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Outdoor-Kleidung: Tücken der Zwiebeltaktik

Teuer sind sie, und inzwischen auch im Freizeitbereich extrem angesagt: Noch nie waren Outdoor-Klamotten so weit verbreitet wie heute. Doch die beste Hightech-Membran bringt wenig, wenn der Benutzer beim Kombinieren Fehler macht. Mit diesen Tipps sind Sie für die kalte Jahreszeit gerüstet.

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AlbertGeorg 15.11.2010, 10:42
10. Von WARM nach KALT

Ihrem Artikel fehlt eine wichtige Information:
Die Feuchtigkeit wird immer von der warmen zur kalten Seite transportiert!
Bei Temperaturen über 37° also nie Funktionsunterwäsche tragen!
In den Tropen erleben Sie sonst erstaunliche Ergebnisse

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wanderprediger 15.11.2010, 10:43
11. Ich mag Jeans, aber das ist letztlich auch eine "Uniform"

Zitat von vita
Es geht nicht um Extremtouren, sondern um eine uniforme Variante der Alltagskleider für uninspirierte Menschen. Eine Mode, die eine Form von Langeweile ausdrückt, dass man es nur bedauern kann.
Wenn Leute wie sie, Kleidung auf Mode reduzieren und nicht nach Funktionalität , dann muss ihnen die "Outdoorkleidung natürlich langweilig vorkommen.
Es gibt Bekleidungshersteller, die sich seit fast 100 Jahren auf Arbeitskleidung und Outdoorkleidung spezialisiert haben. Das hatte früher nichts mit Mode zu tun oder natürlich mehr. Das finde ich nicht schlimm.
Mir ist die Funktionalität auch im Alltag wichtig, egal ob sie das langweilig finden. Übrigens, was muss man anziehen um in ihren Augen nicht langweilig zu wirken? Das interssiert mich doch sehr.

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nurmeinsenf 15.11.2010, 10:48
12. Extremsituationen

Die meisten Outdoorklamotten werden über ganz normaler Alltagsbekleidung getragen, vom Bürohengst bis zum Senior, alle laufen inzwischen mit expeditionstauglicher (laut Werbung) Funktionsfaser herum. Obwohl an der Haltestelle des öffentlichen Nahverkehrs kaum je mehr als ein windiger Regenschauer ihr Potential herausfordern wird, oder wenn es ganz heftig kommt, als persönliche Extremsituation ein Gewitterguß. Obwohl, bei DEM Sauwetter geht ja dann niemand vor die Tür. :-D Atmungsaktive und feuchtigkeitsabführende Unterschichten sind mangels schweißtreibender Aktivitäten überflüssig, die Disziplinen "gehen" und "stehen" bringen den Puls nicht sehr auf Trab...

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Vincent_Vega 15.11.2010, 11:14
13. ohne Tatze

Zitat von sysop
Teuer sind sie, und inzwischen auch im Freizeitbereich extrem angesagt: Noch nie waren Outdoor-Klamotten so weit verbreitet wie heute. Doch die beste Hightech-Membran bringt wenig, wenn der Benutzer beim Kombinieren Fehler macht. Mit diesen Tipps sind Sie für die kalte Jahreszeit gerüstet.
Zwiebelprinzig gut und schön aber die meisten Outdoor-Klamotten halten das was sie versprechen nicht.
Modisch immer vorne mit dabei, jede Saison andere Farben und etwas andere Applikationen auf den Jacken und das alles für teuer Geld. Funktionalität steht aber nicht an erster Stelle. Jacken mit jede Menge Taschen sind o.k. die wärmende Schicht funktionier auch genz gut, wasser- und winddicht sind sie oft auch aber spätestens bei atmungsaktiv hört es auf. Alles zusammen gibt es in einer Jacke nicht, auch wenn es so mancher Hersteller gerne propagiert. Ich wandere seit Jahren mit einer winddichten Jacke. Wirds zu kalt, ziehe ich einen Baumwollpullover über dem Hemd an und gegen den Regen hilft am besten immer noch der Poncho.
Das A und O aber sind gute Wanderstiefel und eine Mütze gegen den gröbsten Wärmeverlust.

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vita 15.11.2010, 11:19
14. Da die Funktionskleidung keine Funktion erfüllen muss....

Zitat von wanderprediger
Wenn Leute wie sie, Kleidung auf Mode reduzieren und nicht nach Funktionalität , dann muss ihnen die "Outdoorkleidung natürlich langweilig vorkommen. Es gibt Bekleidungshersteller, die .....
, die normale Kleidung nicht auch erfüllen könnte, ist sie ein unsinniges Modeaccessoire und kann bei den vielen Menschen in den Innenstädten nicht auf ihre Funktion reduziert werden.
Eine Uniform wie die der hochpreisig ausgerüsteten Fussgängerzonen-Expeditionsteilnehmer ist ohne weiteres langweilig zu nennen, da sie weder für den Nutzen der Kleidung noch für ein Interesse an der getragenen Kleidung spricht.

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george_best_reloaded 15.11.2010, 11:23
15. Immer sehr putzig

Von spezieller Sportkleidung (Schutzklamotten beim Motocross, gefütterte Skihosen etc.) bei gewissen Sportarten mal abgesehen tun es i.d.R. auch ganz normale Klamotten, meist abgelegte Alltagskleidung. Alte Klamotten haben dann wiederum den Vorteil, dass man sie einfach wegwerfen kann, wenn sie mal was abbekommen.
Jeder wetterfeste Sportler kann das denke ich nachvollziehen.
In den Tropen empfehlen sich übrigens reguläre Badehosen, wie sie nebenbei bemerkt auch die Einheimischen tragen. Schnell wieder trocken, leitet Feuchtigkeit aus dem Schritt (wichtig, da feuchte Haut schnell aufscheuert ) und ist angenehm luftig. Mückenspray ist dann natürlich ratsam.

Ich teile aber die harten Urteile gegen die Funktionsträger hier nicht, genau so wie jene über die fidelen Rentner, die sich erst bei Tschibo mit 3-Fach umbaubarer Cargohose ausrüsten, bevor sie 3 Schritte in den Wald gehen. Ich denke das Kaufen und sich vorbereiten gehört zur Vorfreude, wie das packen vorm Urlaub. Auch wenn es im Grunde genommen unnötig ist.

Drollig ist es natürlich schon die profesionell ausgerüsteten Hobbysportler auf der ersten Kurve schon zu überholen.

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spiegel_online_leser 15.11.2010, 11:23
16. Warum nicht?

Wenn ich mir eh ein Hemd od. T-Shirt, einen Pulli oder eine Jacke kaufen muss, warum dann nicht Funktionskleidung?

Ich finde es sehr clever aus alten PET-Flaschen Kleidung herzustellen.
Klar, die sollte nicht unter menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt werden, aber das ist Off-Topic, das gilt auch für Baumwollsocken.

Für mich ein grosser Vorteil, das geringere Gewicht bei guter Wärmeleistung.
Wer sein Baumwollhemd mag, soll es anziehen,
aber dieses Ewig-Gestrige-Nase-Rümpfen ist so argumentationslos.

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Tetrahydrocannabinol 15.11.2010, 11:34
17.

Jeans und Baumwollhemd. Alles klar.
Wer bei Wind und Wetter, Starkregen, Eis und Schneematsch draußen unterwegs ist, d.h. Kälte und Nässe abhalten und bei Bewegung trotzdem trocken und warm bleiben will, dem helfen solche lustigen Sprüche natürlich ungemein weiter.

Kunstfaser ist besser als Baumwolle, Fleece besser als Sweatshirt. Wird jeder bestätigen, der es schonmal ausprobiert hat.
Und auch dabei gilt in der Regel: billige Kunstfaserprodukte sind schlechter als teurere.
Ich trage die Tatze und bin zufrieden. Hab vorher lange rumexperimentiert, weil ich mich auch für schlauer gehalten habe.

Wer gleiche Qualität wie JW kennt, zum billigeren Preis, darf sie mir gerne nennen, denn verheiratet bin ich mit dieser Marke gewiss nicht.

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tom-rossi 15.11.2010, 11:47
18. Im Watte verpackte Vollidioten

Also ich weiß nicht. Früher war (fast) alles besser. Ich wundere mich heute nur noch über die himalaya-augestatteten Wanderer, die mir im Wald immer entgegenkommen. Das sieht echt lustig aus. Wanderstiefel für Autobahn breite Wanderwege, Stöcke (vielleicht weil besoffen) oder nur faul, Klamotten nur mit Tatze immer schön politisch korrekt uniformiert. Ich schätze mal den gesamten Kram auf locker 700-1000 € pro Mann. Hallo? geht´s noch? Wir sind immer früher ganz normal gekleidet in den Wald, vielleicht ne Kordhose, Schuhe mit einer festen Sohle, Pulli Jacke und im Winter irgend ein Fissel auf´m Kopf; fertig ! Bis heute lebe ich noch, unbeschadet und alle Zehen sind noch dran. Bänderrisse oder Knochenbrüche habe ich auch nie gehabt. Aber die Werbeindustrie hat uns zur Genüge umerzogen, wie beim Autofahren. Nur noch Vollkasko-Mentalität. 1000 Airbags, Aufprallschutz und was weiß ich für´n Schei...
Sieht irgendwer heute noch alte Autos rumfahren? Ich nich.
Genauso ist´s hier mit dem Wanderzeug. Klar gibt´s heute superleicht Funktionsleidung, aber mal ehrlich brauchen wir den ganzen Kram wirklich, weil wer muss freiwillig am Wochenende in den Himalaya wandern. Und selbst wenn, schaut euch mal da um. Nur Müll von solchen Typen wie euch, die den diesen Plastikkram tragen. Danke, nein !

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sikasuu 15.11.2010, 11:52
19. Diese Überlebenstips sind so wichtig.....

... damit die Expedition auf den nächsten Kaffehausstuhl auch "wirklich" sicher klappt. Vorausgesetzt es nieseln nicht und die Temperaturen fallen nicht unter das arktische Mindestmass von +5 Grad.
.
Ich denke schon lange darüber nach, wie wir es geschafft haben, die Extremwetterlagen in Mitteleuropa von der Eiszeit bis Heute OHNE Funktionskleidung zu überleben.
Bin mal gespannt ab wann ein 10mm Statikseil mit Eisschrauben und Haken zum täglichem Überlebenskampf im Shoping-Center gehört :-)

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