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Pariser Metro: Geister-Bahnsteige sollen Freizeittempel werden
Manal Rachdi oxo architects / Nicolas Laisne architecte

Verlassen liegen sie unter der Erde, doch vergessen sind sie nicht: Eine Pariser Bürgermeisterkandidatin will vor Jahrzehnten geschlossene Metrostationen in der französischen Hauptstadt verwandeln - in hippe Schwimmbäder, Restaurants und Theater.

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buddizzybird 11.02.2014, 13:41
1. buddizzybird

Ideen muss man haben! HAT man in Frankreich, - gute
& elegante ... In Deutschland? Oh mein Gott!!

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magumpus 11.02.2014, 14:18
2. ach ja...

Zitat von buddizzybird
Ideen muss man haben! HAT man in Frankreich, - gute & elegante ... In Deutschland? Oh mein Gott!!
...in Deutschland ist halt alles scheiße... Nicht mal Schwimmbäder in verlassenen U-Bahnstationen bauen wir...
...und bevor ich es vergesse: "oh mein Gott!"

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002614 11.02.2014, 14:20
3. Wenn schon

Wenn wir schon keine Ideen haben, dann sollten wir uns wenigstens von anderen Städten was abgucken. Seit langem besteht in Paris ein Erholungspark (ideal für Spaziergänge) auf einer stillgelegten Hochbahntrasse. Naherholung auf langer Strecke.
In Wien gibt es vor dem Rathaus im Winter eine Eisbahn, die ihresgleichen sucht. Mitten in der Stadt ein Vergnügen für alle. - Grund und Gebäude, die der Staat besitzt stehen viel zu viele ungenutzt herum. - Ist wohl niemand befugt, Ideen zu entwickeln ?

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Minster 11.02.2014, 14:55
4. optional

Eigentlich schade, wenn man die alten Stationen wirklich "der Zeit" überlassen würde. Geld wurde ohnehin verschwendet, warum nicht lukrativ für Tourismus und Stadtbewohner einrichten? In London tut man sich traditionsmäßig auch schwer mit dem Thema.

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e.pudles 11.02.2014, 15:34
5. Nur für die oberen 10.000

Die Idee finde ich recht gut. Lider wird das ganze aber wieder mal nur für die oberen 10.000 sein. Da wird vermutlich ein Sterne Restaurant, oder sonst ein Luxus Gourmet Tempel reinkommen und das gewöhnliche Volk kann sich dann die Nase an der Scheibe platt drücken. Schade die Idee wäre gut.

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DonCarlos 11.02.2014, 16:16
6. Kaltes grauen überkommt mich

Nun ja,...
Zitat von buddizzybird
Ideen muss man haben! HAT man in Frankreich, - gute & elegante ... In Deutschland? Oh mein Gott!!
Was Sie auf dem Bild sehen ist eine akustische Katastrophe, schlimmer als so manche Uni-Mensa. Sie werden dort an Ihrem Tisch wahrscheinlich ganz gut das Gespräch an der Wand gegenüber hören können aber kaum Ihren Tischpartner verstehen. Es sieht natürlich elegant aus...

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l/d 11.02.2014, 16:24
7. Nix wirds ...

Da sich die Deutschen von einem Volk der Dichter und Denker im 2. Weltkrieg zu technischen Vorreitern, dann zu Organisatoren und Wideraufbauern und dann zu Bedenkenträgern entwickelt haben, die nichts hinbekommen, neben dem nicht ein gleich hoher Stapel Behörden- und sonstige Unbedenlichkeitspapiere aufgeschichtet ist, wäre so etwas bei uns wohl eher unmöglich. Schon gar in einer Form von Eigeninitiative. Beispiel:

Mein Nachbar hatte einen unbenutzbaren Dreckstreifen auf einer Spielstrasse in der Gemeinde mit Mutterboden versorgt, Blumen gepflanzt. Dann kam die Gemeinde: Nur ihr stehe das recht auf Pflanzungen zu. Alles wieder weg, was vorher das Auge erfreute.

Felsbrocken dürfen dort aber hingelegt werden - als Schutz vor Falschparkern. In einer Spielstrasse, wo Kinder das Fahren auf dem Fahrrad üben. Das toleriert die Gemeinde.

:-0

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JaguarCat 11.02.2014, 17:09
8. Alte U-Bahn-Stationen

Zitat von buddizzybird
Ideen muss man haben! HAT man in Frankreich, - gute & elegante ... In Deutschland? Oh mein Gott!!
Ach, in Berlin gibt es auch so einige verlassene U-Bahn-Höfe und zugehörige unterirdische Gebäude. Von der Variante, sie einfach wieder aufzumachen (z.B. die im "Osten" gelegenen Bahnhöfe der U6 und U8), als Partylocation zu nutzen oder dort Führungen zu veranstalten, gibt es bereits einiges an aktiver Nutzung, die in Paris wohl erst angedacht wird...

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jschn 11.02.2014, 18:04
9. Strecken noch in Betrieb

Im Arktikel kommt das Problem nicht richtig rüber, dass die Bahnhöfe zwar als solche geschlossen, aber die U-Bahnstrecken noch in Betrieb sind und dort Züge durchfahren - nur ohne Halt. Um die gezeigte Station "Arsenal" wirklich so nutzen zu lönnen, müsste man einen neuen U-Bahntunnel graben um die Station zu umgehen.

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