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Paragrafendschungel: Londoner Bürgermeister fordert mehr Straßenmusik
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London ohne Straßenmusiker? Eine traurige Vorstellung. Doch auch der letzte Stadtteil hat strenge Regeln gegen die Künstler erlassen. Bürgermeister Boris Johnson befürchtet einen Verlust des Spontitums.

felisconcolor 07.05.2014, 08:56
1. schade das mit

Strassenmusik so restriktiv Umgegangen wird.
Ja klar gibt wieder Schreihälse die sich gestört fühlen, wie immer.
Hannover hatte mal eine tolle Strassenmusikkultur, es machte Spass durch die Strassen zu laufen und immer wieder etwas neues zu hören.
Davon übrig geblieben... Pseudoinkamusik (die nervt wirklich) und ein einsamer Alleinunterhalter.
Traurig traurig

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dotter101 07.05.2014, 09:37
2. Wäre es schön

die selben Anforderungen hier in Frankfurt zu haben, Zeil ist inzwischen eine einzige kakophonie mit wirklich sehr wenig klasse.
Das ist die einzige Sache die Ich von meiner Zeit in London vermisse, da war immer gute Musik in der U-Bahn während man auf den zug zur Arbeit wartet.

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louishareezan 07.05.2014, 09:54
3. Retorten-Städte

Egal in welcher europäischen Großstadt man sich befindet, Dank der Nobel-Boutique-Ketten gleichen sich die Städte mittlerweile fast überall. Die Straßenmusikkultur vermochte in den 90' jahren noch, ein bißchen Abwechslung und Farbe rein zu bringen. Einzige Ausnahme ist da vielleicht Paris, wo Musiker und Künstler durch Wettbewerbe eine Lizenz bekommen können. Gleichzeitig wird dort darauf geachtet, daß eine gewisse Vielfalt geboten wird, damit es eben nicht nur Zieharmonika, Panflöte oder Sologitarre gibt. Ich würde mir wünschen, daß andere Städte diesem Beispiel folgten - klanglich bunt wie Europa sein sollte!!

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fatherted98 07.05.2014, 10:30
4. Den meisten....

....Straßenmusikern muss man einfach was geben...damit sie endlich aufhören zu spielen....90% des Gedudels ist einfach nicht zu ertragen.
Arme Londoner falls sich da was ändert...

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woodeye 07.05.2014, 11:01
5. Hoffentlich nicht wie in Hamburg,

Unter den Arkaden, wo Gaeste in den offenen Restaurants direkt am Fleet 'ganze Breitseiten' dreister und aggressiver Strassenmusiker ueber sich ergehen lassen muessen, und zwischendurch zur Kasse gebeten werden. Und wie spendenfreudig die Leute sind, zwar gequaelt, aber immerhin: die rumaenischen und ungarischen Kuenstler sowie "kritische" Zeitgenossen koennten ja sonst denken ..... .

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mestir 07.05.2014, 11:37
6. Die Kampfziehamonika

Da muss ich woodeye recht geben. Ein paar Stunden die Romaquetsche oder Indioflöte vor dem Fenster und du kannst dich krank melden. Die Regel in Hamburg heißt zwar eine halbe Stunde und dann mindestens 100 Meter weiter, aber das wird sehr oft nicht eingehalten. Als Passant kann ich einfach weg gehen, als dort arbeitende Person nicht. Und wenn dann der 'Künstler' nur zwei oder drei Stücke kennt ader nicht kann...

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an24 09.05.2014, 10:13
7.

Zitat von mestir
Da muss ich woodeye recht geben. Ein paar Stunden die Romaquetsche oder Indioflöte vor dem Fenster und du kannst dich krank melden. Die Regel in Hamburg heißt zwar eine halbe Stunde und dann mindestens 100 Meter weiter, aber das wird sehr oft nicht eingehalten. Als Passant kann ich einfach weg gehen, als dort arbeitende Person nicht. Und wenn dann der 'Künstler' nur zwei oder drei Stücke kennt ader nicht kann...
Allerdings ist es ja auch so, dass es sich für einen Strassenkünstler, der wirklich nur drei Stücke kennt, oft nicht lohnt länger als 20min vor einem Café sitzen zu bleiben, weil sein Publikum dann auch merkt, dass das Repertoire nicht sehr gross zu sein scheint..
ich habe mal in Madrid an einem belebten Platz gewohnt und irgendwann haben die Akkordeonspieler zu meinem Balkon hochgegrüßt und ich konnte es nicht mehr hören, aber trotzdem ist mir das Bild einer belebten Stadt mit einer vielfältigen Strassenkultur wichtiger, als mein kurze Genervtheit und der zwang für 10min das Fenster zu zu machen

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