Forum: Reise
Partytouristen: Berlin liebt dich, Berlin liebt dich nicht

Rollende Kneipen, Müll, laute Musik bis zum Morgengrauen: In Berlin beschweren sich Anwohner über Gäste aus dem Ausland. Kann es sich die Stadt leisten, Besucher zu vergraulen? Nein, sagt nicht nur der Tourismuschef. Auch die Clubbesitzer haben viel zu verlieren.

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CosmoKramer 13.05.2011, 17:05
1. Ach so tolerant...

....schimpfen sich die ganzen linken Gutmenschen. Die Ablehnung der Touristen indes, diese Anfeindungen usw...
zeigen einmal wieder die wahre Fratze dieser Leute.
Auf der einen Seite tolerant (Multikulti etc... bla bla) tun, auf der anderen Seite die eh schon durch Misswirtschaft (der Linken) gebeutelte Stadt weiter schädigen, Touristen vergraulen, die $$$ und €€€ bringen und dem Rest der Nation weiter via Länderfinanzausgleich auf der Tasche liegen.
Da kann man nur den Kopf schütteln...

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MickyLaus 13.05.2011, 17:44
2. ...

Zitat von CosmoKramer
....schimpfen sich die ganzen linken Gutmenschen. Die Ablehnung der Touristen indes, diese Anfeindungen usw... zeigen einmal wieder die wahre.......
genau, die Grünen und die Kreuzberger regen sich über Touristen auf! Das ist wirklich krank! Berlin wird langsam endlich zur Weltstadt und die machen auf Lokalnationalismus.
Spießer² diese Typen.

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bunterepublik 13.05.2011, 17:50
3. Grüne Spießer

Ist das neu?
Die Grünen sind Spießer
immer rumschreien, gegen alles sein.....
Ich warte mal, wie lange es dauert, dass die "grünen" Anwohner von irgendwelchen Käffern gegen Windkraftanlagen schreien werden...

Grün ist immer:
Alles verhindern...
Hier nicht, weil's irgendwie schadet...
Beim Verhindern ist dann alles erlaubt...Autos anzünden, Strommasten umsägen, Touris verklopfen..

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mopsfidel 13.05.2011, 17:57
4. Spaßvögel

@ MickyLaus
@ CosmoKramer

Da haben wir ja zwei ganz besondere Spaßvögel im Forum. Den Berlinern und speziell den Kreuzbergern geht es nicht darum, irgend jemandem den Spaß zu verderben. Hier werden mal wieder alle Extreme in einen Topf geschmissen.

Keiner beschwert sich über die vielen Touristen. Nur es kann nicht sein, dass viele Ecken zur 24h-Partymeile verkommen. Gehen Sie mal an einem warmen Sommertag zur Admiralsbrücke in Kreuzberg. Das Gebiet drum herum ist verkehrsberuhigt, es ist keine große Straße zu hören oder ein Industriegebiet zu sehen. Die umliegenden Lokale machen spätestens gegen 24 Uhr dicht. Wenn dann aber von der Admiralsbrücke nachts um 3 Uhr immer noch lautstarke Musik dröhnt, würden Sie als Anwohner auch fuchsig werden. Und wie hatte mal einer dieser Touri-Deppen in einem Interview zum Besten gegeben: "Wen es stört von den Anwohnern, soll halt wegziehen." Einfache Logik. Dümmlich dazu.

Von solchen Partyecken gibt es mittlerweile viel zu viele und leider fast immer mitten in Wohngebieten. Aber da in Berlin ja alle so easy drauf und der Alkohol günstig ist und es massenweise Partys gibt, ist Berlin unter jungen Party-Touristen sehr beliebt.
Durch die ganze Berichterstattung entsteht mittlerweile das Bild, dass feiernde Touristen mittlerweile gar nicht mehr gewollt sind. Doch dies ist nur die übliche Verzerrung der Medien.

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a-mue 13.05.2011, 18:25
5. Hmm ..

Ich möchte meine Vorposter erleben, würden sie in einem der Stadtteile leben, die - man kann es wirklich nicht anders beschreiben - spät. am Wochenende von Touris überrollt werden, deren Mentalität und die u. a. daraus resultierneden lustigen Lautstärke nun mal nicht mit der unsrigen vergleichbar sind ... Gern würde ich Sie erleben, würde Ihr höchstwarscheinlich schwarz/gelber Frieden gestört. Würden sie nicht sofort den Dorfältestenrat zusammenrufen?

Es geht hier nicht um den "klassischen" Berlintouristen sondern ums Feiervolk. Und nicht unbedingt den nichtdeutschen!

Und welcher "Grüne" zündet Autos an?

Achso, mopsfidel mein ich natürlich nicht, der hat recht ;)

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Ireland 13.05.2011, 18:35
6. Arm, Sexy und Saudumm!

Berlin wird es niemals lernen - sollen sie halt arm bleiben...


Zitat von CosmoKramer
....schimpfen sich die ganzen linken Gutmenschen. Die Ablehnung der Touristen indes, diese Anfeindungen usw... zeigen einmal wieder die wahre Fratze dieser Leute. Auf der einen Seite tolerant (Multikulti etc... bla bla) tun, auf der anderen Seite die eh schon durch Misswirtschaft (der Linken) gebeutelte Stadt weiter schädigen, Touristen vergraulen, die $$$ und €€€ bringen und dem Rest der Nation weiter via Länderfinanzausgleich auf der Tasche liegen. Da kann man nur den Kopf schütteln...

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mopsfidel 13.05.2011, 18:47
7. Re: Arm, Sexy und Saudumm!

Zitat von Ireland
Berlin wird es niemals lernen - sollen sie halt arm bleiben...
Was wird Berlin nie lernen? Meinen Sie, dass wir durch saufende Party-Touristen reich werden? Wohl kaum.

Also entweder haben Sie gerade nur gut gepöpelt oder wirklich nichts geistreiches zu sagen.

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vHayekFan 13.05.2011, 18:54
8. wer wars?

Zitat von CosmoKramer
... auf der anderen Seite die eh schon durch Misswirtschaft (der Linken) gebeutelte Stadt weiter schädigen...
Da lachen ja die Hühner und Sie wissens wahrscheinlich auch besser, aber trotzdem ne gute Gelegenheit nochmal zu erwähnen, wer durch Misswirtschaft die Stadt gebeutelt hat:
Zitat von
II. (CDU) beginnt 1991 mit 8.095 Milliarden Euro und hört nach 10 Jahren 2001 mit 38.35 Milliarden Schulden auf. Dies ergibt für 1991-2001 nach dem Zinseszinsmodell eine stetige Schuldenwachstumsrate von 15.55% pro Jahr. In dieser Zeit erzielt Diepgen eine stetig durchschnittliche Wirtschaftswachstumsrate beim BIP von nur 2,16% pro Jahr. beginnt mit 38,35 Mrd. und erzielt bis Ende 2009 gerundet 58,8 (2005: 57,3) Milliarden Euro Schulden, das sind in den acht Jahren 53,38% (in den vier Jahren 2001-2005: 49.62%) mit einem arithmetischen Mittelwert von 6,67% (2001-2005: 12.41%). Damit ergibt sich für den Zeitraum 2001-2009 nach dem Zinseszinsmodell eine stetige Schuldenwachstumsrate von 5,35% (2001-2005: 10.07%) pro Jahr. In dieser Zeit erzielt Wowereit eine stetig durchschnittliche Wirtschaftswachstumsrate beim BIP von 1,70% (2001-2005: 0.34%). Das ist ein sehr beachtlicher Erfolg. Das ist zwar immer noch eine ungünstige Musgrave-Relation, aber im Vergleich zu den Werten 2005 ein klarer Fortschritt.

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Dr. Mottes 13.05.2011, 20:37
9. Warschauer Straße

Für mich als Schwarzwälder Landei war mein letztjähriger Urlaub in Berlin sehr kontrastreich. Einerseits der Charme einer Weltstadt in Finanznöten, andererseits eine eigenwillige, aber produktive Kultur- und Partyszene.

Ich erinnere mich noch an die Brücke über den U-Bahnhof Warschauer Straße. Dort ist in der Mitte ein Getränkestand für die Partygänger.
Und überall auf der Brücke (auf den Betonvorsprüngen über der Oberleitung) und auf Gleisen lagen zentimeterhoch die Glasscherben.
Man kann es auch positiv sehen: Es geht was in Berlin, die Leute kommen und geben Geld aus.

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