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Outdoor-Kleidung: Tücken der Zwiebeltaktik

Teuer sind sie, und inzwischen auch im Freizeitbereich extrem angesagt: Noch nie waren Outdoor-Klamotten so weit verbreitet wie heute. Doch die beste Hightech-Membran bringt wenig, wenn der Benutzer beim Kombinieren Fehler macht. Mit diesen Tipps sind Sie für die kalte Jahreszeit gerüstet.

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Layer_8 15.11.2010, 09:45
1. lol

Zitat von sysop
Teuer sind sie, und inzwischen auch im Freizeitbereich extrem angesagt: Noch nie waren Outdoor-Klamotten so weit verbreitet wie heute. Doch die beste Hightech-Membran bringt wenig, wenn der Benutzer beim Kombinieren Fehler macht. Mit diesen Tipps sind Sie für die kalte Jahreszeit gerüstet.
Wozu das ganze? Habe auch schon "Extremsituationen" durchgemcht. Darunter z.B. Trekking im Himalaya oder in Neuseeland. Schön mit Jeans und Baumwollhemd. Nix Spezial-Outdoor-Klamotten. Wichtig ist eigentlich nur gutes Schuhwerk und ne Regenjacke.

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vita 15.11.2010, 10:12
2. Es wäre so einfach....

Zitat von Layer_8
Wozu das ganze? Habe auch schon "Extremsituationen" durchgemcht. Darunter z.B. Trekking im Himalaya oder in Neuseeland. Schön mit Jeans und Baumwollhemd. Nix Spezial-Outdoor-Klamotten. Wichtig ist eigentlich nur gutes Schuhwerk und ne Regenjacke.
wenn es einfach wäre. Das darf man nur niemandem sagen, denn mittlerweile richtet sich diese Industrie, die zum großen Teil unter menschenunwürdigen Bedingungen produziert, an den Innenstadt-Samstags-Einkäufer und die Spielplatz-Muttis. Es geht nicht um Extremtouren, sondern um eine uniforme Variante der Alltagskleider für uninspirierte Menschen.

Eine Mode, die eine Form von Langeweile ausdrückt, dass man es nur bedauern kann.

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ismirwurscht 15.11.2010, 10:18
3.

Zitat von Layer_8
Wozu das ganze?
Damit man nicht ausgelacht wird, sich nicht schämen muss. Ich mein, erst an Marken-Outdoor-Klamotten sieht man wer wirklich ein Outdoorler ist.

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phaet 15.11.2010, 10:24
4. PR-Meldung?

Die Art, wie der Artikel verfasst ist lässt mich vermuten, dass ein PR-Artikel von PrimaLoft die Grundlage hierfür war, der etwas umgeschrieben wurde. Fleece über alles. Schade.

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CROD 15.11.2010, 10:31
5. Meistens unnötig

Auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass die meisten "Funktionstextilien" nicht halten, was die vielen im Laden dran hängenden Schildchen, auf denen die englisch bezeichneten und futuristisch klingenden, markenrechtlich geschützten Namen der Superfasern angepriesen und deren Wirkung mit Tabellen über den Flüssigkeitstransport etc. hinterlegt wird, versprechen. Es gibt Ausnahmen, die aber nur die Regel bestätigen.
Ich wandere meist mit Arbeitshose aus dem Landhandel, Baumwollhemd und einer Regenjacke. Wird´s warm, krempele ich die Ärmel hoch, regnet´s ode zieht´s, ziehe ich die Jacke an. Das ist für Wandern in Deutschland in der Regel ausreichend; im Winter gibt´s noch einen Pulli dazu.
"Funktionsträger" nerven mich beim Wandern meist damit, dass sie trotz Zwiebelprinzipquatsch dauernd stehen bleiben: Jacke aus, Pulli aus. Weiter. Dann Pulli an. Weiter. Jacke an. Weiter. Jacke aus. Usw. usf.

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tlogor 15.11.2010, 10:32
6. Danke für die Ratschläge!

Als Alpenbewohner, der regelmässig Dreitausender und manchmal sogar Viertausender besteigt halte ich mich an die Ratschläge nur zum Teil. Unter der Skihose Baumwolljeans usw.
Ich friere eigentlich nie. Das wichtigste: genug warme Sachen im Rucksack, was ist egal. Beim Aufstieg nicht zu viel anziehen....

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Aaron De Winter 15.11.2010, 10:35
7. I love Jack W.

Ich finde es im Ausland unheimlich praktisch, dass man an dem Tatzen-Logo auch aus einiger Entfernung sofort jeden Deutschen erkennt. Hat schon zu einigen lustigen Kontakten geführt...

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an-i 15.11.2010, 10:40
8. outdoor kleidung

...der schreiber war noch nicht auf einer hütte. durch die verschwitzte funktionswäsche stinkt es da erbärmlich.

auf der rotsteinpass hütte (unterhalb vom säntis-schweiz), habe ich wanderer gesehen, die pro kopf, klamotten so im bereich von 2000 € anhatten- könnten locker in himalaya überleben.
und dann abends kommen die sennmänner auf die hütte, im anzug und wollhemd (aber gutes schuhwerk), riechen angenehm nach heu, palavern und trinken ihr 1/8 wein.

aber ohne marke geht heute der urbane mensch nicht mehr auf die strasse.(die zugehörigkeit wird auch gezeigt)

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rem73 15.11.2010, 10:40
9. genau

Zitat von Layer_8
Wozu das ganze? Habe auch schon "Extremsituationen" durchgemcht. Darunter z.B. Trekking im Himalaya oder in Neuseeland. Schön mit Jeans und Baumwollhemd. Nix Spezial-Outdoor-Klamotten. Wichtig ist eigentlich nur gutes Schuhwerk und ne Regenjacke.
da kann ich nur zustimmen. durfte selber schon bei -40 campen. unterwäsche,hose,pulli: baumwolle. socken: mit schaf. schlafsack: daune. schuhe: viel filz. einzig die oberste schicht war gore-tex- hätte es aber nicht gebraucht, weils bei solchen temperaturen trocken ist.

das wichtigte war der doppellagige daunenschlafsack und die filz"moonboots". Ich hatte warme füsse! seitdem sind für mich wolle/filz/daunen naturfunktionsfasern, die manchem angeblichen hightechkram überlegen sind

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