Politterrors dürfen die Kubaner jetzt endlich sagen, was sie sich am meisten wünschen: Freiheit und Normalität. Das ist der überzeugendste Beweis dafür, dass der Kommunismus, wie auf der ganzen Welt, so auch in Kuba versagt hat.

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