Forum: Reise
Passagiere in Frankfurt: "Hat mal jemand 'ne Iso-Matte?"
DPA

Die Koffer stapeln sich, der Blick auf die Anzeigetafel ist ratlos, die Laune mies - der Streik am Frankfurter Flughafen hat begonnen. Die Vorfeld-Kontrolle legt die Arbeit nieder, und die Passagiere haben das Nachsehen. Manch einer nimmt's dann aber doch mit Humor.

kht56 16.02.2012, 21:51
1. Klasse...

... der Mann aus Hongkong. Er ist es ja gewohnt, 130 Stundenwoche, immer lächeln, Null Urlaub und wenn es zuviel wird Kündigung durch Sprung vom Hochhaus. Und in Deutschland ? Verbreitet man Ying und Yang und andere alte chinesische Weisheiten. Nur selbst hält man sich nicht dran.

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MartinS. 17.02.2012, 07:38
2. ...

Zitat von kht56
... der Mann aus Hongkong. Er ist es ja gewohnt, 130 Stundenwoche, immer lächeln, Null Urlaub und wenn es zuviel wird Kündigung durch Sprung vom Hochhaus. Und in Deutschland ? Verbreitet man Ying und Yang und andere alte chinesische Weisheiten. Nur selbst hält man sich nicht dran.
Oh - kennen sie denn "den Mann aus Hong Kong", da sie scheinbar so voller Gewissheit seine Gewohnheiten und Verhalten kommentieren?
Oder ist es doch nur das Bedienen stumpfer Ressentiments, das hierzulande doch so beliebt zu sein scheint. Egal, was irgendwo von wem gesagt wird (oder worden sein könnte) - erstmal "prüfen", ob es nicht irgendnen Grund geben könnte, warum derjenige nicht zuallererst mal vor seiner eigenen Haustür zu kehren hat.
Nur in die andere Richtung - da sind wir weitaus weniger bescheiden und gerne bereit, den Rest der Welt zu belehren. Die Amis zu dumm und zu kriegswütig, die Griechen faul und betrügerisch, die Chineses nicht umweltbewusst genug, die Franzosen zu blind, um die Gefahren der Atomkraft zu sehen, die Araber zu gierig beim Verkauf ihrer Ressourcen... und überhaupt - alle sind nur gierig darauf, uns fleißigen Deutschen den Wohlstand aus der Tasche ziehen zu wollen.

Eigentlich ganz klar, warum jemand aus Hong Kong eigentlich gar kein Anrecht darauf hat, doch frecherweise zu kommentieren, wenn er hier mal für ne Weile am Flughafen festsitzt.

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hasojuhe 17.02.2012, 08:27
3. Unkenntnis

Offensichtlich waren Sie noch nie in Hong Kong, weil alles an diesem Kommentar schlicht falsch ist. Sollten die Bemerkungen sich etwa auf Festlandchina beziehen, stimmen sie übrigens genauso wenig. 40 Stundenwoche und mehr Jahresurlaub als in den USA sind dort Gesetz. Und selbst beim Apple Zulieferer Foxtronn ist die Selbstmordrate nicht höher als im Durchschnitt des Landes. Und dieser liegt übrigens im internationlen Vergleich hinter Ländern wie z.B. Belgien, Ungarn und Russland. Angst vor China kann man durchaus verstehen. Sie ist aber um so größer, um so weniger Fakten man sich aneignet.

Zitat von kht56
... der Mann aus Hongkong. Er ist es ja gewohnt, 130 Stundenwoche, immer lächeln, Null Urlaub und wenn es zuviel wird Kündigung durch Sprung vom Hochhaus. Und in Deutschland ? Verbreitet man Ying und Yang und andere alte chinesische Weisheiten. Nur selbst hält man sich nicht dran.

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