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Preiserhöhungen ab Sonntag: Deutsche Bahn streicht Sparpreis-Angebote

Zum Fahrplanwechsel am Sonntag erhöht die Deutsche Bahn ihre Preise deutlich - im Schnitt*3,9 Prozent*im Nah- und Fernverkehr. Zudem werden Angebote wie Sparpreis 50 und 25 gestrichen. Eine Übersicht über die neuen Preise und wo Sparen dennoch möglich ist.

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herr_kowalski 10.12.2011, 11:29
1. Ja wie

Zitat von sysop
Zum Fahrplanwechsel am Sonntag erhöht die Deutsche Bahn ihre Preise deutlich - im Schnitt*3,9 Prozent*im Nah- und Fernverkehr. Zudem werden Angebote wie Sparpreis 50 und 25 gestrichen. Eine Übersicht über die neuen Preise und wo Sparen dennoch möglich ist.
sollen denn sonst Prestigeprojekte wie Stuttgart finanziert werden ??
Das muss man doch verstehen.
Es wird zwar an verdreckten und überalterten Zügen nicht viel geändert aber wir investieren lieber im Ausland als in Deutschland.
Im Rhein-und Moseltal werden die Anwohner vom Lärm der Steinzeit-
Güterzüge langsam taub, aber nach knapp140 Jahren mit
einer doppelgleisigen Tunnelröhre bei Cochem ist die 2. für ca. 250 Millionen alternativlos.
Selbst schuld wer immer noch Bahn fährt wenn er nicht muss.

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megaptera 10.12.2011, 11:45
2. Abschaffen oder vergesellschaften

Zitat von sysop
Zum Fahrplanwechsel am Sonntag erhöht die Deutsche Bahn ihre Preise deutlich - im Schnitt*3,9 Prozent*im Nah- und Fernverkehr. Zudem werden Angebote wie Sparpreis 50 und 25 gestrichen. Eine Übersicht über die neuen Preise und wo Sparen dennoch möglich ist.
Die Mondpreise der Bahn kann doch keiner mehr bezahlen.

Die Bahn ist ein geldgeiler , unfreundlicher und völlig überteuerter Monopolist.

140€(280 DM) für 850 km= Reisen wird zum Luxus

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antilobby 10.12.2011, 11:48
3. Auf Thema antworten

Zitat von herr_kowalski
Selbst schuld wer immer noch Bahn fährt wenn er nicht muss.
Ein monopolistisches Unternehmen kann den Preis diktieren. Solange sinnvoller Wettbewerb verhindert ist, hat Die Bahn keinen Grund beim Preis nachzugeben.

Jeder, der gegen Autoverkehr ist, schädigt die Konkurrenz der Bahn, festigt ihre Monopolstellung und ist indirekt an die Preiserhöhung mitschuldig.

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antilobby 10.12.2011, 11:54
4. Auf Thema antworten

In den Energie-Themen wird immer wieder nach Verstaatlichung der EVUs gefordert. Fahren die Leute nie Bahn, ich kann diesen Hang zu staatlichen Monopolisten nicht verstehen.

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gast100100 10.12.2011, 11:59
5. ot

Die Sparpreise schafft die Bahn ab, weil sie zu selten genutzt werden. Mmh, dann kann der Konzern die Preise trotzdem beibehalten, er macht doch keinen Verlust, weil sie angeblich kaum einer nutzt.

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kommentor 10.12.2011, 12:02
6. Wieder so'n Kleingeist.

Zitat von megaptera
Die Bahn ist ein geldgeiler , unfreundlicher und völlig überteuerter Monopolist.
Ein Wirtschaftsunternehmen will Geld scheffeln. Was für ne Überraschung! Fahren Sie doch Auto, wenn sie das für billiger halten. Oder fliegen Sie, falls Sie das für bequemer halten. Oder umgekehrt.

Dieser Selbstbetrug funktioniert seit langem, das wird sich auch nicht ändern.

Zitat von megaptera
140€(280 DM) für 850 km= Reisen wird zum Luxus
Ach Gottchen, wieder jemand, der DM von 2001 mit € von 2012 vergleichen will. Gehen Sie doch nach England, wenn's Ihnen hier nicht paßt. (Tip: Sie werden in Sachen Verkehrspolitik eine ganz, ganz böse Überraschung erleben.)

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meinmein 10.12.2011, 12:09
7. oIo

Sparpreisfinder - ich habe damit noch nie eine verbilligte Fahrt gefunden, es sei denn nachts mit doppelter Fahrdauer.

Ich bin mittlerweile sowieso kurz davor aufs Geld und aufs Sparen zu schei...

Wenn ich ein Ticket brauche, kaufe ich es einfach -egal was es kostet.
Dafür werde ich mir nie wieder Möbel, Fernseher oder Kleidung kaufen. So kann man auch sparen.

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hjm 10.12.2011, 12:13
8.

Mir scheint, bei der Auswahl der Preisbeispiele für einzelne Strecken wurde sehr „geschickt“ ausgewählt.

Die Strecke Berlin-Freiburg kostet den „Maximalpreis“, der pauschal ab einer Strecke von ca. 700km fällig ist. Man kann also sagen, dass die Bahn jeden weiteren Kilometer nicht mehr berechnet. Was aus der Darstellung nicht hervorgeht, ist, ob die Bahn nun diesen „Mengenrabatt“ reduziert hat (also erst ab 800km nicht mehr berechnet), oder ob der Preis für die ersten 700km erhöht wurde. Ohne diese Information ist die Angabe der prozentualen Erhöhung für die Strecke Berlin-Freiburg sinnlos.

Die einzige weitere mittellange Strecke Stuttgart-München, bei der „zufällig“ eine viel kleinere Erhöhung herauskommt, legt ersteres nahe. Und dass die Erhöhung um genau einen Euro erfolgt, ist natürlich auch verdächtig.

Alle anderen (eher kurzen) Strecken riechen nämlich ziemlich danach, dass hier gezielt nach Beispielen gesucht wurde, bei denen sich Rundungen extrem auswirken. Ab einer gewissen Strecke werden Preise nämlich nur noch in ganzen Euro berechnet. Wahrscheinlich ist die Strecke Frankfurt-Mannheim „zufällig“ die kürzeste dieser Art. Da macht das „Kippen“ über die 1€-Grenze natürlich „zufällig“ eine große Erhöhung aus.

Ja, ich bin natürlich ein Bahn-Mitarbeiter, der sich samstags vormittags ein paar Überstunden verdient. Niemand muss diesen Beitrag ernst nehmen.

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Robert_Rostock 10.12.2011, 12:16
9.

Zitat von antilobby
Ein monopolistisches Unternehmen kann den Preis diktieren. Solange sinnvoller Wettbewerb verhindert ist, hat Die Bahn keinen Grund beim Preis nachzugeben. ....
Wieso ist Wettbewerb verhindert?
Wieso fahren denn im Nahverkehr immer mehr "bunte Züge" durch die Gegend? Ob nun Metronom, ODEG, die verschiedenen Bahnen von veolia usw, usf?
Und was wäre für Sie "sinnvoller Wettbewerb" bei der Bahn?

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